Microsoft Research

Songsmith von Microsoft (kein Fake)

Offensichtlich ein für Microsoft lohnenswertes Ergebnis der Menschheit zu zeigen, was für tolle Produkte man mit Forschungsgeldern entwickeln kann. Etat 2008 für Forschung & Entwicklung: 8 Milliarden (!) US Dollar.

Man ist schlicht und ergreifend fassunglos. Ein gutes Beispiel dafür, dass man mit Geld nicht alles machen kann. Gott sei Dank! Hier will einer, der wie so oft nicht kann. Präsentiert bekommen wir das außgerechnet auf einem MacBook. Der Apfel wurde mit mit Abziehbildchen aus der Prilpackung überklebt. Das wirkt dann ebenso billig wie jener Kaffee, welcher in unappetitlich braunen Plastikbechern serviert wird.

Der Oberhammer ist die Benutzeroberfläche. So unintuitiv wie bunt. Überladen mit Dialogboxen, Karteireitern und tabellenartig angeordneten Aufklappmenüs. GUI anno 1990. Eine Art Exel zum Musik machen. Es ist für 29 € noch nicht mal umsonst.

Man fragt sich, ob M$ noch nie was von GarageBand gehört hat, welches seit Jahren auf jeden Mac von der Stange für lau zu haben ist …

Was ist nun eigentlich peinlicher? Das Produkt oder das Werbefilmchen? Wenigstens passt das ganze zu Windows.

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