Jun
25
2010
0

Ein Jubiläum: Strawinskys L’Oiseau de feu (Der Feuervogel) wurde vor 100 Jahren uraufgeführt

Léon Bakst Figurine für »Der Feuervogel«

Heute ist ein wichtiges Jubiläum in der Musikgeschichte. Denn auf den Tag genau vor 100 Jahren, am 25 Juli 1910, wurde Igor Strawinskys Balletmusik L’Oiseau de feu zu deutsch Der Feuervogel am Théâtre de l’Opéra in Paris uraufgeführt. Mit dem berühmten Ballets russes des Impresario Sergej Djagilew begann somit ein neues Zeitalter der Musik, welches bereits drei Jahre später mit dem Stück »Le Sacre du printemps« seinen Höhepunkt erreichte und wie eine Atombombe auf das 20. Jahrhundert einschlagen sollte.

Gerade eben erst wurde ich auf dieses Jubiläum aufmerksam und leider fehlt mir die Zeit, jetzt etwas über diese spannende Periode Strawinskys zu schreiben … vielleicht ein anderes Mal.
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Verfasst von Der Kritisator in: Kultur & Bildung, Musik |
Jun
25
2010
0

Was macht denn eigentlich Microsoft?

Weichspüler

Neulich musste ich mal wieder kurz an einen PC. Auf der Kiste lief Windows Vista, also das nicht ganz aktuellste System von Microsoft doch in Sachen Benutzbarkeit vergleichbar mit dem neuen Windows 7. Viel hat sich diesbezüglich ja nicht getan. Ohne viel an dem PC machen zu müssen, fielen mir sogleich mehrere Usability-Bugs auf und plötzlich kam mir der Umstand in den Sinn, dass in letzter Zeit zunehmend immer weniger von Microsoft die Rede ist. So sei meine Frage berechtig: Was macht denn eigentlich Microssoft?

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Verfasst von Der Kritisator in: Computer & Technik |
Mai
20
2010
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Schostakowitsch (Klavierkonzert F-Dur op.102) für Einsteiger …

… oder man könnte auch sagen »Klassik für Einsteiger«, wenn das nun folgende Stück Musik vorgestellt wird.

DSCH

Eigentlich, sofern man nicht prinzipiell ein Problem mit klassischer Musik hat, oder sonstigen Dogmen erlegen ist, müsste diese Musik jedem gefallen. Sie ist für anspruchsvolle Ohren ebenso geeignet wie sie auch jederman sofort ins Ohr geht. Der Beatles-Effekt quasi. Mozart beschrieb dies einmal in einem Brief an seinen Vater sehr treffend: […] die Concerten [Klavierkonzerte] sind eben das Mittelding zwischen zu schwer, und zu leicht – sind sehr Brillant – angenehm in die ohren – Natürlich, ohne in das leere zu fallen – hie und da – können auch kenner allein satisfaction erhalten – doch so – daß die nicht=kenner damit zufrieden seyn müssen, ohne zu wissen warum.[…] Brief Mozarts an seinen Vater vom 28.12.1782.

Auch an dieser Stelle geht es nun um ein Klavierkonzert. Speziell um den 2. Satz (Andante) des 3sätzigen Klavierkonzert N° 2 in F-Dur op.102 von Dmitri Schostakowitsch.

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Verfasst von Der Kritisator in: Musik |
Mai
16
2010
0

AppleScript: Aliase neu zuweisen (Umzug iPhoto)

AppleScript

Ich verwalte meine Musik- und Fotobibliotheken händisch. So möchte ich sicher stellen, dass, wenn es iPhoto oder iTunes nicht mehr gibt, ich trotzdem meine Ordnung habe. Außerdem habe ich ein besseres Gefühl die Struktur nicht ganz irgendeiner Software zu überlassen, wenn letzteres auch für weniger nerdige Anwender weitaus bequemer ist.

Problematisch wird es allerdings, wenn bei einer Selbstverwaltung ein Umzug auf eine andere Festplatte ansteht. Dies war bei mir der Fall und hinzu kam, dass die neue Platte im Hausnetz hängt. Bei iTunes reichte ein Export und anschließender Neuimport der Mediathek. Bei iPhoto gibt es leider keine derartige Möglichkeit, auch nicht mit einer Zusatzsoftware wie etwa iPhoto Library Manager. Das Problem: iPhoto verwaltet die Daten als Aliase intern in der iPhoto Library, welche man mit einem Rechtsklick einsehen kann. Dort im Ordner Originale befinden sich die Aliase die nun auf das “falsche” Verzeichnis zeigten. Nach langem Probieren und verschiedenen Lösungsanzätzen habe ich mich für eine Neuzuweisung der Aliase mit AppleScript entschieden.

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Verfasst von Der Kritisator in: Computer & Technik |
Apr
01
2010
0

Zwei Abendsterne: Merkurs einzige Abendsichbarkeit, Besuch von Venus

1 April 2010: Venus & Merkur

Astronomieinteressierte aufgepasst: Der scheue Planet Merkur bietet insbesondere in den ersten 9 Tagen des Aprils die einzige Abendsichtbarkeit des Jahres. Also Obacht, noch bis ca. 15 April, kurz nach Sonnenuntergang ist Merkur bereits tief im Westen zu sehen, bevor er nach ca. einer Stunde wieder untergeht. Als kleines Stelldichein kommt der Planet Venus zu Besuch. Sie kann also auch als Aufsuchhilfe dienen, da sie sich in unmittelbarer Nähe des kleinen Planeten befindet und wesentlich heller strahlt. Während Merkur sein Gastspiel nach circa einer Woche wieder beendet, baut Venus ihre Abendsichtbarkeit weiter aus, und ist dann bis tief in den Sommer hinein der dominierende »Abendstern«. Sofern das Wetter mitspielt, braucht man noch nicht einmal ein Fernglas. Also, Augen auf und weg mit euch, ihr blöden Wolken!

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Mrz
30
2010
1

Endlich wieder Sommerzeit! Nieder mit der Winterzeit!

Saargold

Seit Sonntag herrscht endlich wieder die Sommerzeit. Gerade nach dem arg langen Winter, eine Wohltat. Ein Aufatmen. Geschmacksverstärker für den Frühling. Das Leben geht weiter.

Wie immer liest man zuvor die kurzen Erinnerungsnotitzen in den Zeitungen. In letzter Zeit aber werden jene Artikel – insbesondere zur Sommerzeit – immer länger. Es sind die Pamphlete der millitanten Winterzeit-Szene. Das ist nicht nur dämlich, es nervt langsam!

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Mrz
29
2010
0

Ende des Winterschlafs. Weiter geht’s – erstmal!

Letzter Schnee

Nach gut drei Monaten Pause von Der Kritisator stellt sich die Frage nach dem Entweder-oder. Vermutlich dürfte die Abstinenz niemanden groß aufgefallen sein, denn die meisten Zugriffe kamen wohl über Suchmaschinen. Dennoch eine kurze Stellungsnahme.

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Verfasst von Der Kritisator in: Allgemein |
Dez
15
2009
0

4′33”

TACET

Verfasst von Der Kritisator in: Kultur & Bildung, Musik |
Dez
02
2009
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Schluss mit “Zombies im Kaufhaus” – Karlsruhe stoppt Verkauf am Sonntag

Viel besser als »shoppen«

Viel besser als »shoppen«

Wer kennt ihn nicht, den Gruselschocker von damals, welcher heute wahrscheinlich kaum noch jemanden schockieren würde. Den Splatterfilm von George Romero, Dawn of the Dead aus dem Jahre 1978. In Deutschand weitläufig unter dem Titel Zombies im Kaufhaus bekannt … Schöner als Wikipedia kann ich es nicht formulieren:

Die Zombies wandern ziellos durch die Gänge und erinnern dabei ganz offensichtlich nicht nur rein zufällig an völlig normale Kaufhausbesucher.

Damit ist jetzt wenigstens Sonntags wieder Schluss! Das Bundesverfassungsgericht hat heute beschlossen, dass der Sonntag als Zeit zur persönlichen Ruhe, Besinnung, Erholung und Zerstreuung einzuhalten sei und somit die weitere Verökonomisierung des Homo Sapiens gestoppt und die vier verkaufsoffenen Adventssonntage in Berlin für grundgesetzwidrig erklärt.

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Nov
30
2009
0

Schweizer verbieten Minarette

Minaretten

Minaretten

Nachdem meine letzten Artikel der Schweiz gegenüber weniger freundlich gesinnt waren, so muss ich den Schweizern heute einmal meinen Respekt zollen. Via Volkentscheid haben sich die Schweizer bei einer ungewöhnlich hohen Wahlbeteiligung mit deutlicher Mehrheit für ein Verbot von muslimischen Statussymbolen, den Minaretten, in der Schweiz ausgesprochen. Hut ab!

Davon abgesehen, dass Religion nach meinem Verständnis eher schädlich als nützlich ist, bin ich der Meinung, dass überall Religionsfreiheit, sofern mit neuzeitlich humanen Wertbildern vereinbar, herrschen sollte. Darin bin ich ganz Preuße. Die Religion, so lange sie die Staatsraison in Ruhe lässt, ist mir schlimmstenfalls egal. Dennoch heiße ich die Entscheidung der Schweizer aus politischen Gründen für richtig und vor allem für mutig.

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Nov
27
2009
0

Musik: Erich Wolfgang Korngold, der vergessene Komponist

Marietta

Die tote Stadt

Erich Wolfgang Korngold. Noch nie gehört? Macht nichts, leider! Ich kannte diesen Komponisten bis dato auch nicht. Leider. Ein Zufall brachte mich zu seiner Musik, welche im weitesten Sinne dem Fin de siècle zuzuordnen wäre. Korngold fing als Wunderkind an, und wurde gar als »Nachfolger Mozarts« gehandelt. Seine Opern die er bereits mit 2o schrieb, waren, neben denen von Richard Strauss, die am meist gespielten auf deutschen Bühnen zu jener Zeit. Auch an der Met in New York gab es bereits Inszenierungen. Man erwartete ein musikalisches Inferno für das kommende Jahrhundert, doch es blieb aus.

Die Musik ist voller Meisterschaft und dennoch heute quasi vergessen. Das ist nicht gerecht aber vielleicht auch ein bischen hausgemacht. Korngold emigrierte nach dem Anschluß Österreichs in die USA und machte dort zum zweiten Mal Weltkarriere: als Komponist von Filmmusik. Als er sich ab den 40ern wieder daran machte, absolute Musik zu schreiben, war er nicht mehr ganz en vogue und niemand mehr schenkte ihm Beachtung. Ein Talent, welches ein Land nur wenige in einem Jahrhundert hervorbringt, endete verbittert in Hollywood.

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Verfasst von Der Kritisator in: Musik |
Nov
25
2009
2

Denglischdoofness N°7 – BRUCH N°1

Number One

Number One

Welcher Saarländer kennt es nicht, die Nummer Eins von Bruch. Neben dem eigentlich noch bekannteren und ebenso leckeren Zwickel, ist das Bier mit dem Namen BRUCH N°1 eben die Nummer Eins von der Bruch-Bier GmbH für ihr Pils. Als ich neulich in einem alldink Getränkemarkt war, war ich erstaunt darüber, wie man den Namen dieses Biers aussprach …

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Nov
14
2009
1

Sackgesichterparty N°3 – Mario Barth

Dit is mein Laden!

Dit is mein Laden!

Gesichter die man einfach nicht mehr ertragen kann, heute: Mario Barth.

Warum gibt es so wenige Frauen beim Comedy? Weil sie 14 Jahre brauchen, um ein Bühnenkleid auszuwählen. Ha Ha Ha – !

Dass Deutschlands peinlichster Komiker zugleich auch der erfolgreichste ist, das ist schon bitter und somit auch einen Artikel an dieser Stelle wert. Richtig, das wäre es auch schon vor zwei Jahren gewesen, nur momentan grinst einem dieser Mann auf jedem dritten Citylight als Media-Markt-Maskottchen entgegen. Darauf behauptet er: Das ist mein Laden! Das glaub ich ihm aufs Wort, schließlich passen beide ganz hervorragend zusammen, und genau das macht die Sache so schlimm.

Nun denn, für diesen Artikel habe ich mich etwas mit diesem Mann beschäftigt und ich musste feststellen, er wurde für mich dadurch noch schlimmer. Fremdscham bringt es wohl am treffendsten auf den Punkt, wenn ich ihn witzeln höre …

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Nov
09
2009
0

Der 9. November – mehr als nur Berliner Mauer

Gedächtniskirche in Berlin

Gedächtniskirche in Berlin

Der 9. November ist eigentlich gar nicht so sehr im Bewusstsein der Bevölkerung; nur dieses Jahr ist es anders. Dieses Jahr nämlich feiert man den 20sten Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Ansonsten geht der 9. November eher achtlos im Alltag unter. Das ist das eine, das andere ist, dass dieses Datum insbesondere dieses Jahr nur monothematisch erörtert wird. Unerinnert bleiben alle anderen 9ten November, ohne diese es nämlich den letzten von 1989 gar nicht gegeben hätte. Er wäre sozusagen nicht notwendig gewesen.

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Verfasst von Der Kritisator in: Geschichte |
Nov
08
2009
0

Bombentricher: Mahnmale werden zugeschüttet

Gelöschte Erinnerungen

Gelöschte Erinnerungen

Ein Alltagsbild in den Saarbrücker Wäldern sind die Bombentricher aus dem Zweiten Weltkrieg. 65 Jahre überdauerten diese Mahnmale und sie hätten die Kraft es für weitere 65 zu tun. Doch nun werden sie vom Saarforst zugeschüttet.

Wer kennt sie nicht, die zum Teil noch rießigen Löcher im Saarbrücker Waldboden, bzw. überall im Umland von Großstädten; von Wien bis Königsberg. Wie es dort und sonstwo Usus ist weiß ich nicht, doch in Saarbrücken kann man seit etwa zwei Jahren zunehmend beobachten, wie diese Erinnerungen nach und nach durch Zuschüttung gelöscht werden. Warum?

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