Islamaussteigerin Sabatina James redet Klartext auf BR 2
Gibt es denn eine Definition von Typ Frau, welche das Prädikat »Powerfrau« oder das Attribut »emanzipiert« verdient, dann ist es der Typ Sabatina James. Der SPIEGEL, der auch mal positives über sie geschrieben hat, sagt:
Für die Linke ist sie zu konservativ, für Feministinnen vermutlich zu schön und für den großen Rest unserer Partygesellschaft eine Zumutung, weil sie eine völlig unzeitgemäße Vorstellung von Liebe hat und Sex vor der Ehe ablehnt. Und dann spricht sie auch noch Wienerisch.
Vor zwei Tagen gab diese Frau, die nicht unter ihrem richtigen Namen auftritt, ein Interview auf Bayern 2 – Eins zu Eins. Der Talk.
Sabatina James gab dieses Interview nicht live, denn das wäre zu gefährlich gewesen. James lebt unter Polizeischutz und gibt keine öffentliche Veranstaltungen. Sie steht seit 2006 im Opferschutzprogramm, nachdem im Jahre 2001 ein Todesurteil (Fatwa) gegen sie gesprochen wurde; von ihrer eigenen Familie. Grund: Sie (15) wollte ihren Cousin nicht heiraten und ist auch noch zum Christentum übergetreten.
Nun kämft sie für die vom Islam verfolgten Christen und ist eine der wenigen die Mut aufbringen, sich öffentlich gegen die Ideologie des Islams zu stellen, um unsere naive Gesellschaft aufzuklären.
0Fauler Westen und warum Apple in China produzieren lässt
Einer aktuellen Studie der Weltbank zufolge, wird in Europa zu wenig gearbeitet. Viel weniger als in anderen Regionen der Welt. Weiter: »Die Europäer arbeiten weniger Stunden pro Woche, weniger Wochen pro Jahr und weniger Jahre ihres Lebens als Arbeitnehmer in anderen Regionen der Welt.« Die Geschwindigkeit, in der die Arbeitszeiten in Frankreich, Italien und Spanien seit 1995 reduziert worden seien, sei angesichts der »bescheidenen« Produktivitätsfortschritte in den vergangenen zwei Jahrzehnten »besorgniserregend«. Ebenso müsse Europa im Mindesten die Immigranten besser ausbilden. Rund die Hälfte der Zuwanderer seien minderwertig qualifiziert.
Wir, das heißt wir (West-)Europäer werden uns noch wundern. Nie kannten wir etwas anderes als Wohlstand, Teil der sog. 1. Welt zu sein, zu den technischen Vorreitern zu gehören, Bildung auf hohem Niveau, Humanismus und eine epochale Kultur. Man könnte meinen, es war schon immer so, es ist noch immer so und es bleibt auch so. Doch wer sich in der Geschichte umsieht wird feststellen: Kulturen erleben Auf- und Niedergänge. China vor 1000 Jahren noch Hochkultur, dann quasi 3. Welt, erlebt gerade seine Wiedergeburt. Die arabisch-persische Welt, vor 2000 Jahren eine Hochkultur, heuer, trotz Öl-Reichtum auf niedriger Entwicklungsstufe. Der Westen, sieht man von den Indianervölkern Nordamerikas einmal ab, vor 2000 Jahren nichts als Urwald und Steppe, erlebte die letzten 500 Jahre den Aufstieg zur Hochlultur. Doch es scheint, als stehe er gerade an der Schwelle des Niedergangs. Die Ursachen dazu sind vielfältig: Arroganz, Naivität, Dekadenz, Faulheit, Bevölkerungsschwund und nicht zuletzt Masseneinwanderung bildungsferner Kulturen.
Sind die Europäer einsichtig? Sind sie gewillt, sich zu ändern, gewillt das Ruder herumzureißen?
0Occupy the Feuilleton!
Das konservative Jugendmagazin Blaue Narzisse will die linke Polithoheit der Straßenlaternen ein wenig aufmischen und hat dazu eine Reihe von Aufklebern kreiert. Aufkleber wider dem Trend in die Gleichmacherei, Meinungsdiktatur, Scharia und Sozialismus; kurz: wider der Schönen neuen Welt. Ich selbst habe eine Fotoserie in Arbeit, mit Laternenaufklebern. Diese Arbeit ist weniger politisch motiviert. Dennoch fällt ins Auge, welch krasse Politpropaganda dort zu finden ist, nicht selten gewaltaffin. Laternenhoheit bildet die sog. Antifa.
5Nachtrag zum Thema »Unwort des Jahres 2011«

In eigener Sache – © Götz Wiedenroth
Anbei, passend zum Thema, die aktuelle Karikatur von Götz Wiedenroth bzgl. der selbsternannten Jury zwecks Einhaltung, Förderung und Überwachung der Gedankenreinheit für Abweichler!
0Wurstkrieg um Dirk Nowitzki
Da ich nicht besonders empfänglich für Klatsch und Tratsch bin, stolperte ich erst heute über einen »Skandal« welcher sich in den letzten Wochen zugetragen hat. Das neuste Neudeutsch dazu lautet: Shitstorm. Dieser Begriff würde glatt in meine Rubrik für Denglsihdoofness passen. Um was geht es? Es geht um die Wurst. Mehr noch, um Wurstkrieg. Vegetarier rüsten gegen Fleischfresser auf. Gestärkt durch die Political Correctness fühlen sie sich stärker denn je. Oh Heimatland! Da muss ich als langjähriger Vegetarier doch gleich mal Partei für die alliierte Fleischfraktion ergreifen. 4
»Döner-Morde« Unwort des Jahres 2011 | Sind Gutmenschen gut oder böse?
Das Unwort des Jahres 2011 ist »Döner-Mord«. Die Jury ist der Meinung, dass es als Schlagwort die Mordserie an den acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer verharmlose. Darüber kann man streiten, ob es verharmlosend ist oder nicht, ebenso, ob es gar als Unwort des Jahres taugt. Unstrittig hingegen ist, dass es für mich von vornherein »alternativlos« schien, es zum Unwort des Jahres zu schaffen.
Begründung der Jury
Mit Döner-Morde wurden von Polizei und Medien die von einer neonazistischen Terrorgruppe verübten Morde an zehn Menschen bezeichnet. Der Ausdruck steht prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde: Die Unterstellung, die Motive der Morde seien im kriminellen Milieu von Schutzgeld- und/oder Drogengeschäften zu suchen, wurde mit dieser Bezeichnung gestützt. Damit hat Döner-Mord(e) über Jahre hinweg die Wahrnehmung vieler Menschen und gesellschaftlicher Institutionen in verhängnisvoller Weise beeinflusst. Im Jahre 2011 ist der rassistische Tenor des Ausdrucks in vollem Umfang deutlich geworden: Mit der sachlich unangemessenen, folkloristisch-stereotypen Etikettierung einer rechtsterroristischen Mordserie werden ganze Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt und die Opfer selbst in höchstem Maße diskriminiert, indem sie aufgrund ihrer Herkunft auf ein Imbissgericht reduziert werden.
Auf Platz zwei landete »Stresstest«, dann »Rettungsschirm« und vier: »Tagesrandzeit«. Mein Favorit wäre eher sowas wie »krude« gewesen, aber soweit ist ja alles noch im grünen Bereich. Was mich aber auf die Palme bringt: Extra negativ hervorgehoben – hier musste die Jury nachhelfen, denn es wird ja nach Anzahl der Einsendungen gemessen – wurde das Wort »Gutmensch«. O-Ton:
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