Saarmerika
Saarbrücken & Saarland sind provinziell? Für Politik & Co. trifft dies sicherlich zu, doch es geht auch anders, wie die diesjährigen Musikfestspiele Saar unter Beweis stellen. Schaut man sich die Gästeliste an, verschlägt es einem die Sprache. Die Créme de la Créme der amerikanischen Musikszene gibt sich die Türklinke in die Hand. Nicht jene, industriegefertigten und modeüberdauernden »Superstars«; nein, hier kommen echte Meister/innen zum Zug:
- Jessye Norman
- Chick Corea
- Wynton Marsalis
- Kent Nagano
- Hilary Hahn
- Bobby McFerrin
- Lang Lang
- Bob Dylan (scheint noch zu leben)
Unglaublich! Auch die bunte Mischung der Genres überrascht. Das diesjährige Motto ist AMERIKA. Nach dem Wahlerfolg von Obama klingt das gar nicht mal so schlecht.
Kleine Kritik am Rande: Unverständlich ist, dass sich Leute wie der unerträgliche Frank Nimsgern oder etwa Wolfgang Niedecken reinmogeln konnten. Da musste der künstlerische Leiter Professor Leonardy den Sponsoren offensichtlich Zugeständnisse machen.
Link:
www.musikfestspielesaar.de

