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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Meinungsfreiheit: Wie DIE ZEIT gezielt Leserkommentare zensiert

Zonengrenze

Halt! Sie übertreten die Meinungsgrenze! (pixelio.de)

Hin und wieder lasse ich zu einem Kommentar auf einen Artikel der Wochenzeitung DIE ZEIT verleiten. Sobald man dort aber gegen den Strom schreibt, wird man von DER ZEIT zensiert. HALT – Sie verlassen die Sektorengrenze!

Für eine gute Online-Publikation gehört es sich Kommantare zu prüfen, um ein gewisses Niveau zu halten. Kann, muss aber nicht; gelten sollte zumindest die Prämisse: je weniger Zensur, desto besser. Das gilt für DIE ZEIT ebenso wie für diesen Blog. Bisher hielt ich nur einen Kommantar zurück, ansonsten lasse ich jeden seine Meinung geigen, egal ob mich jemand bloß kritisiert oder mich als »doof« oder sonstwie bezeichnet.

Bei der ZEIT ist das leider anders. Dort wird alles zensiert, was nicht zum geeichten Meinungs-Mainstream gehört. Insbesondere offenbar beim Thema Islam – jedenfalls lasse ich mich mich diesbezüglich öfter zum Kommentieren hinreißen – schlägt der Zensor DER ZEIT zu; inklusive Überschrift. Zwei Beispiele möchte ich aufführen.

Als vor wenigen Wochen Recep Erdogan seine Macht wieder um eine Legislaturperiode verlängern konnte, kommentierte ich zum entsprechenden Leitartikel DER ZEIT das im Artikel veröffentlichte Foto von Erdogan und seiner Gattin bei der offiziellen Rede nach der Wahl. Sie war auf dem Foto nebst ihrem Herr und Gebieter bis zum Kinn zugeknöpft und mit Kopftuch aufgetreten. Ironisch kommentierte ich, dass Frau Erdogan ja vorbildhaft nach ihres Mannes Weltanschauung gekleidet sei. Außerdem bezeichnete ich Erdogan als »Sultan Erdogan«. Mehr nicht. Keine Kraftausdrücke, keine Gürtellinieunterschreitung oder sonstiges. Es war bloß Ironie und DIE ZEIT strich meinen Kommentar mit der Bemwerkung, ich solle die Polemik lassen. Vor der Zensur war der Kommentar noch weinige Minuten sichtbar gewesen und bekam sogleich mehrere positive Wertungen (Leserempfehlungen) der Leser. Aus Verärgerung ob der Zensur, schrieb ich den nächsten Kommentar mit Hinweis, dass die ZEIT einen harmlosen ironischen Kommentar gestrichen hat. Dieser wurde ebenfalls zensiert.

Heute dann das gleiche. Da ich mir jenes bereits ausmalte, habe ich den Kommentar gespeichert um ihn dann hier zu veröffentlichen. Und jetzt sage mir einer, ich verfehle den anständigen Ton.

Der Artikel hieß »Jeder konnte es wissen«. Was? Ja, genau das! Die Verbrechen der Nazis, davor und währenddessen. Beweis dafür sei ein nun veröffentlichtes Tagebuch des Otto-Normalbürgers Friedrich Kellner mit Eintragungen zwischen 1939-1945. Für DIE ZEIT ein »Jahrhundert-Dokument«.

Mit erhobenem Zeigefinger (schließlich haben die Deutschen bei der Vergangenheitsbewältigung noch Nachholbedarf) resümiert DIE ZEIT was man denn alles hätte wissen können, wenn man nur gewollt hätte, lobt Kellers sachliche Beobachtungsgabe und Analyse der Geschehnisse, merkt dabei aber nicht, selbt in die gleiche Falle zu tappen, wie Kellers mutmaßliche Zeitgenossen. Ja, selbst beim Löschen meines Kommentars kommt der Vorzeigezeitschrift aller vereinigten Linksintellektuellen mit eingebauter Gesinnungs-Vorfahrt diese Analogie offensichtlich nicht in den Sinn.

Ausschnitte des Artikels:

Wovor Sozialdemokraten wie Kellner in den letzten Jahren der Weimarer Republik immer gewarnt hatten, das war nun eingetreten – mit dem Überfall auf Polen brach das NS-Regime einen Krieg vom Zaun, der Millionen Menschen das Leben kosten sollte.
[…]
So konnte, gleichsam als Zeitungsphilologe, ein einfacher Mann ohne höhere Schulbildung den wahren Kern des Regimes erkennen.
[…]
Er liest aufmerksam die Todesanzeigen in der regionalen und überregionalen Presse und zieht daraus seine Schlussfolgerungen.
[…]
So aufmerksam, wie Kellner während des Krieges die Zeitläufte mithilfe der Presse verfolgte, ist anzunehmen, dass er auch in den ersten Jahren nach 1933 die Verbrechen des Regimes genau beobachtet hatte: die Etablierung der Diktatur, die Ausschaltung der politischen Gegner, die Verfolgung und Entrechtung der Juden, die Errichtung von Konzentrationslagern und vieles mehr.
[…]

Soweit zum Inhalt. Und in diese Wunde legte ich nun meine Finger und verglich ein wenig polemisierend die Vergangenheit mit der Gegenwart: Damals die Nazis, heute der Islam. Es ist natürlich nicht 1:1 zu vergleichen, aber die Parallelen (sofern man sie sehen will) sind frappierend.

Mein Kommentar:

Wie heute mit dem Islam … … man muss nur die Schriften lesen und den Protagonisten zuhören. Es wurde und es wird jeweils Klartext geredet. Damals wie heute. Wie der Publizist Sebastian Haffner in seinen Schriften bzgl. National-Sozialismus bereits anmerkte, »wer es wissen wollte, konnte es durchaus erfahren«. Und wie damals gibt es auch heute die Wegseher, die Appeaser und Gutbeter. Was es vor 1933 allerdings noch nicht gab, war eine öffentlich-rechtliche Meinungsdiktatur.

Kommentar DER ZEIT:

[Entfernt] Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vergleiche. Danke. Die Redaktion/ag

Mein kompletter Account wurde darauf hin gesperrt.

Kommentare?


Themenverwandte Literatur:




Das linke Netz: Das Zusammenspiel zwischen der Wochenzeitung »DIE ZEIT«, dem Netz gegen Nazis, der Bundeszentrale für politische Bildung und der linksextremen Szene.

Was ist von einer staatlichen Behörde wie der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) zu halten, wenn diese sich im „Kampf gegen Rechts“ von Sympathisanten der linsextremen Szene vor den Karren spannen läßt, linksradikale Publikationen empfiehlt und auf eine Internetseite verweist, von der aus man zu Anleitungen für Brandbomben und Sabotageakte gelangt? Wie ernst meint Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), dem die Bundeszentrale untersteht, seine Forderung nach einer breiteren gesellschaftlichen Ächtung linksextremer Gewalt? Und wie steht es um die linksliberale Wochenzeitung „DIE ZEIT“, wenn diese linken Antifa-Journalisten eine Plattform bietet, um konservative Personen, Organisationen und Einrichtungen als „Nazis“ zu stigmatisieren? Die Studie „Das linke Netz“ untersucht das Zusammenspiel von „DIE ZEIT“, Bundeszentrale und linksextremer Szene beim Internetportal „Netz gegen Nazis“ und dem „Buch gegen Nazis“. Dabei fördert sie Brisantes zutage.


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156 Antworten zu “Meinungsfreiheit: Wie DIE ZEIT gezielt Leserkommentare zensiert”

  1. Androsch Kubi sagt:

    Bei ZON war ich von Anfang an dabei. Die ersten Forumsversionen waren wirklich gut und offen. Ich weiß nicht, wann und warum sich das änderte. Waren es die Urteile deutscher Gerichte, siehe z.B. das üble Hamburger Landgericht mit Andreas Buske: http://www.buskeismus.de
    das Zeitungen zur Zensur nötigte, oder war es die Chefredakteurstätigkeit von J. Joffe (Zionist, Transatlantiker und bestvernetzter Medienmensch ich habe seine Meinungsartikel von Anfang an gehasst und war damit nicht allein):
    https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Joffe#Mitgliedschaften

    Nachdem ich eine Menge Accounts verschlissen hatte und selbst mühsame gut recherchierte Kommentare mit Nonsensbegründungen verschwanden, habe ich es gut sein lassen. Das Abo hatte ich schon gekündigt und lesen lohnt dort nur sehr selten. Die Propaganda war dort schon immer besonders krass und äußerte sich vor allem quantitativ (z.B. ein schwacher Alibi-Pro-Artikel, dafür 10 scharfe Kontra-Artikel). Man konnte das gut mit der Online-Artikelsuche ermitteln.

    Was solls. Ich war dann kurz bei freitag.de, wo diverse Linksfaschisten aber offenbar Heimvorteile haben. Was und wie aggressiv ich da manchmal angegangen wurde, da hat es mir die Sprache verschlagen. Nach zwei oder drei Accounts war ich auch da weg, da es ohnehin langweilig wurde. Die schwimmen im eigenen politisch korrekten Saft, was die Themenwahl betrifft genauso, wie was die wenigen übriggebliebenen Kommentatoren angeht.

    Was mir wirklich die Tränen in die Augen treibt, ist aber Telepolis (heise-Verlag). Ich war dort viele Jahre, mit einem einzigen Account und tausenden Beiträgen. Das Forum hat mich stark geprägt und es war eines der offensten. Mein Gott wir haben sogar über Volksverhetzungsthemen kontrovers DISKUTIERT (wo doch schon das nicht-demütig-grüssen dieses Gesslerhutes einen zum Paria macht und die Existenz ruinieren kann).

    Seit 2015 fahren die jetzt auch eine harte Linie oder haben einen Maulwurf im Team, der das liberale Klima kippt. Letzte Woche habe ich (ohne zu wissen für was) wieder die Schreibrechte entzogen bekommen. Zum fünften oder sechsten Mal.

    Und auch wenn die Artikel bei TP selten wirklich gut sind und in letzter Zeit wohl vor allem der Provokation der Forenten galten (die verdienen nur wenn viele oft klicken), zumindest auffallend oft im Kontrast zur Forenmeinung waren, werde ich die vermissen. Es war das übersichtlichste und praktischste Forum mit vielen klugen unkonventionellen Leuten.

    Schade! Diskussion und produktive Auseinandersetzung sind in Deutschland offenbar immer noch nicht wirklich möglich (oder wieder mal, nicht mehr).

    • Schade! Diskussion und produktive Auseinandersetzung sind in Deutschland offenbar immer noch nicht wirklich möglich (oder wieder mal, nicht mehr).

      Sie zitierten ausschließlich linke bis sehr linke Publikationen. Mag es vielleicht daran liegen, was die von Ihnen beklagte Auseinandersetzung mit der Meinungsfreiheit betrifft?

      Zum Glück aber gibt es noch andere Klimazonen in der Medien- bzw. Onlinewelt. Man muss sie nur finden.

  2. Harald Melziger sagt:

    Schon erstaunlich, was sich hier unter dem Mäntelchen der „Meinungsfreiheit“ an Pseudoprotest sammelt. Leute, „Meinungsfreiheit“ nach Wortbedeutung gibt es sogar in Norkorea. Es geht um das Recht der ungestraften _Meinungsäußerung_. Stellt euch auf die Straße und verkündet eure Islamkritik, und ihr seid vom GG geschützt, solange keine höheren Rechtsgüter verletzt werden. Die gibt es, z.B. der Schutz vor Beleidung.
    Zeitungen sind (glücklicherweise) keine staatlichen Organe und können Kommentare anzeigen oder löschen, wie sie es für richtig halten. Sie haben ihr Profil, ihre Kunden und müssen Gewinn erwirtschaften. Sie sind _kein_ Abbild der „Öffentlichen Meinung“, sondern ein _Ausschnitt_ daraus.

    Der Zensurvorwurf ist jedenfalls irgendwo zwischen Mimimi und Rechthaberei zu verorten.

    • Zeitungen sind (glücklicherweise) keine staatlichen Organe und können Kommentare anzeigen oder löschen, wie sie es für richtig halten.

      Sie werden staunen, aber dieser Meinung bin ich ebenfalls. Doch das Gegenteil dessen geschieht faktisch derzeit. Den Zeitungen obliegt zum gößen Teil selbst nicht so viel Meinungsfreiheit mehr, gegen den politisch korrekten Sumpf anzugehen. Wäre dem so, dann hätten wir noch Unterschiede zwischen taz und FAZ. Den aber gibt es nicht mehr. Und dies betrifft nicht weniger die ZEIT, egal in welcher Richtung sie von Grund auf ideologisch zu verorten ist. Und wenn Sie allen Ernstes behaupten, das hier sei »Pseudoprotest«, dann lesen Sie doch mal die Kommentare sorgfältig durch. Oder finden Sie es etwa gut, wie die ZIET hier agiert? Ernsthaft? Leute aller politischen Couleur beschweren sich hier über die krasse Zensur der ZEIT, welche nur noch eine stringente Marschrichtung zulässt. Was ist daran verwerflich, kritikhaft oder ein »Mäntelchen der Meinungsfreiheit« oder »Rechthaberei«, wenn Kritik darüber geäußert wird, weil die ZEIT eine Meinungsabweichung selbst im Promillebereich sofort bestraft?

      Nochmals. Es geht nicht um das Privatrecht einer Zeitung nach ihrem Gutdünken Meinungen zu zensieren, sondern darum, dass sich niemand in diesem Lande mehr frei äußern darf, egal ob in der BILD, der SZ oder in der Kantine. Die Leute spüren, wie ihnen das »richtige« Denken vorgeschrieben und das »falsche« verboten wird. Ihr Protest richtet sich genau dagegen. Das dies in diesem Falle die ZEIT betrifft ist einerlei, doch diese Zeitung für Zensur zu kritisieren, welche sich selbst als liberal und weltgewandt zur Schau stellt, mag aus meiner Sicht nicht ungerechtfertigt sein.

      Wenn Sie nun tatsächlich der Meinung sind, immer und überall ihre Meinung vertreten zu können, dann schreiben sie doch mal ein Buch wie Eva Herman, Thilo Sarrazin, Oliver Janisch oder den vielen anderen Autoren, welche die »falsche« Meinung vertreten, und Sie werden sehen, wie lange sie noch ihren Job haben. Ach was, viel zu hoch gegriffen. Sie sind im öffentlichen Dienst oder bei der ZEIT angestellt? Dann reicht es, ein AfD-T-Shirt zu tragen und tschüss. Und wenn Sie zufällig in Berlin, Mannheim oder sonst wo weilen, dann laufen Sie gerne frei und frohgemut mit ein paar islamkritischen Plakaten durch die Straßen und testen den Schutz des GG. Viel Erfolg.

      Zuletzt.

      … solange keine höheren Rechtsgüter verletzt werdenDie gibt es, z.B. der Schutz vor Beleidung.

      Was auch immer das genau sein mag, weiß sicherlich auch das GG. Nein, lieber Herr Melziger, genau hier ist es mit der Meinungsfreiheit bereits vorbei!

      • cwinckler sagt:

        Exakt so ist es – die Menschen passen sich der Mainstream-Meinung an und haben Angst öffentlich aus dem Rahmen zu fallen. Das Hauptinstrument für das Implementieren der Volksmeinungen ist der Mediensektor. Selbst die oppositionelle Meinung wird so bedient. Dazwischen oder quer davon wird unterbunden – mit Mitteln bis hin zu Polizeigewalt und Zwangspsychiatrisierung „auf Verdacht der Gemeingefährlichkeit“.
        Erfahre ich gerade am eigenen Körper. Die Meinungsfreiheit ist rein virtuell – „der Gesetzgeber“ hat sich für Andersdenkende bereits ein großes Paragrapheninstrumentarium ausgedacht. Und guckt man sich die deutsche Geschichtsfälschung genauer an – weiß man auch, aus wessen Feder diese Konstruktion stammt. ES IST TOTAL VERRÜCKT – aber wahr.
        Die Hoffnung bleibt, dass Lügengebäude zwangsläufig einstürzen sollten.

  3. Kevi Slavko Siekiera sagt:

    Zeit.de sind echt krass.

    Ich habe bei einem Artikel wo ich kommentiert habe nur den Ostdeutschen zugestimmt und zeit.de hat mein Kommentar nicht freigeschaltet ( weil ich neu bin ) und haben gleich die Kommentare für meinen Account gesperrt.

    Dann habe ich die nach 3 Tagen ohne Antwort 4 mal per Mail geschrieben und gefragt was der mist soll das sie mich gleich für die Kommentare sperren.

    Bis heute meint zeit.de mir nicht antworten zu müssen und ignorieren einfach meine E-Mails.

    Ich finde es eine Unverschämtheit wie zeit.de sich gibt und finde diese Seite daher auch nicht seriös sondern lachhaft wie dich sich geben.

    Und bei mir war des auch ein Islam Thema, da hat zeit.de echt ein an der Klatsche wie die da drauf reagieren, für mich ist das eine linksradikale Propagandaseite wo man seine Meinung nicht sagen darf.

  4. … das Problem mit der Kritik am Islam kenne ich ebenfalls. Heute noch wurde ein sehr nüchterner Post von mir gelöscht. Passte den Herren wohl mal wieder nicht in den Kram.

  5. Anonymous sagt:

    der Verdacht liegt schon nahe, dass ZON gezielt die Kommentar-Sektion manipuliert. Auf der Suche nach vermeintlicher political corerectness werden Kommentare, die soziale Ungerechtigkeiten ansprechen rigoros gelöscht. Der verlängerte Arm der !%er und der EZB

  6. Anonymous sagt:

    Ich habe nach der Methode die in meinem Kommentar 6 beschrieben wurde eine untere Abschätzung aller gelöschten Konten bei ZON berechnet. Sage und schreiben mehr als

    > 25%

    sind es.

    Demzufolge besteht das ZON Forum fast nur noch aus Meinungskonformen Usern.

  7. Gogol Lafit sagt:

    Als einer der langjährigsten sporadischen Nutzer von Zeit Online möchte ich hier auch noch ein wenig Hintergrund beitragen. In den Anfängen hatte die Zeit ein freies Forum, wie der Spiegel im Übrigen auch, dort war es möglich auch eigene Diskussionen zu starten. Die Regeln waren einigermaßen einfach und klar, und nur bei wirklich schlimmen Vergehen wurde gesperrt.

    Diese Art von Forum wurde dann vor zirka 10 Jahren abgeschafft zugunsten von reinen Kommentarforen die sich unter den Artikeln befinden. Die großen Presserzeugnisse greifen hierbei eigentlich fast alle Leser ab. Ich halte von daher die Einschätzung nicht für richtig, dass kleinere Webseiten wie die AdG, Eigentümlich Frei, oder Tichys Einblicke, die selbe Funktion übernehmen können. Auch die öffentlich Rechtlichen, die ich hier am stärksten gefordert sehe bieten keine Diskussionsplattform an.

    Beim Zeitforum kann man sich nach einer Löschung zurzeit einfach wieder mit einem anderen Namen anmelden. Alles kein Problem, aber auch dieser Account wird dann wenn er wieder auffällig wird gesperrt werden. Um auffällig zu werden reicht hier heutzutage eine Meinung die nicht dezidiert links ist. Bei der Zeit wird mittlerweile eigentlich alles gelöscht was irgendwie kritisch ist, auch linke Meinungen fallen darunter wenn sie sich kritisch mit der EU oder USA auseinandersetzen oder beim Flüchtlingsthema nicht auf Linie sind.

    Im Hintergrund des Geschehens arbeitet eine mit Sicherheit der Redaktion bekannte und auch verzahnt Gruppe von Dauerdiskutanten, die wahrscheinlich in der Mehrzahl arbeitslos sind oder auf Stellen arbeiten bei denen man den ganzen Tag das Internet vollschreibend kann. Rente, Vereinsamung, mangelnde private Kontakte, es gibt da allerhand Gründe für ein solches Übermaß an Zeit. Das war auch schon früher so, und es gab in den alten Tagen Treffen, zwischen Diskutanten und Moderation. Meistens natürlich in Hamburg, und früher gingen da auch Leute hin die ich als weit, weit Rechts außen definiert fand. Das wäre heutzutage unmöglich. Es gibt eine klare Linie und die schließt Liberale, Konservative und auch kritische Linke aus der Diskussion aus.

    Die Linie macht sich aber nicht mehr an politischen Fronten fest, die man als Links oder Rechts einordnen könnte, das erscheint mir überholt. Auch Regierungskritik und Politikkritik ist möglich. Aber immer nur im Rahmen dessen was als konform oder ansprechbar gilt. Bestimmte Hintergründe, wie das internationale Wirken von George Soros, NGOs, oder Lobbyisten dürfen nicht erwähnt werden egal wie gut belegt. Wenn hingegen von Deutschland aus die Welt gerettet werden soll ist es immer gut, egal ob Klima oder Krieg, die Hauptsache ist dabei, dass der Standort Deutschland sich schwächt. Mittlerweile finde ich bei all diesem surrealem Treiben in der Presse nur noch einen gemeinsamen Nenner: Jede antideutsche Position ist gut, egal ob kulturell oder wirtschaftlich. Alles was zum Nutzen Deutschlands wäre gehört abgelehnt, ein Europa mit starkem deutschen Einfluss, genauso wie ein Deutschland das sich nicht in Europa auflöst. Wer sich an diese Linie hält darf unbehelligt schreiben.

    • Herzlichen Dank für diesen erhellendend sachlichen Kommentar.

      • Gogol Lafit sagt:

        Noch ein paar kleine Beobachtungen hinterhergeschoben.

        Account Löschungen passieren in den seltensten Fällen nach einem wirklichem Ereignis. Es scheint eher so, dass bestimmte Accounts eingeordnet werden und mit einer Markierung versehen sind. Das bemerkt man beim Sammeln der Redaktionsempfehlungen, die überhaupt sehr merkwürdig verteilt werden, aber man kann ziemlich schnell ein paar sammeln, was aber sofort aufhört wenn eine erste auffällige Abweichung von der “Mainstreammeinung” erfolgt. Ich gehe also davon aus, dass das Redaktionsteam im Hintergrund so etwas wie eine Akte anlegt.

  8. ostrowski sagt:

    Das gleiche ist mir gerade eben auch passiert. Ca ein Dutzend Kommentare gelöscht, Profil gesperrt. Die Kommentare waren alle im Rahmen der Nettikette.

    Nunja, verschwende ich eben keine „Zeit“ mehr, umso besser 🙂

    Was mich aber wirklich schockiert ist, mit was für Menschen ich in diesem Land leben muss. Da gibt es Deutsche(!), die heute(!) ein Handwerk verüben mit dem sie auch in der NS- oder SED-Diktatur Karriere hätten machen können, und die in ihrer schizophren-voraufgeklärten Gedankenwelt tatsächlich meinen, sie würden etwas Gutes tun indem sie Gedanken verbieten. Es sind bezeichnenderweise Menschen, die voller Toleranz und Mitgefühl für sich selber sind, deren Meinungen jedoch offenbar so argumentativ verwundbar sind, dass sie jede Gegenstimme gleiche als Angriff auf die eigene Person werten. Letztlich sind das Fanatiker mit pseudo-religiösen Zügen. Ähnlich wie der Islamist jeden ausrotten möchte, der sein in sich hinfälliges, durch und durch jeder Logik, jeder Empirie und jeder Menschlichkeit widersprechendes Weltbild in Frage stellt, so wissen diese Voraufgeklärten ihre Weltbild aus argumentativem Schweizer Käse und Bauchgefühl nicht anders gegen Kritik zu verteidigen als durch Zensur.

    • Gogol Lafit sagt:

      Stimmt auffallend, es sind dort Fanatiker unterwegs kleine Blockwarte und Faschisten denen die freie Rede nichts gilt. Dass schlimme daran ist, dass diese sich auch noch für links oder demokratisch halten.

      • Links und Blockwartentum sind für mich keine Widersprüche. Ganz im Gegenteil.

        • Gogol Lafit sagt:

          Richtig, bei vielen Ausformungen besteht da eigentlich kein Widerspruch, insbesondere wenn man von der Theorie ausgeht. Zum Selbstbild der meisten Linken die sich als Antiautoritär und Vorkämpfer der Individualfreiheit geben und sehen ist es aber ein totaler.

  9. OldFox sagt:

    Eine interessante Seite, ist das hier.
    Ich bin heute auch wieder mal bei ZON gesperrt wurden.

    Es ist schon erschreckend mit welcher Selbstverständlichkeit die zensieren.
    Vor allem bei kritischen Kommentaren zu Pressearbeit reagieren sie sehr allergisch.

    Diese Meldung kommt bei mir auch:

    „Aufgrund eines technischen Fehlers steht Ihnen die Kommentarfunktion kurzfristig nicht zur Verfügung. Bitte entschuldigen Sie diese Störung.“

    Sie sind noch zu schissig die Wahrheit zu schreiben.

  10. Anonymous sagt:

    Neuerdings werden Accounts nicht mehr gesperrt, sondern man bekommt diese Meldung angezeigt:

    Aufgrund eines technischen Fehlers steht Ihnen die Kommentarfunktion kurzfristig nicht zur Verfügung. Bitte entschuldigen Sie diese Störung.

    Kommentarfunktion funktioniert natürlich für andere, da unter jedem Artikel ständig neue Kommentare auftauchen.

  11. 4th_Floor_Elevator sagt:

    Heute bin ich rausgeflogen. Mein gesamtes Profil. Eine Nachfrage per E-Mail warum und wieso blieb bisher unbeantwortet. Ich rechne auch nicht mit einer Antwort.
    Ich habe mich heute wohl etwas zu kritisch über den radikalen Islam geäussert, ich habe extra darauf geachtet, nicht zu verallgemeinern. Ich habe nur vom radikalen Islam gesprochen und von der Terrorgefahr. Ich wurde dann vom User no-panic angegangen, dass ich mich wohl am liebsten mit einer Papiertüte über dem Kopf unter den Tisch setzten würde. Ausserdem sei Autofahren immer noch gefährlicher als der Terrorismus.
    Ich habe geantwortet, dass er später aber nicht sagen soll, dass er von den Gefahren nichts gewußt habe. Dieser Kommentar wurde ziemlich schnell als geschmacklos gelöscht. Auf meine Beschwerde, warum das geschmacklos ist wurde das ganze Profil eingefroren.

    Ich werde mich nicht unter einem anderen Namen nochmals anmelden. Sollen die unter sich bleiben, aber ich sorge nicht mehr mit dafür, dass die Klickzahlen hoch sind.

    • Willkommen im Club. Abr glauben Sie mir: Sie verpassen nichts, wenn sie die Zeit nicht mehr anklicken. Ganz im Gegenteil. Es gibt nämlich noch guten Journalismus im Netz. Für manchen muss man sogar zahlen. Aber das tue ich gerne.

    • igismund sagt:

      In der Tat, ein paar kritische Worte über Merkels Politik und der Kinderreim: „Ich und Du, bunte Kuh, raus bist DU“ trifft zu. Nein Danke, „die Zeit“ hat sich in jeder Angelegenheit für mich erledigt.

  12. Meine Erfahrungen mit ZON ... sagt:

    Da ich mehrere Domains verwalte kann ich mir fast beliebige Mail-Adressen erzeugen. Braucht man auch bei ZON. Ein wenig Kritik an der Redaktion, das falsche Thema falsch kommentieren reicht und man ist draussen.

    Habe versucht Kriterien für ein Rausschmiss zu finden und auch einen (etwas schwammigen) gefunden:

    Die Policy von ZON ist nicht zu „informieren“ sondern zu „gestalten“, d.h. sie haben eine Berufung die politische Landschaft zu gestalten. Alles was sie dabei stört wird „weggekickt“. Das ist so, ich habe das Spielchen viele male reproduziert und kam immer bis genau zu einer Stelle.

    Vereinfachte Beispiele:

    1. Kritik der manipulativen Bilder bei der Berichtserstattung beim Flüchtlingsthema (Nur Frauen und Kinder). Nach spätestens 3 Kritiken war Ende.

    2. Verschiedenen Statistiken bei Umfragen zur Akzeptanz der Euros. Habe Quelle angegeben und auf die extrem verschiedenen Zahlen zwischen ZON und der Quelle hingewiesen. Sofort war Ende. Eurokritiker die ZON ein Pro nachweisen sind raus.

    3. Letztes Wochende „Köln“. Focus hat schon am Montag den 4.1 berichtet:
    “ … die Polizei Kopien von kopierte Papiere dabei gehabt haben, Aufenthaltsbescheinigungen für Asylverfahren“. Ich habe den Link bei ZON im Forum angegeben und gefragt warum ZON das verschweigt. Sofort raus.

    So „schlimm“ hätte ich mir das in meinen schlimmsten Träumen nicht vorgestellt und obwohl ich ein „Linker“ bin muss ich doch zugeben dass an der „Lügenpresse“ was dran ist.

    Wir sollten ZON mal vorführen. Ich habe dazu auch ein Idee. Was? Man muss einfach alles zu kritischen Artikeln „grabben“ und Auswerten und zwar nachschauen wann welcher Nutzer keine Kommentare mehr schreibt.

    Mit ein wenig Statistik bekommt man dann eine Aussage wieviel % der ZON Nutzer zu gewissen Themen rausgeworfen werden. Es werden sehr sehr viele sein da ich mittlerweile kaum noch ZON-kritische Kommentare lese.

    Wer hat Lust und kann Web-programmieren oder Web-Scripting. Ein wenig kann ich auch.

    PS: SPON ist noch schlimmer, wenn das Augstein wüßte.

    • Zunächst meine Hochachtung, dass Sie als »Linker« hier trotzdem einen kritischen Kommentar gegenüber dem linken Zeitgeist hinterlassen. Das sind Sie eine wohltuende Ausnahme gegenüber den restlichen Fahnenträgern.

      Die Lückenpresse will schon lange nicht mehr informieren. Sie sehen sich von taz bis BILD als paternalistische Volkserzieher. Dort, im kostenlos abgesonderten Meinungsramsch, ist weder online noch in der Druckausgabe etwas objektiv Informatives zu erwarten.

      Ihre Statistik sollten Sie machen und ich werde sie gerne hier veröffentlichen.

      Augstein? Ja, das mag sein. Damals kämpfte Augstein Senior gegen das Establishment. Den Kampf hat er gewonnen. Und die Ironie des Schicksals ist, dass sein Sohn, der Salon-Linke Jakob Augstein unter just dem gleichen Dach nun genau jenes repräsentiert, wogegen sein Vater damals gekämpft hat: das Establishment. Das fatale daran ist: Die heutigen Arrivierten sind hundert Mal schlimmer als die damaligen.

  13. Androsch Kubert sagt:

    Selbe Erfahrung bei mir. Ich kenne ZEIT Online noch aus der Anfangszeit. Die waren ähnlich wie freitag.de (die mittlerweile auch zur Filterblase geworden sind) mit Leserartikeln, Bewertungsmöglichkeit der Kommentare usw. und so gut wie ohne Zensur.

    Der Wandel erfolgte mit der Umstellung der Webseite (ist schon einige Jahre her). Man merkte, dass da nicht mehr die Informatiker ein bisschen online herumprobieren durften, sondern dass das in den Fokus des Managements (oder von wem auch immer, bestimmt steckt Joffe dahinter) gerückt war.

    Die Bewertung wurde durch unabgestufte „Empfehlungen“ ersetzt (und um die „Redaktionsempfehlung“ erweitert). Leserartikel und Kommentare extrem zeichenbegrenzt, Leserartikel nur nach Vorabzensur und nur bei „Interesse“ der Redaktion (=kostenlos die Arbeit für die machen).

    Das alles wäre noch zu ertragen gewesen, viel weniger zu ertragen war die total ausufernde Gesinnungszensur. Da wird (idR. mit total hirnrissiger Begründung) mal eben ein gut recherchierter und belegter Kommentar gelöscht, an dem man eine Stunde geschrieben hat. Beschwert man sich, bekommt man wieder übers Maul gefahren. Die Praktiken der Zensoren darf man aber natürlich nicht „Zensur“ nennen und schon gar nicht diskutieren.

    Gelegentlich ist der ganze Account weg, oft ohne irgendeine Begründung, oft ohne, dass man auch nur ansatzweise wüsste, was jetzt Anlass für Ärger gewesen sein könnte. Bis zu 10 Accounts habe ich verschlissen. Man muss den Lügen dieser transatlantischen Propagandaanstalt ja was gegenhalten.

    Irgendwann habe ich dann aufgesteckt. Zuviel Arbeit, zuviel Frust. Ich ignoriere die ZEIT jetzt, das Abo welches ich lange Zeit hatte, habe ich gekündigt.

    Ich werde dieses Blatt nicht vermissen, wenn es irgendwann (hoffentlich) eingeht.

  14. Anonymous sagt:

    Ich glaube es gibt zwei möglichkeiten mit dem Problem der ZEIT umzugehen.Das Blatt und sein Onlineabkömmling ignorieren. Dann lebt man bequemer. Oder aber nach jeder Löschung ein neues Konto eröffnen,mit eienr neuen Emailadresse.Bei GMX gibt es zur Hauptemailadresse 6,7 Adressen mit alternativer Fundomain,die man mit einem Klick unter einstellungen/emailadressen einrichten und danach wieder löschen kann.So kann man sich nach jeder Löschung wieder neu anmelden. So überlässt man das Feld der Deutungshoheit nicht der bürgerlichelinken Klientel der ZON. Nur ein Umstand mißfeld mir. Jem mehr man Klickt,desto mehr verdient ZON an der Werbung,daher ist ein eingeschalteter Werbeblocker hier pflicht.Soweit ich weiss,wird das erkannt und ZON verdient dann nichts an mir.

    • Für mich stellt sich mittlerweile eher die Frage, welchen Mehrwert sich mir böte, wenn ich Artikel der ZEIT läse. Der Rest Ihres Szenarios erübrigt sich somit.

      • Anonymous sagt:

        Ich habe die letzten 1-2 Jahre die Artikel auf ZON meist garnichtmehr gelesen, nur noch die Kommentare. Dort findet man, so traurig es ist, mehr Fakten als in den Artikeln selbst. Zudem wollte ich mich immer wieder versichern, dass die Leser nicht auch so eine einseitige und bornierte Weltsicht haben wie die ZON-Redaktion. Das hat mich meist etwas beruhigt. Allerdings frage ich mich auch, was die sich Redaktion so denkt, wenn sie sieht, dass bei fast allen politischen Artikeln die Kommentare, die genau die gegenteilige Meinung propagieren, von den Lesern mit Abstand die meisten Empfehlungen erhalten.

        Jedenfalls habe ich tatsächlich auch so etwas wie eine Antwort erhalten. Auf meine Kritik an der Kontolöschung wird natürlich überhaupt nicht eingegangen:

        „Sehr geehrter Herr …,

        vielen Dank für Ihre Mail. Sie haben wiederholt gegen unsere Netiquette verstoßen. Darum wurde Ihr Profil gesperrt.

        Wir wünschen uns sachliche und respektvolle Beiträge und weisen darauf in unserer Netiquette auch explizit hin. Darin lesen Sie, welche Kommentare wir auf unserer Plattform zu zeigen bereit sind und welche Regeln für die Veröffentlichung von Beiträgen durch unsere Leser gelten sollen, damit die Debatte möglichst konstruktiv verläuft. Unsere Netiquette finden Sie hier: http://www.zeit.de/administratives/2010-03/netiquette

        Sämtliche Eingriffe durch die Moderation werden öffentlich an der Stelle des betreffenden Kommentars begründet, so dass Sie nachvollziehen können, warum der Kommentar entfernt worden ist. Damit die Debatten nicht abdriften, werden außerdem Beiträge, die das Thema verfehlen, von unserer Moderation regelmäßig entfernt. Grundsätzlich können Sie jede Meinung in unserem Kommentarbereich äußern, solange Sie diese in einer angebrachten Form transportieren und persönliche Anfeindungen vermeiden. Wiederholte Verstöße gegen unsere Netiquette können die Sperrung Ihres Profils zur Folge haben.

        Mit freundlichen Grüßen“

        Ein Hohn. Mein gelöschter Kommentar war weder unsachlich, noch habe ich darin irgend jemanden angegriffen. Diese Antwort hätte ZON sich auch gleich sparen können.

        Meine Ursprüngeliche Email lautete wie folgt:

        „Sehr geehrte Damen und Herren,

        ich habe mich bisher rege und gern an der Kommentierung Ihrer Artikel beteiligt. Ich habe vorhin unter dem Nutzernamen „…“ einen Artikel über das Dorf Bramsche-Hesepe und die dortige Erstaufnahme kommentiert.

        Meine beiden Kommentare wurden wegen mangelnder Quellenangabe gelöscht. Des Weiteren wurde mein Nutzerkonto gesperrt oder gelöscht. Das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

        Mein zweiter Kommentar enthielt überhaupt keine Tatsachenbehauptungen sondern lediglich Fragen, so dass hier wohl offensichtlich das Fehlen von Quellen nicht das Problem gewesen sein kann.

        Mein erster Kommentar war nicht mit Quellen versehen, aber gleichwohl inhaltlich vollkommen richtig. Ich bezog mich auf Angaben einer Sendung des NDR von gestern Abend. Das habe ich auch genauso dargestellt. Die Sendung ist noch in der Mediathek verfügbar:

        http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Fluechtlinge-Probleme-des-Zusammenlebens,sendung454146.html

        Der Hinweis auf die Zahl von 180.000 Migranten bisher im Monat November berichten so ziemlich alle Medien, sie stammt von der Bundespolizei, als Beispiel sei der Spiegel zitiert:

        http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundespolizei-knapp-180-000-fluechtlinge-im-november-a-1064123.html#ref=kalooga

        Ich lege im Allgemeinen sehr viel Wert darauf, mich an Fakten zu orientieren und habe das auch in diesem Fall nachweislich getan. Wenn nun bereits der Umstand, dass Fakten, die lediglich nicht mit einer Quelle belegt werden (obgleich andere Kommentatoren des betreffenden Artikels sowohl den Inhalt der NDR-Sendung bestätigt als auch die Zahl 180.000 mit einer Quelle versehen haben), zu einer Kontosperrung führen, dann sollten Sie das auch ganz klar so kommunizieren. Allerdings dürfte dann nicht mehr viel von Ihrem ansonsten gut konzipierten Forum übrig bleiben.

        Somit bleibt bei mir der Eindruck, dass wohl weniger fehlende Quellenangaben als der möglicherweise für die Redaktion unbequeme Inhalt ausschlaggebend war.

        Ich möchte daher darum bitten, die ungerechtfertigte Kontosperrung zu überdenken und rückgängig zu machen. Zumindest bitte ich um eine Stellungnahme ihrerseits.

        Mit freundlichen Grüßen“

        • Es ist in der Tat ein Phänomen unserer Zeit, dass die Leser zum großen Teil gegenteiliger Meinung sind als ihr freiwillig konsumiertes Lesegut der Leitmedien. Dergleichen findet man selbst bei Linksaußenblättern wie der TAZ.

          Dass Redaktionen so schreiben (müssen) wundert mich nicht. Mich wundert aber ihre doch bis zu einem gewissen Rahmen treu ergebene Leserschaft und auch deren Mühe, die Redaktionen der jeweiligen Journaille mit sachlichen Argumenten noch auf eine gemeinsame Ebene hieven zu wollen. Meist aber ist es vergebene Liebesmüh’ und Zeitverschwendung.

          Hier helfen auf Dauer nur Angebot und Nachfrage, denn solange die Leserschaft noch Klicks erzeugt oder für Abos bezahlt, solange werden es die Blätter sich erlauben können, die politisch korrekte Propaganda zu verbreiten bzw. deren Meinungsgegner zu zensieren.

          Ich klicke schon aus Prinzip nicht mehr auf einen Link der Massenmedien. Eine Übersicht verschaffe ich mir bloß noch Google News.

        • antiprop sagt:

          @anonymous vom 28.11.2015 at 00:40
          Jetzt könnte man den Tag mit einem Nickrätsel beginnen:

          Ich muss zugeben, dass ich ab und zu noch immer einige Kommentardebatten verfolge. Aber das Interesse verfliegt merklich.
          Viele Nicks sind inzwischen verschwunden.
          Wer sind oder waren Sie?

          Sind Sie Cornel Panic ?, Johanna maiermann?, keats?, no-panic?, Con-chep? Leser69, r.schewietzek?, Hamburgerin 2.0? oder eine Handvoll andere?
          Nein, einer von denen sind Sie gewiss nicht.
          Im Gegensatz zu Ihnen dürfen die Leute mit diesen Nicks munter weiter kommentieren, zustimmend mutmaasen, teilweise tatsächlich überzogen polemisieren und provozieren und andere als rechtsradikal abkanzeln, weil denen eine grenzen- und planlose Zuwanderung nicht passt.

          Nein, Sie sind wohl eher vom….. und wie viele andere wurden Sie nun gelöscht und ausgegrenzt…
          So einfach geht das bei der Zeit, frei nach dem Motto: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Da sind die Meinungsmacher ganz stringent und loben sich wahrscheinlich noch Ihres „offenen“ Forums. Wäre es dann nicht tatsächlich ehrlicher, den Kommentarbereich ganz zu schließen, wenn man letztendlich nur der eigenen Sichtweise Raum geben will?
          Der von Ihnen erwähnte Ausgangsbericht in DER ZEIT ist nur ein Beispiel von vielen für das allgemeine „Streichkonzert“ der „libertären“ ZEIT.

      • Anonymous sagt:

        Der Mehrwert besteht zum einen darin,zu wissen daß man nicht alleine ist,mit seiner Unzufriedenheit über die einseite,sachlich falsche und manipulative Berichterstattung.Man kann sowas wie eine Gegencommunity bilden,wo auch innerhalb des ZEITkommentarraums eine Gegenöffentlichkeit existiert. Das Feld den Beifallklatscher zu überlassen ist schade,zumal man anderen kurzschließen kann. Aber Sie haben recht,für den Blutdruck ist es sehr viel besser,die ZEIT nicht zu lesen,man regt sich immer auf über die Unsinnsartikel.

    • antiprop sagt:

      @anonymous 26.11.2015 at 14:23

      danke noch für den Tip. Ich halte es dann doch lieber mit der ersten, bequemen Variante. Die zweite ist auch reizvoll, aber das Hauptproblem der Zensur bleibt. Man legt es ja nicht darauf an, gelöscht zu werden und schreibt normalerweise nicht nur für den Mülleimer. Eine weitere Gefahr ist, dass man sich in seinen Kommentaren vorauseilend den erwarteten Reaktionen der Zensoren unterwirft.

      Aber die stattfindende Zensur bei der Zeit aufzuzeigen und offenkundig zu machen, finde ich schon wichtig und sinnvoll. Für diese Möglichkeit danke ich aufrichtig diesem Forum und dem Autoren.

    • Philipp sagt:

      Ich bin nur zufällig auf diesen Kommentarbereich gestoßen, weil ich auch vor Kurzem auf „Zeit Online“ gesperrt wurde, nachdem ich Artikel zu den Themen Flüchtlingspolitik und Genderismus (oder wie immer man das jetzt nennt) kritisch kommentiert hatte. Ich denke so kann man sich die Realität auch zurecht biegen, einfach alle die eine andere Linie als die Redaktion vertreten sperren und nach einer Weile entsteht der Eindruck alle Leser unterstützen die politische Linie der Redaktion und rationale Gegenargumente gebe es nicht. Liebe Zeit-Redaktion, ich hoffe euer Laden fährt finanziell an die Wand, schönen Abend noch.

  15. Anonymous sagt:

    Auch ich habe meine Erfahrungen mit der Zensur und Löschung bei ZEIT Online.Es ist schlicht peinlich,was für Redaktionspraktikanten hier am Werk sind,und sich dümmlich nach political correctness richten.
    Ein Flüchtlingsartikel,wo auf dem Titelbild,ein Mädchen in luftiger Kleidung Essen verteilt,und dabei von zwei jugendlichen Flüchtlingen angestiert wird,hab ich dahingehend Interpretiert,daß die jungen Helferinnen anscheinend nicht wissen,das die Männern aus einer Kultur kommen,wo solch freizügige Kleidung Männer entweder peinlich berührt,oder als Kontaktforderung gilt.Meinung hab ich mir eigenen Erfahrungen,und der allgmein bekannten Tatsache, daß in islamisch gepägten Ländern eben diese Kultur herrscht begründet.
    Es wurde gelöscht und ich gesperrt, mit der Begründung,es solle keine haltlosen Vorurteile verbreiten.
    Mal ehrlich wie borniert müssen diese Aushilfsjournalistenanwärter denn sein,wenn sie sich so weltfremd geben,nur damit ihre Schützlinge nicht irgendwie schlecht darstehen.

  16. Herr Naphta sagt:

    Nun hat es mich, nachdem ich seit Jahren schon Artikel bei Zeit Online kommentiere und bis vor einigen Jahren Abonnent war, auch getroffen.

    Ich habe zur Flüchtlingskrise kommentiert und entgegen der „Wir schaffen das“-Blattlinie Fragen aufgeworfen und meine Kritik an der ungeregelten Migration geäußert, ganz sachlich. Das war der Redaktion dann aber scheinbar doch zu defätistisch. Der Kommentar wurde wegen mangelnder Quellenangaben gelöscht und mein Nutzerkonto gleich mit.

    Da die Zensur bei ZON ja gern darauf hinweist, man könne sich bei Fragen zur Netiquette an community@zeit.de wenden, habe ich genau das getan, mit einem höflichen Schreiben und der Bitte um Stellungnahme. Reaktion gab es bisher keine.

    Ich finde das ehrlich gesagt unter aller Sau, wie man dort mit den Lesern umgeht. Dass man ein Nutzerkonto löscht, z.B. wegen permanentem Spam oder Beleidigungen o.ä., das kann ich vollkommen nachvollziehen, aber wenn man einem jahrelangen redlichen Nutzer wegen der behaupteten fehlenden Angabe einer Quelle (!) gleich das Konto löscht, finde ich das schockierend. Ich hatte bis dato ZON immer dafür gelobt, dass es als eines der wenigen großen Nachrichtenportale fast alle Artikel kommentieren lässt.

    Den gleichen Maßstab scheint man nach meiner Beobachtung an Artikel, die sich auf Blattlinie befinden, nicht anzulegen. Jedenfalls bei dem von mir zuletzt kommentierten Artikel wurden fast alle kritischen Kommentare gelöscht. Übrig blieben naive „Wir schaffen das“-Durchhalteparolen und (ob der krassen Zensur?) ironisch-resignierte Kommentare.

    Es bleibt daher bei mir ganz klar der Eindruck zurück, dass missliebige Meinungen unterdrückt werden sollen. Mich erinnert dieses Vorgehen wie auch die gnadenlos einseitigen Kampagnen, die gerade auch auf ZON gefahren werden (Anti-Putin, Pro unbegrenztes Asyl etc.) an die Presse in der DDR, wie ich sie noch als Kind erleben durfte. Und das bei einem Blatt, das doch immer die „westlichen Werte“ propagiert. Das habe ich schon immer für eine wertlose inhaltsleere Worthülse gehalten. Naja, quod erat demonstrandum.

    Lustigerweise hat mir der „Zeit-Leserservice“ gestern noch einen Gutschein für ein vergünstigtes Print-Abo zugeschickt. Ja klar, als ob ich dieses heuchlerische Blatt auch noch unterstützen würde. Die Zeit ist für mich gestorben, die bekommen von mir keinen Cent und keinen Klick mehr.

    • Die einzig richtige Entscheidung. Glücklicherweise wird die Zeit ja noch nicht zwangsfinanziert und es dürfte dem Blatt irgendwann empfindlich wehtun, wenn ihm immer mehr Leser davon laufen. Letzdendlich hat der Kunde dann doch die größere Macht.

    • Anonymous sagt:

      @Herr Naphta

      man bekommt meiner relativ kurzen Erfahrung nach eine Antwort, muss allerdings möglicherweise eine Weile warten. Hier veröffentliche ich die Antwort der Zeit vom 23.11.2015 und meine Replik darauf, falls es jemanden interessiert…:

      „Sehr geehrt ……

      vielen Dank für Ihre Mail. Ausschlaggebend für die Sperrung Ihres Profils
      war ein Kommentar, in dem Sie u. a. dem BKA unterstellten, Stastistiken und
      Lageberichte etc. zu fälschen. Grundsätzlich können Sie jede Meinung in
      unserem Kommentarbereich äußern, solange Sie diese in einer angebrachten
      Form transportieren. Dazu gehört auch, dass Sie insbesondere bei
      umstrittenen Tatsachenbehauptungen auf entsprechende Quellenangaben achten, um eine Nachvollziehbarkeit für alle zu gewährleisten. Genaueres dazu
      entnehmen Sie der Netiquette von ZEIT ONLINE, dort insbesondere den vierten
      Punkt: http://www.zeit.de/administratives/2010-03/netiquette/seite-2

      Mit freundlichen Grüßen
      ………“
      Antwort von gestern:

      „Sehr geehrter Herr …. und andere Zensoren,

      danke für Ihre Antwort vom 23.11.2015.

      Mit solchen Begründungen wie „in angebrachter Form transportieren“ lassen sich Ihre einungserziehungsmaßnahmen natürlich gut scheinbegründen.
      Was ist schon „angebracht“? Was der gemeine Zensor subjektiv dafür hält.
      Wie soll man eine Quelle für das angeben, was gerade nicht passiert, was nicht gemacht wird, was man in Ihrem Machwerk (Zeitung möchte ich es nicht mehr nennen) ganz aktiv betreibt. Nämlich das eine berichten und das andere völlig weglassen und „unter den Tisch kehren“. Dafür wollen Sie auch noch Quellen?

      Bitte sehr:
      „http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Fluechtlingskriminalitaet-Ist-die-Gewalt-Statistik-geschoent“

      Diese Quelle habe ich allerdings erst nachträglich entdeckt. Ich habe nicht die Möglichkeit Interviews mit Polizeimitarbeitern zu führen, geschweige
      denn melden sich diese bei mir, um sich zu offenbaren.

      Also muss ich mich zunächst zwangsläufig auf eigene Erfahrungen beschränken.

      Ich habe eine Beobachtung gemacht und daraus einen logischen Schluss in einem aktuellen Zusammenhang gezogen.

      Es wurde VOR den Anschlägen von Paris nirgends über einen spektakulären Waffenfund im Rahmen der Schleierfahndung berichtet. Das ist eine Tatsache, die man nicht beweisen muss.
      Ganz anders war es allerdings vor kurzem bei einem Waffenfund bei Rechtsradikalen in Bamberg. Da wiederum wurde ÜBERALL berichtet. Merken Sie noch den Unterschied?

      Allein die Grenzkriminalität müsste das Verhältnis der Straffälligkeit empfindlich beeinflussen. Wenn natürlich sämtliche Verfahren eingestellt
      werden oder die Verfolgung gar nicht aufgenommen wird, so findet natürlich keine Berücksichtigung in irgendeiner Statistik statt.
      Noch fragwürdiger wird es, wenn man die von „Ausländern“ begangene Kriminalität der einheimischen Bevölkerung zurechnet, weil Aslan, Mohammed, Mammadou usw. inzwischen einen deutschen Pass haben und als „Deutsche“ im
      Ausland wüten.
      Deso Dogg und andere „unsere Jungs aus Dinslaken“ lassen
      grüßen….

      Nein, diese Sperrung ist Ihrerseits nicht zu rechtfertigen und entspricht einem Drang zu Meinungskontrolle und -manipulation, der sich immer offensichtlicher darstellt und sich lediglich auf die Kommentare ausweitet und diese im eigenen Sinn instrumentalisiert.
      Sie unterliegen ganz einfach auch hier dem nachvollziehbaren Anreiz, die eigenen Ansichten durch genehme Kommentare bestätigen zu lassen und anders lautende Kommentare zu beschneiden, zu löschen oder ganz auszugrenzen.

      Auch auf die erste Sperre möchte ich btw zurückkommen, denn ich habe
      zumindest damals niemanden „grob beleidigt“. Es könnte im Gegenteil sein, dass jemand meine und anderer Leute Großeltern pauschal als Schwerverbrecher darstellte, für die die heutige und spätere Generationen büßen müssten.
      Solche kruden Thesen und Pauschalisierungen werden von Ihnen regelmäßig überhaupt nicht einmal moderiert, geschweige denn gelöscht.

      Wenn Sie ein Journalist und kein Sektenmitglied sind, tun Sie mir leid, wenn
      Sie bei einem solchen Laden arbeiten müssen.

      mit freundlichen Grüßen,

      ………..“

  17. Very Serious Sam sagt:

    Ist mir heute auch passiert. Der Kommentar war weder fremdenfeindlich noch undifferenziert noch unsachlich. Ich habe mich schlicht gegen Unterstellungen anderer Kommentatoren verwahrt, ich hätte Probleme mit LSBTTIQ-Leuten, weil die mir schlicht nicht wichtig sind.

    Diese Unterstellung kam übrigens auf meinen Kommentar

    „Ach je, die Grünen… aus dem Antragsbuch zu ihrem Bundesparteitag:

    „Um sicherzustellen, dass alle Menschen gleichermaßen genannt und dadurch mitgedacht werden, wird in unseren Beschlüssen ab jetzt der Gender-Star benutzt. Transsexuelle, transgender und intersexuelle Personen werden so nicht mehr unsichtbar gemacht und diskriminiert. […] Wir gendern, indem wir im Regelfall den Gender-Star verwenden(Bürger*innen, Student*innen…)“

    Nein, das ist keine Satire, das meinen die erbarmungslos ernst.“

    • Very Serious Sam sagt:

      Ein Update. Ich habe an die angegebene Adresse freundlich die Frage gestellt, welcher Teil meines Beitrages konkret so sehr gegen die Netiquette verstoßen hat, dass nicht nur der Beitrag entfernt sondern sogar mein Zugang gesperrt wurde. Gestern bekam ich eine tonal wie inhaltlich völlig tadellose Antwort, in der unumwunden zugestanden wurde, dass ich Recht habe. Mein Zugang wurde entsperrt. Aus meiner persönlichen Sicht ist das ein professionelles und nutzerfreundliches Verhalten und damit die Moderation der ‚Zeit‘ nicht mehr zu kritisieren.

      Unabhängig davon ist die Moderation bei der Zeit, verglichen mit der brachialen Zensur bei der ‚Welt‘ geradezu beispielhaft.

      • Auch das sollte man erwähnen. Offenbar merkt das Blatt, dass der Gegenwind stärker geworden ist.

      • Anonymous sagt:

        @very serious Sam

        ich gratuliere Ihnen zur Entsperrung. Dann können Sie jetzt wieder weiter kommentieren bis zur nächsten Sperre.
        Seien Sie aber auf der Hut mit unbedachten Meinungsäußerungen, Unsachlichkeit und fehlenden Quellenangaben.
        Ich wurde „beim ersten Mal“ auch wieder entsperrt, obwohl zur Begründung der erfolgten Sperre auf eine angeblich „grobe Beleidigung“ eines anderen Nutzers hingewiesen wurde. Eine „Quellenangabe“ für diesen Vorwurf erfolgte allerdings trotz Aufforderung nicht und konnte m.E. auch nicht angegeben werden.
        Ich weiß bie heute nicht, wann wie und wo das der Fall gewesen sein soll.

        Ihnen jedenfalls wieder viel Spaß im Kommentarbereich der Zeit!

  18. Leo sagt:

    Ist mir auch passiert. Wunderte mich schon, warum ich nicht mehr kommentieren kann. Keine Antwort vom Kundendienst. Allerdings wird es kein extremer Kommentar gewesen sein, der letztendlich entscheidend war, ich zensiere mich ja selbst um einer Sperre zu umgehen. Die Richtung wird gereicht haben. Meinungsfreiheit, ah ja.

  19. Dredder sagt:

    Der Focus hat nach den Anschlägen in Paris nun eine Kehrtwende vollzogen.Die kurze Zeit während der „ehrliche“ Kommentare veröffentlicht wurden,sind vorbei.Man ist wieder in Merkels Fahrwasser zurückgekehrt und zensiert solange bis alles butterweich ist .Ich denke von dort kam auch der Ruf keine Kritik an Islam,Flüchtlingen und der Regierung mehr zuzulassen.Die Printmedien vergessen aber das ihr Geschäftszweig abstirbt.Die Onlineausgaben verdienen auch kein Geld.Mit anderen Worten….die Einheitspresse ist eh bald vom Markt verschwunden.Umso mehr Leser sie jetzt verärgert umso schneller verläuft der Prozess der Selbstauflösung.Sie werden uns nicht fehlen…

    • Mann mus die Wahrheitspresse ja nicht (mehr) lesen. Egal ob nun on- oder offline. Es gibt zum Glück viele Alternativen. Ebenso on- wie offline. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

      • Carsten Winckler sagt:

        Ja welches Print-Medium erzählt uns denn den kompletten Paris-Fake?
        Es geht mir um die Massenhypnose, die ich nicht mehr ausstehen kann. Das betrifft mich nämlich indirekt direkt.

        Ich kann’s auch beweisen, die Inszenierung mit mindestens 200 „Schauspielern“. Angefangen mit dem Phantom-Konzert. Viel zu unglaublich für die meisten. Aber glasklar.

        „Brauchst Du ja nicht lesen“ .. reicht mir nicht. Deshalb auch diese Zeilen. Die Lügner brauchen einen Tritt in den Allerwertesten.

    • Carsten Winckler sagt:

      Das nächste Sammelbecken ist dann aber die Pseudo-Opposition. Dazu gehört bspw. die Elsässer/Ken Jebsen-Fraktion. Das sind dann die Nächsten, auf die man ganz sicher verzichten kann, ohne eine Träne.

      • Die brauche ich auch nicht, bin aber dennoch klammheimlich froh, wenn Elsässer im Wespennest herumsticht.

        • Carsten Winckler sagt:

          Ja .. wenn er nur nicht Staatsterrorismus direkt unterstützen würde .. dann könnte es mit ihm noch was werden .. – aber so ist der Zug abgefahren.

        • Carsten Winckler sagt:

          https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/11/16/paris-false-flag-theorie-ist-ballaballa/

          .. das ist „Die Wahrheit“ a la Elsässer. Ebenso zerfallen, seiner Ansicht nach, große Hochhäuser einfach so zu Staub.

          Das ist #kenFM-TV. Das erste Sammelbecken nach MainStream.

          • Zum Thema false-flag (ff):

            Dank »ef« und anderen Alternativmedien (u.a. auch Elsässer) denke ich über die NSU anders als wohl die meisten Bundesbürger. Bei 9/11 Dank Oliver Janisch und anderen tendiere ich auch da eher in Richtung ff; wenn ich mich auch nicht ganz entscheiden kann.

            Paris aktuell ist mir noch zu frisch und ich halte es für genau so bedenklich die Propaganda der Aktuellen Kamera zu glauben, als gleich jeden terroristischen Anschlag unter »ff« einzuordnen.

            Wie denken Sie eigentlich über die »Mondmission«?

            • Carsten Winckler sagt:

              Apollo 14 habe ich analysiert. Das gesamte Filmmaterial ist Studio – mit der Technik von damals. Sogar ein nuklearer Reaktor wurde in einen entkernten Kühlschrank o.ä. eingebaut. Dann noch viel mit Überblendtechnik.. – als Fachmann braucht man keine Sekunde um jedes einzelne Bild zu entlarven.

              Aber Saturn V ist gestartet. Die Nutzlast reicht und das Trägervolumen reicht aber nur für Satelitten (o.ä.).

              Auch ist das Budget immer noch erheblich und Ingenieure werden nach wie vor eingestellt. Es gibt also ein Programm – nur die Mondmission diente als Kittel.

              Zu den Inhalten des Programms kann man eigentlich nur nachrichtentechnisches oder rein militärisches Vermuten. Auch bei der „Mars-Mission“. Wenn man sich das Modul ansieht, dann kann man eine 4-Mann-Mondmission definitiv ausschließen. Die Kapazität würde noch nicht einmal für den Sauerstoff reichen.

              Spekulationen bzgl. exotischer Anwendungen sind Holographie-Instrumente, Strahlenkanonen und Ortungs- und Abhörgerätschaften. Aber der ganze E.T.-Bereich ist Fantasia.

              Ich belustige mich manchmal mit diesen Space-Station-Amateurvideos. Das sind Von-Der-Laienschauspieler. Oder Nasa-Astronauten-Fotos, die eindeutig gefälscht sind, d.h. den fotographischen Möglichkeiten widersprechen.

              Was den tatsächlichen Stand bzgl. Raumstationen angeht, kann ich nicht sagen. Nur, dass sich da nichts auf dem Mond befindet. Aber in unserem Orbit .. bemannte Satelliten .. könnte sein. Ist aber extrem gefährlich. Selbst Hardware-Module müssen mehrfach redundant sein, um den Aufenthalt längere Zeit zu überstehen. Der Mensch hat da nicht gut Kirschen essen.

              Man müßte tatsächlich alle belegbaren Fakten aussieben und schauen, was an Alternativen übrig bleibt. Yuri Gagarin .. war staged – aber ist trotzdem unterhaltsam.

  20. Dredder sagt:

    Es gibt in der deutschen Presselandschaft keine Meinungsfreiheit mehr.Die wurde von DDR-Angela und ihren Hofschranzen abgeschafft.Dem Bürger ist das egal wenn er nur immer das neueste Smartphone in der Tasche hat.Das Land veblödet zusehens….

    • Carsten Winckler sagt:

      Ja und Nein – der positive Gegentrend ist der, dass die Techniken, wie an Paris-9/11 erkennbar – für immer mehr Personen durchschaubar werden.

      Damit stellt sich dann auch ein neues Bewußtsein über die tatsächlichen Vorgänge ein, wie es Dutschke gerne gehabt hätte, wenn auch selbst nicht hatte.

  21. antiprop sagt:

    jetzt ist es wieder soweit und ich bin gesperrt.
    zunächst möchte ich mich bei der Zeit für das „offene“ Forum und die Kommentarmöglichkeit bedanken.

    Ich habe eine Zeit lang unter dem Nick antiprop kommentieren dürfen und erhalte nun folgende Mitteilung:
    „Leider sind Sie für die Teilnahme an der Community gesperrt.“

    Neuerdings bekommt man also eine Meldung, wenn man gesperrt wird. Das ist schon ein Fortschritt. Auch dafür ein Dankeschön!
    Meine folgende mail an die Zeitredaktion blieb bislang unbeantwortet:
    „Ihre Moderation ist ziemlich unberechenbar und Ihre Sperrung von heute ein Witz, zumal ich nichts unterstellt habe.
    In welchen Medien wurde denn vor dem 13.11.2015 über einen größeren Waffenfund in Bayern im Rahmen der Schleierfahndung berichtet? Über welche Auseinandersetzungen und Straftaten in Asylunterkünften berichten Sie?
    Sie berichten von einem Aufstand im indischen Ozean . Sie berichten dagegen über jeden Brand in einem als Unterkunft geplanten Gebäude. Das sind Tatsachen und keine Unterstellungen, aus denen sich Schlüsse ziehen lassen. Auch wenn sie Ihnen nicht passen.
    Sie verzerren durch Ihre Teilberichterstattung die Realität. Für mich eine andere Form von Lüge.
    Diesen Vorwurf müssen Sie sich gefallen lassen und ja ich werfe Ihnen eine einseitige Berichterstattung und fortwährende Manipulation vor. Die Zeit verkommt zusehends zu einem Propagandabrechmittel.
    Ihre Sperrung ist nichts anderes als Zensur.“

  22. Carsten Winckler sagt:

    >>Der Kritisator (Autor)
    12.11.2015 at 14:27 ·

    Dieses „höher denken“ – das ist immer so eine Sache – eine, die ich mir an andere anzutragen nicht anmaßen möchte. Aber hier kann ich dennoch gut parieren. Also aufgepasst! .. <<

    Aber darum geht es. Es geht darum zu erkennen, dass hinter dem Medienvorhang eine zentrale Steuerung steckt, bei der es vor allem um Psychologie geht. Und allein diese Vorstellung möchte ich näher bringen, als ersten Schritt.

    Der wundersame Aufstieg eines Helmut Schmidt oder Willy Brandt kann dann in einem ganz anderen Licht betrachtet werden. Wie die Freundschaft mit einem Henry Kissinger.

    Die Gleichschaltung der Medien bis hin zu den "libertären" Blättern sollte man dann erkennen können. Aus dem offiziellen Bild von Helmut Schmidt wird dann ein falscher Fünfziger.

    Ich will jetzt nicht das Spiel aus 9/11 ableiten, weil es für die meisten so schwer zu akzeptieren ist. Aber nehmen wir mal einen anderen Fall: Akif Pirincci.

    http://ef-magazin.de/2015/10/28/7830-ef-radio-nr-33-der-fall-akif-pirincci-und-die-meinungsfreiheit

    Hier melden sich Abonnenten zu Wort:
    – "insgesamt bin ich enttäuscht über die Unterstütung, die ihm seitens ef zukommt. "
    – "etwas befremdlich zu sehen, wie passiv die Libertären in dieser diesjährigen Katastrophe sind und auch, wie unbeteiligt man das Geschehen um Akif verfolgt. Sie wirken wie unbeteiligte Beobachter am Spielfeldrand."
    – "Hier handelt es sich aber jetzt um eine flächendeckende Aktion, die offensichtlich nichts mit Vertragsfreiheit"
    – "Hier muß man dann schon über (gelenkte) Zensur sprechen, wenn auch nicht auf einer juristischen Ebene."
    – "Wenn Unternehmen im Kapitalismus sich dazu entscheiden mit einem Autor und dessen Bücher kein Geld mehr verdienen zu wollen, dann brennt die Hütte gewaltig."

    Also genau diese Ebene meine ich.

    Ich kann genau nachvollziehen, wie und warum Herrn Pirincci die Hutschnur gerissen ist und warum er sich so verhält. Auch warum ef im Takt mitsingt wie auch mit dem "Unser lieber Helmut"-Artikel.

    Das es sich hier nicht um zufällige dynamische Prozesse handelt – das meine ich mit "eine Ebene höher denken".

    • Wenn Sie wirklich eine Ebene höher denken wollen, dann suchen Sie nicht krampfhaft nach »Gegenargumenten« (sowas findet man immer, wenn man will) bzgl. ef, welches Sie gar nicht kennen, sondern geben diesem mutigen Magazin mal eine Chance. Sie würden sich wundern, wie sehr Akif und Konsorten dort hohgehalten wurden und noch immer werden. Eine ebenso libertäre ef-Autorin, Susanne Kablitz, verlegt sogar sein Verschwulungsbuch, nachdem alle anderen den Schwanz eingezogen haben. Und wenn sie schon auf die große Verschwörung stehen: Der Parteigründer Deutschlands einziger libertärer Partei, der PDV, Oliver Janisch, ist ein bekennender 9/11-Skeptiker und schreibt sich zu diesem Thema seit Jahren die Finger wund – was ihm u.a. seinen Job beim Focus kostete. Was wollen sie denn noch?

      Wichtig finde ich allerdings, nicht wie im Rausch komplett auf die »andere« Seite abzudrehen, sondern einen klaren Kopf zu bewahren. Und da fühle ich mich bei ef gut aufgehoben wenn es dort heißt: »Jede Seite ist die falsche«. Und so bekommt auch Akif, bei allem Lob in den letzten Jahren von Seiten ef, auch mal seinen Senf ab. Wieso nicht? Ich halte nichts von Säulenheiligen.

      Haben Sie den Artikel »Unser lieber Helmut« denn überhaupt gelesen? Und noch was: Was heißt hier »im Takt mitsingen«? Sie selbst singen nämlich gerade im Takt der Ultralinken mit, denn die dreschen gerade auf Schmidt ein. Fühlen Sie sich dort gut aufgehoben?

      • Carsten Winckler sagt:

        Ultra-Links? Jetzt wird es aber kurios. „Verschwörung“ ist noch besser. Und bei 9/11 kann man leicht beweisen, was passiert ist: Alleine „Geschmolzenes Gestein“ reicht schon unter Ausschluß der Alternativen, um die Ursache für den Abriß zu BEWEISEN.

        Also bitte auf dem Boden bleiben und nicht mit Rhetorik einen Weg aus der Affäre finden zu suchen.

        Wir sind in ein Szenario hineingeboren worden, in dem uns die Vorstellungfähigkeit für die vollständigen Prozesse aberzogen wurde. Auch Ihnen – das ist ganz sicher erkennbar.

        Ich brauche nur das Wort „Holocaust“ sagen – und schon läuft der Schweiß.

        Ich bin kein „Theoretiker“ – ich bin Systemanalyst.

        • Womöglich hätte ich Verschwörung besser in Anführung geschrieben, oder? Ja, die stramm Linken sind die einzigen, die derzeit auf Schmidt eindreschen.

          Doch was ist eigentlich mit meinen anderen Ausführungen und meinen Fragen? Nicht relevant? Ich glaube, sie bekämpfen (an Hand einer Überschrift) gerade den/die falschen. Lesen sie doch z.B. mal Janischs »Die Vereinigten Staaten von Europa« oder »Der Kapitalismus-Komplott«. Ich bin mir fast sicher, dass es Ihnen als »Systemanalyst« gefällt. In seinem Blog finden Sie übrigens seinen 9/11-Artikel aus dem Fokus.

          Im Übrigen muss auch ef seit Jahren mit Verschwörungsvorwürfen leben, insbesondere wegen des dort immer wieder beleuchteten Geldsystems … was ich sehr einleuchtend finde. Doch möglicherweise ist mir ja »ganz sicher erkennbar« die Vorstellungsfähigkeit abhanden gekommen und es ist alles in Ordnung mit dem Geld.

          • Carsten Winckler sagt:

            Der Begriff „Verschwörung“ und alle Ableitungen wurde gezielt verbaut. Das zur Psychologie.

            Und ich will sie überhaupt nicht bekämpfen – im Gegenteil. Ich glaube Ihre Grundmotivation für Ihren Blog entspringt dem gleichen Wunsch, den ich habe, dass sich das System zum besseren wendet. Was damit gemeint ist, ist trivial – das brauche ich jetzt nicht weiter ausführen.

            Noch einmal zur „Ebene“ und den Flügelkämpfen: Was ist, wenn genau das erwünscht ist? Die Polarisierung innerhalb der Gesellschaft.

            Zur Relevanz Ihrer Ausführungen: Nein – vieles ist nicht relevant. Ob ein Autor vorweg beim Focus rausgeflogen ist, ist überhaupt kein Ritterschlag. Könnte man als Indiz betrachten, dass in ihm ein wahres Herz schlägt – kann aber auch zum Setup seiner öffentlichen Person gehören.

            Sie können ja mal bei LinkedIn oder Xing nach #PsyOp- und #CoIntel-Mitarbeitern suchen. So etwas sollte die „ef“ mal thematisieren, um das echte Spiel zu beleuchten, anstatt sich im Kleinen auf irgendeine Seite zu schlagen.

            Immerhin wurden die von mir genannten Kommentare zugelassen. Das sieht ja schon mal toll aus. Aber was zählt ist natürlich die Bilanz, wie Erich Kuby das mal in „Der Spiegel im Spiegel“ für den Spiegel analysiert hat.

            Links Rechts ist eine Kunstproduktion.

  23. Carsten Winckler sagt:

    9/11 zeigt doch jedem, der interessiert ist, was los ist – und schon seit ewig langem.
    Keine Flugzeuge, WTC 1,2,6,7-Abriß – aber die Zeit schreibt von einem Muhammed Atta aus Hamburg und der BND gibt den Plot. Das jetzt schon 14 Jahre lang. Die Zeit als Leithammel vorne weg.

    Und genau deshalb wird auch keine Leser-Diskussion zugelassen, die z.B. den Syrien-Fall als gemeinsame Ost-West-Inszenierung erörtern könnte. Auch mit dem Ziel der Flüchtlingskatastrophe.

    Das ist doch alles Beschäftigungstherapie und Ablenkungsstrategie. Der Deutsche Staat ist ein Hühnerstall. Und Hühner sollen sie auch bleiben – die dummen feigen Deutschen – oder entsteht noch rechtzeitig ein Bewußtsein über das wahre Betrugsausmaß?

    Die Hoffnung kann man doch schon fast begraben, wenn man die letzten 10 Jahre rekapituliert. Da hilft auch keine #psyOp-verseuchte und -primär initiierte Montagsdemo.

    Wenn #coIntel und wie er tatsächlich weltweit praktiziert für keinen mehr ein Fremdwort ist – dann hätte man vielleicht noch eine Chance.

    Aber das erreicht man nicht über das Zeit-Forum. Das anzunehmen ist mehr als blauäugig.

  24. Dr. W.Sachs sagt:

    Bei mir wurde innerhalb einen halben Jahres 5 mal der Account geblockt (gelöscht). Immer wenn man ZON vorwirft tendenziös zu sein (ist reproduzierbar).
    Ich habe keine Lust mehr, bin total enttäuscht von den Leitmedien, glaube gar nichts mehr ohne eigene Recherche.

    Es wird einem die Demokratie abgewöhnt.

    • Anonymous sagt:

      Mann, ich bin geschockt! Auch meine Kommentare wurden „zensiert“, gebloggt und nun bin ich scheinbar gesperrt bei zeit online. Unglaublich und erschreckend, wie die Meinungsfreiheit blockiert wird. Man kommt nicht mehr durch, wenn man Kritik an dieser Flüchtlingskatastrophe äussert.
      Man kann nur noch völlig hilflos mit offenem Mund staunen.
      Ich glaube, dass es sich um einen von langer Hand geplanten Terroranschlag gigantischen Ausmaßes handelt.
      Gezielt vorbereitet von der Weltelite. Jahrelange Berieselung mit Hitler im TV, tagein tagaus, damit die Schuld auch weiterhin schön auf unseren Schultern lastet und man über nichts aufmucken mag und nun sogar schon nicht mehr darf!!!
      Vielleicht soll Europa bewußt zerstört werden? Vielleicht soll Deutschland bewußt zerstört werden?

      Mir wurde gerade angst und bange, als ich im Netz eine kleine Randnotiz las, dass die Pest eigentlich doch gar nicht ganz ausgestorben ist……eine kleine Randnotiz und ich kann nicht mal mehr sagen, wo ich das gelesen habe, aber als Verschwörungstheortikerin habe ich das mal weitergesponnen……..

    • Anonymous sagt:

      Mir wurde gerade zum x-ten Mal der Account bei ZON gesperrt.

      Ich hatte auf einen rührseeligen St.-Martins-Artikel (wir geben alle noch nicht genug für die Flüchtlinge) kommentiert, dass ich die ZON-Redaktion, insbesondere die Redakteurinnen gerne mal ein halbes Jahr nach Saudi-Arabien oder ein anderes streng islamisches Land schicken würde, da reisen bildet….

      Daraufhin löschte Franziska Kelch von ZON meinen Kommentar und sperrte mir mal wieder den Account mit dem Hinweis, ich solle keine kruden Theorien verbreiten.

      Langsam werde ich wirklich wütend und lese – was ich vor einem halben Jahr rundwegs abgelehnt hätte – täglich die Junge Freiheit und sogar PI. Zeit Online und Co. lese ich immer weniger.

      Ich war mal Wählerin von SPD und Grünen (ist lange her) und Wählerin der Linken.

      Das passiert mir nicht nochmal. Dieses Land rutscht in jeglicher Hinsicht ab und vor allem in demokratischer. Wäre ich ehemalige DDR-Bürgerin, dann hätte ich wohl einen Flashback nach dem anderen.

      • Willkommen im Club. Mir ging es ähnlich und ich hatte die ZEIT sogar abonniert. Meine Hauspostille ist nun das freiheitlich gesinnte Blatt »eigentümlich frei«.

        • Carsten Winckler sagt:

          Ja – der Schleichwerbung bin ich doch gleich gefolgt .. und dann das:

          Zum Tod von Helmut Schmidt
          Ein großer Staatsmann

          Vergleichbare Persönlichkeiten sind leider nicht in Sicht

          von Joachim Kuhnle | 8 | 1

          Ist das nicht zufällig einer unserer ZON-Hauptverantwortlicher ??? Also unser Psycho-Programm-Manager?

          Da beißt sich die Katze doch glatt in den Schwanz.

          • Es war Werbung, keine Schleichwerbung. Was den Autor betrifft: Weit gefehlt! Joachim Kuhnle. Da würde die ZEIT noch nicht einmal die Überschriften drucken.

            • Carsten Winckler sagt:

              Nicht der Autor – den habe ich nicht analysiert. Die Überschrift seines Artikels ist eindeutig. Deutung als Ironie kann man ausschließen bei „Vergleichbare Persönlichkeiten sind leider nicht in Sicht“.

              Als Schauspieler gefällt mir Helmut Schmidt durchaus. Aber das meint er mit „Persönlichkeit“ nicht.

              • Vielleicht meint der Autor damit, dass Schmidt hin und wieder das Kind beim Namen genannt hat, selbst dann, wenn es politisch nicht korrekt war – wovon all seine Kollegen wie die Herbert Grönemeyers doch Lichtjahre entfernt sind; ganz zu schweigen von den Politschauspielern à la Sigmar Gabriel & Konsorten.

                Im Übrigen ist eine Überschrift bloß eine Überschrift, sonst hieße sie ja nicht so.

                • Carsten Winckler sagt:

                  Nein – eine Überschrift ist eine Überschrift. Und nicht „bloß“ eine Überschrift.

                  Sie ist in Zeitungsartikeln sogar wichtiger als das was folgt.

                  Ich sehe, dass Du immer noch in „Deutscher Realpolitik“ festhängst (bei allem Respekt).

                  Und ob Du einen Level höher denken kannst, liegt ganz an Dir. Schmitchen war niemals Ende der Fahnenstange.

                • Dieses „höher denken“ – das ist immer so eine Sache – eine, die ich mir an andere anzutragen nicht anmaßen möchte. Aber hier kann ich dennoch gut parieren. Also aufgepasst!

                  Nehmen wir das Stichwort „verhaftet in Realpolitik“. Wenn Sie die Themen dieses Blogs ansatzweise erkannt hätten, dann sollten Sie wissen, dass ich „Realpolitik“ weder ernst nehme noch überhaupt wünsche. Dieser Blog ist libertär und Libertäre wünschen weder Realpolitiker noch Politiker per se. Für Libertäre ist Politik nicht die Lösung, sondern erst das Problem. Erst recht der sog. Berufspolitiker. Weiter weg geht eigentlich nicht mehr. Wenn ich dennoch eine Lanze für den alten Schmidt breche dann deswegen, weil er innerhalb des politischen Biotops (und dabei ist es für mich unerheblich, ob ich mit diesem d’accord bin oder nicht) in zunehmenden Maße bzgl. Meinungsäußerungen positiv herausgestochen ist. Und eine Online-Publikation oder einen Artikel an Hand einer Überschrift abzuurteilen, ist der gleiche Maßstab mit welchem man seinerzeit Thilo Sarrazin mit einem einzigen Satz durchs Dorf trieb, was darin gipfelte, dass die Kanzlerin sein berüchtigtes Buch als „nicht hilfreich“ brandmarkte, ohne es je gelesen zu haben.

                  Somit ist Schmidt für mich auch nicht das Ende der Fahnenstange, allenfalls das Ende einer ausgestorbenen Art, welche mir zehn Mal lieber war, als all die Speichellecker und Blockwarte, die uns derzeit mit ihrer Gesinnung gängeln.

      • Anonymous sagt:

        Wir brauchen ein implementiertes Regelwerk gegen Scheindemokratie. Und ein Bewußtsein dafür, dass die Zeit-Zensur nur ein ganz kleines Ding ist, im stattfindenden Psycho-Spiel.

  25. Rolando sagt:

    Nachdem ich etwa acht mal gesperrt worden bin, weil ich Kommentare geschrieben habe, die dem Gutmenschen-Mainstream offenbar grundlegend widersprochen haben, konnte ich mich immerhin etwa zwei Wochen Kritiken schreibend halten.Jetzt wurde ich wieder gesperrt – ohne Begründung! Mein letzter Kommentar kritisierte die Masseneinwanderung nach Deutschland scharf.Ich befand, dass es dafür kein Mandat vom Souverän gäbe.Dass gewählte Politiker ihr Vaterland und ihr Volk offensichtlich verraten! Das kann die Gutmenschen-Redaktion der Zeit offenbar nicht ertragen.Bevor Deutschland nicht nicht mit mindestens 20 Millionen muslimischen Flüchtlingen geflutet ist und der Multi-Kulti-Staat nach US-amerikanischem Vorbild errichtet ist, sind Zeitredakteure offenbar nicht zufrieden! Dieses Wochen-Magazin war in Deutschland einmal politisch-intellektuell führend. Inzwischen ist es zu purem Propaganda-Dreck verkommen. Deutschland schafft sich ab.

  26. Habe ähnliche Erfahrungen gemacht sagt:

    Da seit Jahr und Tag meine Kommentare zensiert werden – obwohl ich weder Nazi noch Rassist bin – , sie blockiert oder gelöscht werden, habe ich mir angewöhnt, die verfassten Text vor dem hochladen per str+c zu kopieren und in meinem e-mail account unter Entwürfe zu speichern. So kann ich den Text bei technischen Problemen oder bei Zensur ev. ändern oder auf anderen Medien leicht verändert absetzen.
    Die Süddeutsche und nun auch die FAZ haben ja ihre Kommentarfunktionen praktisch völlig abgeschafft. Damit sind sie für mich uninteressant geworden, denn Volkes Stimme zu hören ist weit spannender, lehrreicher und unterhaltsamer als die meist dümmlichen, manipulierenden Artikel. Die Zeitung schießen sich selbst ein Loch ins Knie. Die Redaktionen verstehen wahrscheinlich unter „Vertrieb“ ihrer Produkte, das Vertreiben der Leserschaft.

    Letztes Beispiel eine Zensur seitens ZEIT ONLINE – wurde nach 12 Stunden gelöscht -, als ein Leser antwortete: „Was für ein gequirlter Quatsch.“:

    „Change begins within: Kommentar #115.
    Entfernt, da pauschal und ausgrenzend. Die Redaktion/se“

    „Nicht wenige der Immigrantenkinder der 3. und sogar 4. Generation haben trotz eines deutschen Passes die Werte unserer über Jahrhunderte mühsam errungenen Werte wie Menschenrechte, Empathie, soziale Kompetenz, Toleranz und Gewaltlosigkeit nicht mal im Ansatz übernommen. Siehe ZDF-zoom „Ein Staat – zwei Welten“ – z.B. auf YouTube zu finden (https://www.youtube.com/watch?v=UVOSUuuJIoc).
    Wie kommen die Medien und Politiker darauf, dass Ängste, Befürchtungen und die Ratlosigkeit vieler Bürger (sogar bei den Entscheidungsträgern selbst vorhanden!), alle in die Schublade Rassismus und Fremdenhass gehören? Skepsis bis Angst sind wegen der Erfahrungen die Realität!

    Der Hebel muss dort angesetzt werden, wo Krieg, Hass, Angst, religiöser Wahn, Gier nach Geld und Macht und ihre ganzen leidbringenden Folgen wie Armut, Ausbeutung, Sklaverei, Terrorismus, Flucht entstehen – nämlich im Bewusstsein von 7,35 Milliarden Menschen.

    Solange die Bildungssysteme den extremen, flächendeckenden Mangel an neuronaler Kohärenz und den überbordenden Neurotizismus bis hin zu psychotischem Sozialverhalten nicht grundlegend beheben, wird dieser Wahnsinn in immer neuen Formen weitergehen.
    In Lateinamerika und Indien haben die Premierminister, die Bildungsbehörden, teilweise sogar führende Militärfachleute bewusstseinsbasierte Programme wie CBE, GPI – Global Peace Initiative – mit großem Erfolg eingeführt.“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-09/fluechtlinge-grenze-oesterreich-kroatien?sort=desc&cid=5249334#cid-5249334

    Das Thema einer Parallelgesellschaft zieht sich inzwischen durch alle Medien und ist natürlich besonders durch die aktuelle Situation nicht mehr zu verdrängen. Jeder, der durch eine deutsche Großstadt geht, sieht viele Menschen (gefühlt 20-30%), die mit der „indigenen“ Bevölkerung keinen Austausch mehr haben, geschweige denn sich mit ihr in intimen Beziehungen zusammentun, ihre eigene Sprache sprechen, sich durch eine eigene Art der Kleidung, Haartracht oder Habitus von der Noch-Mehrheit absetzen und höchst wahrscheinlich eine andere Form der Sozialisierung durchlaufen haben. Ich bewerte das kaum, sondern stelle das in meinen Kommentaren nur als Tatsache fest und unterlege es immer wieder mit vielen Zahlen und Links in dem jeweiligen Gesprächsraum.
    Aber noch ist eine offene Diskussion weitgehend unerwünscht, vor allem, wenn man wie ich, Hinweise auf Programme gibt, die eine Integration erfolgreich bewältigen könnten. Aber dann schlagen die Zensoren besonders gerne hart zu. Lösungen snd anscheinend nicht gefragt! Ein wenig rummosern darf man, aber nichts Hilfreiches zu den Themen beitragen.

    • Ihr Kommentar ist eine Reaktion auf die Meinungsgesinnung unserer Eliten, behandelt aber eigentlich das Thema Masseneinwanderung. Beides diskussionswürdige Themengebiete, welche, zumindest korrelativ, zusammenhängen.

      Was wäre sinnigerweise auf Ihren Kommentar zu antworten? Was wäre zu tun, um das Ruder noch herumzureißen? Ich weiß es nicht. Ich kann aber mit ziemlicher Gewissheit behaupten, die Geheimnisse in ihrer Kausalität so zu deuten, dass es mir nachgerade logisch erscheint, dass passieren musste was eben gerade passiert. Der Lauf der derzeit entstehenden Geschichte ist quasi inhärent.

      Momentan befinde ich mich selbst in einer Art biedermeierartigen Zustand und fühle mich zunehmend bestätigt – was niemanden tatsächlich hilft und mir selbst am wenigsten. Dennoch wundert mich nichts mehr und ich mühe mich nicht mehr – und das mag bereits ein Fortschritt sein – mit dem Mainstream ab. Da ist Hopfen und Malz verloren. Ich versuche währenddessen die Zeit zu nutzen, mich zu informieren; jenseits des Mainstreams. Sei es das Internet (noch unreguliert), Zeitschriften (noch nicht zensiert) oder Bücher (noch zu haben). »Öffentliches« TV glotze ich schon lange nicht mehr, bekomme aber über Umwege noch viel zu viel davon mit, wie etwa die aktuellen Propagandamärchen, wie hoch qualifiziert unsere derzeitigen Einwanderer doch allesamt seien.

      Fest steht für mich: Politisch lässt sich all das nicht (mehr) lösen. Etwas damit lösen zu wollen, welches die Probleme erst verursacht hat, erscheint mir grotesk. Ergo gilt an dieser Stelle: weniger (Politik) ist mehr. Aber damit stoße ich zumeist auf taube Ohren. Auch unter denen, welche die derzeitigen Verwerfungen hart kritisieren. Man könnte es das Stockholm-Syndrom nennen.

      Im übrigen bin ich ein Verfechter offener Grenzen und habe auch nichts gegen Einwanderer. Aber in einer Gesellschaft wie ich sie mir vorstelle, gäbe weder Wohlfahrtsalimentierung noch politisch korrekte Verbote eines Ausschlussrechts.

      Immerhin bemerke ich seit etwa zwei Jahren eine Art Gegenwind, welcher mich hoffen lässt in Bälde ein wenig Morgenluft zu wittern.

    • Anonymous sagt:

      Ich stimme Ihnen zu, was die Zensur betrifft. Mit bestimmten Programmen, die eine Lösung versprechen, wäre ich persönlich vorsichtiger.
      Es ist m.E aber nicht notwendig bereits eingangs zu bekennen, dass man kein Nazi oder Rassist wäre.
      Das allein ist doch bereits seltsam und Anzeichen für eine vorauseilende Unterwerfung unter die Meinungsdiktatur nach dem Motto:“ bitte, liebe Zensoren steckt mich nicht in eine Eurer Schubladen“ Sie sperren einen auch nicht wegen Rassismus oder Nationalsozialismus, sondern „Unsachlichkeit“, „Ausgrenzung“,“pauschaler Abwertung“ oder gar „Nicht konstruktiver Beteiligung an der Debatte“, usw..

      • Mit bestimmten Programmen, die eine Lösung versprechen, wäre ich persönlich vorsichtiger.

        Was meinen Sie damit?

        • Anonymous sagt:

          Hallo,
          das bezog sich auf den Kommentar mit der Überschrift „Habe ähnliche Erfahrungen gemacht“ und dort auf die angesprochenen Programme CBE und GPI und die folgende These:

          „Aber noch ist eine offene Diskussion weitgehend unerwünscht, vor allem, wenn man wie ich, Hinweise auf Programme gibt, die eine Integration erfolgreich bewältigen könnten. Aber dann schlagen die Zensoren besonders gerne hart zu. Lösungen snd anscheinend nicht gefragt! Ein wenig rummosern darf man, aber nichts Hilfreiches zu den Themen beitragen.“

          Ich habe noch keine Erfahrungen mit der Darstellung der Beiträge hier. Auch den Namen habe ich vergessen. War keine Absicht und Sie können den Kommentar gerne löschen, wenn es nicht verständlicher wird.

          mfG

    • Anonymous sagt:

      und noch etwas: danke für Ihren ursprünglichen Beitrag und die links in der Zeit. Sehr interessant und m.E. nicht im geringsten löschungswürdig. Diese Löschung ist eine Frechheit und ein Beispiel von vielen für die sektenartige Meinungsdiktatur der ZEIT.

  27. antiprop sagt:

    habe das gleiche „Problem“. Kann mich zwar anmelden, bin es aber nicht.
    Nachfragen bei der angegebenen Email-Adresse blieben unbeantwortet.

    Ich gehe nicht mehr von einem technischen Fehler aus, sondern von Meinungsdiktatur.
    Kritik an der Moderation bezgl. Löschung blieb bereits vor der Sperrung unbeantwortet. Anbei die letzten unbeantworteten Mails:

    Mail 1

    „Sehr geehrte Damen und Herren der ZON Redaktion,

    sie haben kürzlich zwei Kommentare von mir (antiprop) gelöscht; den einen als “pauschal abwertend”, den anderen mit der Begründung “da kein konstruktiver Debattenbeitrag”. Was verstehen Sie darunter? Ich kann mich an eine pauschale Abwertung nicht erinnern und inwiefern ein Beitrag nicht konstruktiv zur Debatte beigetragen hat, erschließt sich mir ebenso wenig. Ich empfinde das als schlimme Zensur. Könnten Sie mir bitte die jeweiligen Beiträge zur Verfügung stellen, damit wenigstens versuchen kann, Ihre Wertung nachzuvollziehen.
    Ich hab mir leider keine Kopie gemacht und werde dies zukünftig bei jedem Beitrag tun. Ich bin mir dessen bewusst, dass ich nicht die grobe Leitlinie der ZON-Redaktion vertrete und hier Widerworte “absondere”, die Ihnen möglicherweise nicht gefallen können oder dürfen. Ich bin auch der Meinung, dass sich die ZON-Redaktion (wie viele andere Redaktionen auch) bei diesem Thema total und einseitig “verrannt” hat. Es gefällt mir also auch nicht, was viele Ihrer Kollegen von sich geben.

    mit freundlichen Grüßen “

    Mail 2:
    „bei Anmeldung mit Username und Passwort erhalte ich die folgende Nachricht: “Sie sind jetzt angemeldet – wir wünschen Ihnen viel Spaß.” Trotz erfolgter Anmeldung ist allerdings mein Username antiprop nicht sichtbar und kann weder kommentieren oder Empfehlungen vergeben. Ich erhalte beispielsweise folgende Meldung: “Bitte melden Sie sich an, um diesen Kommentar zu empfehlen” Im Login-Bereich kann ich mich dann nur abmelden und erhalte den Hinweis: “Ihr Logout war erfolgreich” Wenn ich meinen Usernamen antiprop auch in angemeldetem Zustand aufrufe erscheint folgende Meldung “The username antiprop has not been activated or is blocked” Was ist denn da los?“

    Eine Antwort steht aus

    • Offenbar hat die ZEIT geschnallt, dass ihr immer mehr Gegenwind bezüglich dessen entgegenweht und versucht es nun auch diese Weise. Sehr geschickt eigentlich, sich hinter der Technik zu verstecken. Denn welcher sich selbst bezeichnender sog. »Linksliberaler« steht schon gern im Ruf, die freie Meinungsäußerung zu unterdrücken?

      • Anonymous sagt:

        sehe ich auch so. habe noch immer keine Antwort erhalten und rechne auch nicht mehr damit. Ich denke, dass da noch wesentlich mehr Leute betroffen sind, als diejenigen, die sich hier gemeldet haben. Musste auch erst suchen und fand dann Ihren Beitrag. Vielleicht könnte ja jemand, der noch nicht gesperrt ist, in der Zeit auf diese Seite verlinken. Würde nicht lange stehen bleiben, schätze ich.

    • Anonymous sagt:

      Jetzt habe ich doch noch eine rudimentäre Antwort erhalten.
      Es war eine Sperrung. Sie war als solche nur nicht ersichtlich und zunächst auch nicht begründet worden.
      Anbei die Email der Zeit Zensurstelle:
      „Guten Tag,

      wegen einer groben Beleidigung gegen einen anderen User wurde Ihr Profil gesperrt.

      Wir schalten Ihr Profil wieder frei. Bitte vermeiden Sie künftig Verstöße gegen die Netiquette.

      Mit freundlichen Grüßen

      Community-Redaktion ZEIT ONLINE“

      Der Haken daran ist nur:
      Ich habe NIEMANDEN beleidigt. Schon gar nicht grob. Am liebsten würde ich das (notfalls) gerichtlich klären lassen.

  28. Ich kann mich den meisten hier anschließen. Dieses Stteichkonzert ist schon sehr auffällig. Schon seit einigen Tagen kann ich mich zwar bei ZEIT Online anmelden, aber ich kann nichts mehr kommentieren. Mit scheint dass bei der ZEIT rot-grüne Zensoren sitzen, die alles radikal streichen oder blockieren, was nicht zu der gegenwärtigen Gedanken Diktatur der Regierung und der roten Gutmenschen Ideologie passt. Die zeigen Nerven und haben ein dünnes Fell.Ich bin alles andere als ein (Neo)Nazi. Auch mich haben Sie auf die Netiquette verwiesen. Auf eine Begründung warte ich noch immer. Man braucht nur aufmerksam die einzelnen Berichte und Reportagen lesen, wie z.B. über die CDU in Sachsen. Da merkt man schnell woher der Wind weht. Sarrazin bekommt auch regelmäßig sein Fett ab.

  29. Rolando sagt:

    Die Zeit zensiert mittlerweile schamlos.Ich kann die Meinungen meiner Vorkommentatoren nur bestätigen,leider!
    Wer sich sehr kritisch mit dem Islam beschäftigt und die klare Meinung vertritt, dass der Islam eben NICHT zu Deutschland gehört, wird zensiert! Für mich ist das Meinungsdiktatur!
    Es geht heute in diesem linksgrünen Mainstream-Käseblatt sogar so weit, dass Deutschland noch nicht einmal mehr konsequent seine Außengrenzen schützen darf und Migranten abschrecken darf – das ist „pauschalisierend“. Ich fühle mich von unseren Politikern und den Mainstream-Medien verraten!

  30. „Die ZEIT“ ist von allen Print-Medien im Deutsch sprachigen Raum die übelste aller Zeitungen punkto Zensur an seinen Kommentatoren. Dabei sind „ZEIT“-Lesende überdurchschnittlich gebildet und erst recht aufgeklärt. Schulmeisterliche Redaktoren und Redaktorinnen kürzen mit dem Rotstift in der Hand, zerhacken, verwerfen Kommentare (die von Mitlesenden oft an „thumbs up“ Tops erhalten), weil sie einfach nicht ins „ZEIT“-Leitbild passen. Die „ZEIT“ gibt sich nach aussen zwar humanistisch, völkerverbindend, aufgeklärt: Doch dieses Bild nach aussen trügt. Der Geist in der „ZEIT“ Redaktion ist so wie Helmuth Schmidt selbst als einer seiner Mitbegründer: Eine pure Mogelpackung. Gräfin Marion Dönhoff war da anders: Sie WAR ehrlich humanistisch! Was Helmuth Schmidt fühlt als SPD-Genosse ist „far off“ von dem, was er vorlebt. Helmuth Schmidt ist Transatlantiker, Neo-Liberaler im Geist und auch im Wesen, zudem Bilderberg-„Genosse“ und elitär wie seine Wochenzeitung. Was wirkt wie freie Geistigkeit in der „ZEIT“ ist in der Tat nichts mehr als einstudiertes Diktat eines akademisch/elitär gesättigtem Gremiums der „Zeit“ Redaktion. Im Erscheinungsbild der Aufmachung hebt sich die „ZEIT“ klar ab von anderen Printmedien: Das lockt Hochschulprofessoren, Studienräte, Phil Ier usw an wie betörender Honig die Bienen. Der „Zeit“ Honig wirkt verführerisch, er betört wie Pheromone. Doch Honig klebt. Beim Genuss stirbt der freie Geist des Lesers. Deshalb gilt für mich ganz klar: Keine Zeit für die „ZEIT“!
    Der Fairness halber aber muss gesagt sein (wohl zum Ärger von „ZEIT“-Lesenden und den Kommentatoren): Jede Zeitung, jedes Medium hat das Recht zu publizieren was im Sinn und Geist des Blatts, oder eben nicht!

    • Anonymous sagt:

      Ich bin jetzt zur Jungen Freiheit übergetreten. Die Zeit wird von meinen Eltern bezogen, daher bin ich auch da auf dem Laufenden. In der Ausgabe Nr.13/2015 wird wieder gegen Martin Heidegger gehetzt. Es ist unerträglich. Mit der moralischen Überheblichkeit der Nachgeborenen und immer auf der Suche nach „Nazi“. Rufmord ist das Zauberwort.

  31. Jan sagt:

    Ich könnte seitenlang so weiter machen. Dann kaufte ich mir mal eine Ausgabe der „Jungen Freiheit“, die ich vorher als Naziblatt angesehen habe, nur um mir wenigstens mal eine eigene Meinung darüber zu bilden. Dann finde ich im Geschichtsteil einen Bericht von Herrn Dr.S.Scheil, der fest davon überzeugt ist, dass der Barbarossafeldzug einen Präventivkrieg darstellt. Noch Fragen? Ich nahm an, dass das in der Geschichtswissenschaft schon längst als wiederlegt gilt. In der gleichen Ausgabe war dann ein fast ganzseitiger Bericht über die NDP. So tief wollte ich dann auch nicht rutschen. Es ist ein Dilemma. Es bleibt natürlich die EF. Und die Weltwoche bspw. ist ein schweizer Magazin, dass ich als NichtSchweizer nur bedingt interessant finde.

    • Die Junge Freiheit lese ich auch ab und zu. Eher aber online. Generell finde ich es nicht schlimm, wenn auch mal eine Meinung oder Partei zu Wort kommt, die »jetzt aber wirklich gar nicht geht«. Das hält den Kopf offen. Siehe hier den ersten Abschnitt des Artikels. Interessant zu beobachten finde ich immer wieder den Diskurs um die NPD. Sieht man mal von ihrem biodeutschen Nationalismus ab, ist sie eigentlich genau so sozialistisch wie die meisten andern im Bundestag vertretenen Parteien. Nimmt man nun historisch den Nationalismus als initial linke Bewegung (Französische Revolution), so frage ich mich immer wieder was an der NPD »rechts« sein soll. Siehe auch hier und hier. Vielleicht ist es gerade deshalb wichtig, sie weder zu verbieten noch zu tabuisieren um vllt. auf diese Weise der vereinigten Linken ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen. Andererseits würde ich mich natürlich auch nicht wohl fühlen, wenn bspw. ein paar NPD-Pappkameraden auf der gleichen Demo rumhängen würden wie ich.

      Die Weltwoche hatte ich auch mal im Probeabo. Ist leider zu schweizerisch. Der »Schweizer Monat« ist noch gut und weniger auf die Schweiz bezogen. Auch die »Neue Züricher Zeitung« geht noch halbwegs. Die FAZ geht gar nicht mehr. Bei der Welt gibt es halt noch den Broder.

      Und sicherlich kennen sie online »Die Achse des Guten«!?

  32. Jan sagt:

    Ja, vielleicht werde ich ef auch irgendwann abonnieren. Ef habe ich übrigens bei der Suche nach anderen Zeitungen/Zeitschriften gefunden als Alternative zur „Zeit“. Die Süddeutsche, welche, und da sollte man sich nichts vormachen, die größte deutsche Tageszeitung ist, liest sich ähnlich wie die Zeit. Ich fühle mich quasi ein bisschen „heimatlos“, was den Printmarkt angeht.
    Manchmal erscheint mir die Leserschaft der „Zeit“ um 180 Grad gedreht. Viele, die aus einem konservativen, gutverdienenden, gutbürgerlichen der 50er, 60er, 70er Jahre stammen, haben vielleicht damals, wie mein Vater, poltisch eine 180 Grad Kehrwende gemacht und sind als Leser bis heute bei der Zeit. Und das alles ohne zu merken, dass die „Zeit“ mit ihrer Riesenauflage jetzt den Ton angibt und eben KEINESWEGS mehr alternativ ist. Im Gegenteil. Sie steht für den herrschenden Zeitgeist, schafft es aber dennoch sich ein revolutionäres, kluges, fortschrittliches Image zu bewahren. Das ist ihr Vorteil. Und das stört mich so. Man sollte sich eingestehen, dass man gegen den damaligen zugegeben etwas miefigen Zeitgeist „gewonnen hat“. Früher hatte diese Zeitung in dieser Hinsicht ihre Daseinsbereichtigung. Heute gibt es diese konservativen Haushalte der 50er kaum noch.
    Außerdem finde ich es merkwürdig, dass sich „Christ und Welt“ als Beilage für die „Zeit“ entschieden hat. Gerade die „Zeit“, die den vorangegangenen Generationen das Evangelischsein ausgetrieben hat wie sonst nur der „Spiegel“. Und gerade hier biedert sich „Christ und Welt“ an.
    Und noch ein Wort zu den Alternativen. „Die Zeit“ ist nach wie vor auf einem sprachlich hohen Niveau und ihre Reportagen sind dann doch vereinzelt lesenswert. Außerdem hat sie etliche Ableger wie „ZeitGeschichte“, „ZeitCampus“ oder auch „Weltkunst“(die Nr.1 unter den Kunstmagazinen!). Sie hat sich wie ein Seuche unter den qualitativ hochwertigen Zeitschriften ausgebreitet.
    Für einen wie mich, der seit Kindesbeinen gerne Zeitschriften/Zeitungen liest, ist es schade zu sehen, wie der Zeitverlag sich wie ein Krake viele anspruchsvolle Zeitschriftenfelder aneignet, ohne das man viele großartige Alternativen hat, die auf einem ähnlichen Niveau sind.
    Die FAZ ist mehr Wirtschaftszeitung und „die Welt“, finde ich, liegt qualitativ leider etwas unter der „Zeit“. Manchmal würde ich die „Zeit“ wirklich gerne mehr lesen, aber dann stößt sie mich doch irgendwie ab. Sie gibt auch immer einen sehr guten Überblick über Buchneuerscheinungen. Wenn ich dann auf die Leserseite der „Zeit“ (Printausgabe) gehe, dann merke ich schon, dass ich genau zur Zielgruppe gehöre (Sohn eines 68er Vaters). Aber ich kann dieses Drecksblatt (ich bitte um Verzeihung) mit der immer gleichen aggressiv belehrenden Weltsicht nicht mehr ertragen.
    Danke, dass ich mir das von der Seele schreiben durfte.

    • Es freut mich, dass Sie hier Ihre Seele ausschütten konnten. Es stimmt, die ZEIT ist auf einem hohen Niveau. Sprachlich, ebenso wie gestalterisch. Das Titelblatt ist meist top und auch die Onlineausgabe ist eine der besten auf dem Markt. Vielleicht aber ist es gerade das was über den Inhalt hinwegtüncht.

      Interessant finde ich Ihre Anmerkungen zur 180°-Kehrtwende der Leser. Ich glaube das liegt schlich an der tagtäglichen Dosis an medialen Bombardement von allen Seiten. Wie Napoleon bereits erkannte: Man muss die Lüge nur oft genug wiederholen, irgendwann halten die Leute sie für die Wahrheit. Ich konnte das selbst bei meinen durchaus konservativen Eltern beobachten die nun gar nichts mit den 68ern am Hut hatten – ganz im Gegenteil. Doch immer öfter vernehme ich von ihnen zeitgeistkonforme Äußerungen aus dem Milieu von tagesschau und Co. Dort sehe ich eine noch größere Gefahr der Beeinflussung. Hier wird vom Tatort angefangen, bis hin zur Geschichtsdoku dermaßen zurechtgebügelt bis die Balken krachen.

      Aber nicht alle machen diese Wende mit, was bereits einen Blick in die Kommentarspalten ALLER Systemzeitschriften verrät. Aus genau diesem Grund werden diese auch gewaltig zensiert, was nicht zuletzt Ausschlag für diesen Artikel gewesen ist.

      Die Leute wachen aber nach und nach auf. Stichwort: »Lügenpresse«.

  33. Jan sagt:

    Ich möchte an dieser Stelle auch einmal meine Meinung ,über die Wochenzeitung „Die Zeit“ loswerden, weil ich denke, dass eine ähnliche Entwicklung in meinem Leseverhalten genommen haben wie viele andere hier im Forum.
    Mein Vater hat „Die Zeit“ seit seinen Studientagen in den ca. 70ern oder 80ern abonniert. Seitdem ist sie quasi unsere Hauszeitung gewesen.
    Zu Anfang habe ich sie immer toll gefunden, richtig schön „fortschrittlich“. Je älter ich wurde bemerkte ich aber, dass etwas mit der Zeitung nicht stimmt. Als ich über die Jahre immer mehr Eindrücke im Leben sammelte, fiel mir, platt gesagt, auf, dass viele Dinge nicht so blumig erscheinen, wie sie in der Zeit geschildert werden. Das hat mich geärgert, weil ich mich als „linksliberaler“ Mensch insgeheim doch so hip fühlte, aber merkte, dass die Zeit viele kontroverse Themen einfach unter den Tisch fallen lässt und die Welt doch eine andere ist, als sie dort beschrieben wird. Mein Vater brauchte „Die Zeit“ womöglich als Gegenstück gegen sein konservatives Elternhaus, dass ist ja noch zu verstehen.
    Das Problem ist doch, dass es nicht viele ALternativen gibt. Ich lese auch einigermaßen regelmäßig „eigentmümlich frei“, aber was gibt es sonst noch? Die Zeit ist absoluter Marktführer mit einer Auflage von einer halben Million. Gut, vielleicht noch die FAS.
    Es gibt noch etliche andere Punkte, die mich an der Zeitung stören.

    • Danke für diesen Kommentar. Bemerkenswert, dass Sie »eigentümlich frei« lesen. Wer kennt das schon? Dieses Magazin nämlich, hat in meinen eigenen vier Wänden das Abo der ZEIT abgelöst und ich lese ef seit nunmehr drei Jahren; von der ersten bis zur letzten Seite. Wenn ich irgendwo die ZEIT rumliegen sehe, kann ich nur noch milde lächeln: Ein Betroffenheitsblatt (je nach Windrichtung) mit Erziehungsauftrag von und für Bessermenschen.

  34. ich habe gestern – bezogen auf einen Hetz-Kommentar zu einem Pegida-Artikel – dem Schreiber nahegelegt doch in eine Nazi-Siedlung zu ziehen. Da habe er seine Ruhe vor Ausländern.
    Heute kann ich mich bei ZON nicht mehr einloggen – ACCOUNT gesperrt.
    Der gleiche Schreiber WILLIAM VON BASKERVILLE schreibt heute weiter seinen rassistischen Kram zum Thema Tuberkulose bei Einwanderern. Unglaublich. Aber nun gut.

  35. […] Quelle:  http://der.kritisator.de/2011/meinungsfreiheit-wie-die-zeit-gezielt-leserkommentare-zensiert/ […]

  36. […] her und was den letzten Absatzt betrifft, gleichermaßen überholt. Überholt in bezug auf die Leserkommentare. Das von den erwähnten »Zweidrittel Leserkommentare« ist keine Zahl von mir, sondern stammt von […]

  37. Spiro67 sagt:

    Bin gestern aus dem ZEIT-Forum geflogen, weil ich den ukrainischen Freischärler Semjon Sementschenko als “Schlächter” bezeichnete und fragte “wie weit man noch sinken möchte wenn man solchen Verbrechern ein Forum zur Rechtfertigung ihrer Taten gibt”. Der Kommentar war keine Minute Online und wurde dann wegen “Diffamierung” gelöscht. Danach nur noch Fehlermeldungen und seitdem bin ich draußen, kann mich nicht mehr einloggen…

  38. Wotan Niemand sagt:

    Der französische Schriftsteller Gustave Flaubert schrieb im Jahr 1878:
    “Im Namen der Menscheit fordere ich, daß der schwarze Stein zermahlen, sein Staub in den Wind gestreut, daß Mekka verwüstet und das Grab von Mohammed entehrt wird. Das ist der Weg, um gegen den Fanatismus anzugehen”.

    Bereits 1391 stellte der byzantinische Kaiser Manuel II. Palaiologos fest:
    “Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.”

    Auch der große christliche Reformator und Begründer der evangelischen Kirche Martin Luther wusste schon 1529 über den Islam zu berichten:
    „Also da der Mahometh durch den Lügengeist besessen und der Teufel durch seinen Alkoran die Seelen ermordet, den Christenglauben zerstört hatte, und mit dem Schwert die Liebe zu morden angreift. Und also ist der türkische Glaube nicht mit Predigen und Wunderwerk, sondern mit dem Schwert und Morden so weit gekommen.”

    Der französische Philosoph Voltaire in einem Brief an Friedrich den Großen 1740:
    “Der Koran lehrt Angst, Hass, Verachtung für Andere, Mord als legitimes Mittel zur Verbreitung und zum Erhalt dieser Satanslehre, er redet die Frauen schlecht, stuft Menschen in Klassen ein, fordert Blut und immer wieder Blut.

    König Friedrich II. von Preußen 1775:
    Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger, der sich der Religion bediente, um sein Reich und seine Herrschaft zu begründen.

    1818 der deutsche Philosoph und Hochschullehrer Arthur Schopenhauer:
    „Dieses schlechte Buch (der Koran) war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfnis zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus.”

    1830 Amerikas sechster Präsident John Quincy Adams:
    „Mohammed erklärte, als Teil seiner Religion, dem Rest der Menschheit den totalen, auf Auslöschung bedachten Krieg. Die Essenz dieser Religion waren Lust und Gewalt – was die brutale über die spirituelle Natur des Menschen erhob. Solange die gnadenlosen, nicht verhandelbaren Dogmen des falschen Propheten menschliches Handeln antreiben, wird es niemals Frieden auf Erden geben.“

    1843 der französische Publizist, Historiker und Politiker Alexis de Tocqueville:
    „Ich habe den Koran intensiv studiert, Meine Studien überzeugten mich davon, dass es wenige Religionen in der Welt gegeben hat, die für die Menschheit so tödlich waren wie die des Mohammed. So weit ich es beurteilen kann, ist sie die treibende Kraft hinter dem Verfall, der heute in der muslimischen Welt so deutlich wird.

    1854 der Begründer des Kommunismus Karl Marx:
    Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby”, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen. In diesem Sinne waren die Seeräuberschiffe der Berberstaaten die heilige Flotte des Islam.”

    1899 der frühere britische Premierminister Winston Churchill:
    „Weit entfernt von seinem Untergang, ist der Mohammedanismus ein militanter, bekehrungseifriger Glaube. Er hat sich schon in ganz Zentralafrika ausgebreitet, zieht überall furchtlose Krieger auf und wäre das Christentum nicht in den starken Armen der Wissenschaft – gegen welche es umsonst gekämpft hat – geborgen, könnte die Zivilisation des modernen Europa untergehen, wie die des Römischen Reiches.”

    1903 der schottische Historiker William Muir:
    „Mohammeds Schwert und der Koran sind die tödlichsten Feinde der Zivilisation, der Wahrheit und der Freiheit, die die Menschheit bisher erlebt hat.“

    1929 der britische Schriftsteller französischer Herkunft Hilaire Belloc:
    „Seit die Religion des Islam in der Welt erschien, waren ihre Anhänger allen anderen Nationen gegenüber wie Wölfe und Tiger, alles zerreißend, alles zerfleischend, was in ihre gnadenlosen Pranken fiel, zermahlen von ihren eisernen Zähnen; unzählige Städte so gründlich ausgelöscht, dass nur noch ihr Name existiert; so viele Länder, einst Paradiese, nun verlassene Ödnisse; so viele einst zahlreiche und mächtige Reiche, vom Erdboden verschwunden! So war und ist bis zum heutigen Tage das Wüten, der Zorn und die Rache dieser Zerstörer der Menschheit.“

    1929 der Staatsgründer der modernen Türkei Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk”:
    Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen (gemeint ist der islamische Prophet Mohammed), ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.

    In der katholischen Enzyklopädie wurde 1908 festgestellt:
    „In politischen Dingen ist der Islam eine Mischung aus Despotismus im eigenen Land und Aggression gegen andere Länder. Die Rechte von nicht-muslimischen Untertanen sind von der vagesten und eingeschränktesten Art, und ein Religiöser Krieg ist heilige Pflicht, wann immer sich die Chance auf einen Sieg über “Ungläubige” bietet. Mittelalterliche und moderne mohammedanische, besonders türkische Verfolgungen von Juden und Christen.”

    1942 bemerkte Adolf Hitler folgerichtig:
    “Hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: Der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel ! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon gehalten worden. Wenn wir Mohammedaner geworden wären, würden wir heute die Welt besitzen.“

    Und sein Reichsführer SS Heinrich Himmler sekundierte 1943:
    “Ich hab nichts gegen Islam. Er drillt unsere Jungs in der Division für mich und verspricht ihnen den Himmel wenn sie im Kampf getötet werden. Eine sehr praktische und attraktive Religion für Soldaten. Der Islam ist unserer Weltanschauung gar nicht so unähnlich.”

    Der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung hatte es schon 1939 vorausgesehen:
    “Wir wissen nicht, ob Hitler vorhat, einen neuen Islam zu gründen. Er ist bereits auf dem Weg dazu. Er ist wie Mohammed. Die Gefühlslage in Deutschland ist islamisch. Kriegswillig und islamisch. Sie sind alle trunken von einer wilden Gottheit. Dies könnte die historische Zukunft sein.”

    Aber im Jahr 2012 faseln fast alle westlichen Politiker und Kirchenvertreter von der “friedlichen” Religion Islam, die “nichts mit Gewalt zu tun” habe. Als ob das Wissen von über 1000 Jahren gelöscht worden wäre. Vielleicht hat ja auch die Abhängigkeit von dem Öl und der Finanzkraft der arabischen Welt zur kollektiven Amnesie beigetragen. Der Westen verkauft seine Identität, Werte und Seele auf dem Altar des kulturellen Relativismus. Man beugt sich in vorauseilender Unterwerfung dem islamischen Drohpotential. Ein wahrhaft entwürdigendes Schauspiel.
    Die 1400-jährige Geschichte des Islams ist durchzogen von Krieg, Eroberung und Unterwerfung Andersgläubiger. Das Shoebat-Institut in den USA schätzt 270 Millionen Opfer dieser muslimischen Expansion. Überall, wo der intolerante und totalitär orientierte Islam auf andere Kulturen, Religionen und Zivilisationen traf, entstanden enorme Spannungen, die sich meist in Gewalt und Terror entluden.
    Verhältnismäßig “friedlich” ging es bisher immer nur dann zu, wenn sich Andersgläubige unterwarfen, oder solange sich Moslems in deutlichen Minderheitsverhältnissen befanden.
    Soviel zu den historischen Fakten. Daran kann auch „DIE ZEIT“ nichts ändern!

    • Danke für den Kommentar und die Zitate. Leider scheinen auch diese die Gesellschaft derzeit nicht aufzurütteln, zumindest nicht unsere elitären Meinungsmacher. Was diese letztendlich antreibt vermag ich nicht zu sagen, ich glaube aber nicht, dass es etwas monetäres ist. Ich denke es ist eher eine Art ideologisch angetriebende Dekadenz und ich fürchte Churchill könnte analog seines Zitates recht behalten.

      Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist die der starken Lobby des Islams und diese ist durchaus in der Lage, sich im »ungläubigen« Westen oder sonstwo »einzukaufen«. An genau dieser Stelle kommt nun die Politik ins Spiel. Man verfolge hierzu bloß den Fall des Müncher Oberbürgermeisters Ude und des islamischen U-Bootes Idriz rund um das geplante Islamzentrum Ziem auf der einen Seite und auf der anderen den allein gegen Windmühlen kämpfenden Islamkritiker Stürzenberger.

      Hoffnung auf eine Besinnung habe ich bloß noch was den »einfachen« Menschen auf der Straße betrifft. Er wird zwar unentwegt mit jener Meinungspropaganda zugeballert, aber letztendlich hat er seinen letzten Rest gesunden Menschenverstand noch nicht verloren.

  39. Wotan Niemand sagt:

    Nachdem ich nun auf der Kommentar Seite der Zeit 2 sehr Islam-kritische Kommentare hinterlassen habe, wurde ich gesperrt! Zuerst habe war ich beleidigt; jetzt bin ich stolz!

  40. Thor sagt:

    Mir wirde der account unter community.zeit.de von den Gutbürger-Taliban in der Zeit-Redaktion sang- und klanglos gesperrt, weil ich mich angeblich extrem frauenfeindlich geäußert habe und eine Fußball-Nationalspielerin beleidigt.

    Tatsächlich hatte ich ein Bild in einen Artikel über die Nationalspielerin Annike Krahn mit den Worten kommentiert, die Frau sähe eher aus wie ein Mann, wirke sehr streng und wenig weiblich. Und daß ich ihr wünsche zumindest nach der Fußballerei wieder Frau sein zu dürfen.

    Die Hilfssherrifs (huhu Frau von Taube) von der Zeit legen sowas als frauenfeindlich aus – unglaublich aber wahr.
    Habe daraufhin mein Zeit Print-Abo gekündigt, schließlich will ich mit meinem Geld nicht noch solche Leute bezahlen.

    Sollen sie sich mit der Studienratspostille zur der die Zeit verkommen ist doch selber den Allerwertesten abwischen.
    Viel Spaß dabei.

  41. mila99 sagt:

    Ich habe schon gedacht, dass es sich bei mir um einen bedauerlichen Einzelfall handelt.Nach nur einem Kommentar wurde ich gesperrt aufgrund angeblich diffamierender Äußerungen. Schön ist ja, dass ich wenigstens bei einigen Menschen den Kreislauf in Schwung gebracht habe. Erst wird der Kommentar stehen gelassen, damit man dann in das offene Messer läuft. Was für ein Hinterhalt. Real existierender Journalismus!

  42. Micha4.1 sagt:

    Gestern, einen Tag nach der Veröffentlichung meiner beiden Lesermeinungen wurden von der ZEIT-Zensur diese Beiträge rigeros gelöscht und als rüde und im Ton vergriffen, bezeichnet. In dem Thema ging es um die Homo-Ehe.
    Ich habe in meinen beiden Beiträgen absolut keinen anderen User beleidigt oder diskreditiert. Auch habe ich weder unflätige Ausdrücke, die unterhalb der Gürtellinie liegen, benutzt. Ich habe lediglich allgemein Philosophisch-Kritisches zur Homo-Ehe angemerkt.
    Ich dachte bis dahin immer, die ZEIT sei eine seriöse und tolerante Zeitung. Da bin ich nun eines besseren belehrt worden. Diese Zeitung duldet absolut keine andere Meinung als die, die ihr gerade in den Kram passt. Da kann man noch so neutral und logisch argumentieren – die „neuen“ Inquisitoren sind da absolut gnadenlos. Nach außen versuchen sie ein weltoffenes tolerantes Gehabe zu vermitteln, nach innen aber aber sind sie ideologisch verbrämt und linientreu. Diese Zensuren wären sicherlich gute Nazis geworden. Vom Segen der Meinungsvielfalt in einer Demokratie sind sie aber Lichtjahre entfernt.
    Ich habe in der Community @zeit.de darüber meinen Unmut und meine Verärgerung geäußert. Weiß hier jemand, ob darauf geantwortet wird? Außerdem würde mich interessieren, ob die Sperrung für immer oder nur zeitlich begrenzt ist?
    Mit folgendem Text habe ich mich bei der ZEIT beschwert:

    „Liebe Zensoren,
    Sie schreiben, ich hätte einen rüden Ton in meiner Lesermeinung gewählt. Diese Ausdrucksweise ist natürlich nur ein Vorwand meine Meinung zu unterdrücken, weil Sie Ihnen nicht passen. Das ist sehr schade und für die ZEIT ein Armutszeugnis.
    Genau das, was ich in meiner Meinung ausgedrückt habe, haben Sie getan: Sie haben mich diskriminiert und mundtot gemacht in Oberlehrermanier.
    Warum?
    Wenn habe ich beleidigt?
    Habe ich unflätige Ausdrücke gebraucht?
    Habe ich einen anderen Teilnehmer diskreditiert oder angegriffen?
    Absolut nicht. Das wissen Sie auch! Sie lassen nämlich nur solche Meinungen zu, die Ihnen in den Kram passen. In diesem Fall sind das meistens positive bzw. unkritische Äußerungen zur Homo-Ehe, aber auch Meinungen, die Andersdenkende lächerlich machen bzw. bespötteln.
    Ich bin kein Anhänger der Homo-Ehe. Diese Meinung darf ich haben und werde ich auch dann sagen, wenn es anderen nicht in ihr Selbstgezimmertes Weltbild passt.

    Warum werden bei diesem Thema so viel User zensiert und gelöscht? Die Homo-Ehe ist und bleibt ein Reizthema und darauf sollten Sie sich auch in diesem Blog einstellen. Übrigens Meinungsvielfalt ist ein Merkmal einer funktionierenden Demokratie. Ich habe fast alle Einträge in diesem Blog gelesen und sie spiegeln mit einigen kleinen Ausnahmen mehr oder weniger Ihren so gewollten Mainstrom wider.

    Die „Diktatur des Relativismus“ ist bei Ihnen schon voll angekommen. (Dieser Ausdruck stammt übrigens von Benedikt XVI). Das ist aber für mich nichts Neues. Es zeigt letztendlich die Intoleranz einer angeblich so toleranten Gesellschaft und gibt letztendlich meinem ach so rüden und bösen Satz recht:
    „Wer sich dann immer noch dagegen sperrt, wird mit Verachtung bestraft, aus der Gemeinschaft der anständigen Gutmenschen ausgeschlossen und mit juristischen Mitteln zum Schweigen gebracht werden“.“
    Würde mich über Antwort freuen.

    • Welehamm sagt:

      Lieber Micha,
      wenn ich das so verfolge, dann hagelt es täglich einige Beschwerdebriefe bei der ZEIT, die nicht mal ordentlich beantwortet werden. Franziska Kelch wacht als Chef-Cerberus über die Leserbriefe. Was unangenehm und nicht langweilig ist, wird gnadenlos gelöscht. Meinungsfreiheit ist ein kappes Gut, das die ZEIT nur dann anbietet, wenn man den Mainstreamkäse schön brav nachbetet und politisch brav korrekt bleibt. Mit anderen Worten: wenn man so schreibt wie die.

      • Micha4.1 sagt:

        Lieber Welehamm,
        danke. Es macht mich nun etwas gelassener nach Deiner Info. Da bin ich also nicht der einzige! Das ist gut zu wissen und gibt mir wieder etwas Mut. Mit der Löschung hatte ich nämlich nie gerechnet. Bei WEB.de wurde ich auch schon gelöscht, aber bei einem anderen Thema. Dort geht es ebenfalls gut zur Sache. Auch hier ist Sachlichkeit ein großes Ärgernis. Aus diesem Grund versuchte ich es bei ZEIT-online; ich vermutete hier eine größere Toleranz, da ich die ZEIT als eine liberale Zeitung in Erinnerung hatte. Aber weit gefehlt. Noch schlimmer als bei WEB.de.
        Eigentlich ist es unglaublich, was sich hier bei ZEIT online abspielt – wenn man etwas länger darüber nachdenkt. Da wird einem angeboten, die eigene Meinung kundzutun, indem großzügig Raum für die Meinung der Leser offeriert wird, sich zu äußern über irgendein aktuelles Thema, und dann – hat man das getan – wird genußvoll zensiert. Als ob nur darauf gewartet wird, einem seine ach so tolle und überragende Macht zu demonstrieren und aufzudrücken. Ist das nicht paradox?
        Wahrscheinlich muss es ein ungemeines Lustgefühl für Franziska Kelch sein, mit einem Klick eine Meinung ins Visier zu nehmen, mit einem Standardsatz zu kommentieren und schließlich zu eleminieren. Sie scheint sich dann womöglich noch ungemein intelligent und kompetent für alle Themen zu halten. Die letztgültige Instanz. Voll krank.
        Ist das eigentlich rechtlich erlaubt? Könnten gegen diese Verfahrensweise keine rechtlichen Schritte eingeleitet werden? Wo leben wir denn?
        Ich habe ein wenig auf Deiner Webseite gelesen und finde die Beschreibung und Charakterisierung heutiger Journalisten bzw. heutigen Journalismus super auf den wesentlichen Punkt gebracht. Das Gro diese Leute führt sich noch schlimmer und dekadenter auf, als so manche Götter in Weiß. Und dabei sind es doch nur mickrige Schreiberlinge. Das ist wahrhaftig nur mit einer guten Portion Humor und Sarkasmus zu ertragen. Muß ich mir unbedingt auch aneignen.
        Danke nochmal und bis demnächst in diesem Kino.

    • Ja, super geschrieben. Sehr moderat, intelligent, aber trotz allem bestimmt. Ich habe genau dieselbe Erfahrung gemacht, zuletzt bei einem Kommentar meinerseits zu einem Artikel buddhistischer Mönche in China. Auch dort habe ich fachlich kompetent (meditiere seit 43 Jahren), kaum kritisch, auf keinen Fall beleidigend zum Verhältnis der chinesischen Regierung zur Spiritualität und der Geschichte und Bedeutung der selben in China kommentiert.
      Nicht nur wurde mein Kommentar gelöscht, sondern auch zum 2. Mal mein account. Ein weiters account wurde mir auf „GuteFrage.net“ (gehört ebenfalls zum Holzbrink-Konzern!) gelöscht, wo ich als Spezialist für Meditation viele wertvolle, ausschließlich positive und informationsreiche (so die Meinung der User) Kommentare zu dem Thema abgegeben habe.
      Diese Geisteshaltung in der Redaktion der DIE ZEIT ist m.E. ein Ausdruck unverhohlener Zensur, Verachtung aller demokratischen Grundrechte und dient irgendeiner Machtclique, die sich dem eigenständigen Denken der Bevölkerung entgegen zu stemmen versucht. Nun, diese Despoten der Hofberichterstattung werden über kurz oder lang von der Bildfläche verschwinden, denn ein Neues Bewusstsein beginnt sich in der Welt zu etablieren. Wartet mal noch eiin Jahr…

  43. Tom sagt:

    Lieber Kritisator,

    Du hast vollkommen recht. Wie die ZEIT_Online Leserkommentare zensiert, ist unter aller Sau, eine Frechheit und Beleidigung des kommentierenden Lesers, der Zeit investiert, um einen Gedanken zum Thema beizutragen. Zwei oder drei Mal machte ich das Theater mit, bis ich begriff, wie diese Zeitung funktioniert. Seither erspare ich mir diese Sinnlosigkeit und auch das Lesen der Artikel dieser arroganten Zeitung.

    Tom

  44. Rene sagt:

    Daraufhin wurde sogar mein Acount gelöscht! Die sind ja echt krankw. Danach hab ich Eure Seite gesehen und fühle mich bestätigt. Danke fürs dasein.

  45. Rene sagt:

    Die „Zeit online“ hat meinen Beitrag zum heutigen Thema
    „USA rüsten Partner im Nahen Osten gegen Iran auf“ gelöscht.

    Er lautete:
    „Betrug ist, dass USA
    ihre Schulden an Deutschland nicht bezahlt, aber 7,7 Milliarden Euro für Israel ausgibt!
    Deutschland produziert also für solche Staaten und hat nicht einmal was davon. Beispiel: Atom U-Boote an Israel auf Pump. Warscheinlich auf Druck der USA. „

  46. Welehamm sagt:

    Wer in Leserbriefen bei der ZEIT das Gesagte durchkaut und wiederholt, der bekommt eine Redaktionsempfehlung. Wer etwas äußert, was dem Blatt nicht in die politische Linie passt, der fliegt spätestens nach der ersten Verwarnung. Das nennt sich dann lebhafte Debatte oder freie Meinungsäußerung und die Richtschnur ist die sog. Nettiquette, die dann für alles missbraucht werden kann. Die ZEIT ist ein verkommenes Blatt geworden und verschwindet hoffentlich auch bald im Meer der Profillosigkeit.

    • orientierung202 sagt:

      Ach, ich bin eigentlich ganz „dankbar“ für die Sperrung. Es sit ganz offensichtlich nicht das Forum, in dem man sich frei austauschen kann. Egal.

      Brisant finde ich generell, dass über Jahrhunderte Presse- und Meinungsfreiheit immer so ungefähr das selbe waren. Man muss ers mal begreifen, dass heute die Frage ist, wer die Meinungsfreiheit VOR der Presse schützt. Lustig dazu, dass mich die ZEIT zu einer Debatte über Diskussionskultur eingeladen hatte: sie hatten einen meiner Beiträge zum Thema Debattenkultur mit einer Redaktionsempfehlung versehen. Und nun – verletzen sie die selbst.

      Das andere, was mich wundert: ich hatte nach „zeit-zensur“ gegoogelt, auch in der Hoffnung, Informationen zu finden, wie evtl. andere mit der Sperrung umgegangen sind. Das ist ja doch wohl auch ein Datenschutzthema. aber ich habe komischerweise noch keinen Hinweis gefunden, dass irgendjemand nach so einer Aktion sich um den Verbleib seiner Daten gekümmert hat. Die durch die Sperre ja ausschließlich der ZEIT zu was weiß ich für Zwecekn zur Verfügung stehen.

      Das „Google+Facebook-Thema“ ist eben auch hier bei ZEITOnline eines.

      Hat damit irgendwer Erfahrungen gemacht und kann sie mitteilen??

      • aber ich habe komischerweise noch keinen Hinweis gefunden, dass irgendjemand nach so einer Aktion sich um den Verbleib seiner Daten gekümmert hat.

        Ich denke, das müsste googlebar sein. site://zeit.de suchbegriff. So, oder ähnlich in der Syntax.

        Die von der ZEIT posaunte „Debattenkultur“ ist reine Etikette, ein bloßes Lippenbekenntnis, welches in allen unfreien oder diktatorischen Systemen beobachtet werden kann. Bei solchen Begriffen muss man immer vorsichtig sein, und sich am besten reflexartig das Gegenteil davon vorstellen. In diesem Falle also „redaktionelle Einheitsmeinung“.

        • orientierung202 sagt:

          Anhand der identischen Musters der Ausschlussgründe bei Ihnen und mir scheint die ZEIT insbesondere hypersensibel bezogen auf Parallelen, die man zwischen heutigen Entwicklungen und vergangenen Strukturen z.B. im Nationalsozialsimus erkennt und benennt. Sie ziehen daraus den Schluß, man wolle den Nationalsozialismus verharmlosen.

          Dass das Gegenteil der Fall ist, dass man mit diesen Vergleichen also genau vor solchen Entwicklungen warnen möchte im Sinn von „wehret den Anfängen“ , kommt denen nicht in den Sinn: das Vermögen, zwischen Vergleich und Gelichsetzung zu unterscheiden, ein solches Differenzierungsvermögen ist bei der ZEIT deutlich unterentwickelt. Dabei dient es dem Erkenntnisfortschritt, solche Überlegungen zuzulassen und zu diskutieren.

          Dass das Thema ein Schwerpunkt der ZEITZensur ist könnte durchaus darauf hinweisen, dass es sich um eine vorgegebene Redaktionsmeinung handelt.

          Jeder kann sich irren, das darf auch die ZEIT.

          Was das Blatt für mich zum absoluten NoGo und zu einem in og. Sinn bedenklichen Medium macht, ist, dass dieser Standpunkt der ZEIT nicht zur Diskussion gestellt, sondern in autritärer Manier absolut gesetzt und der „Delinquent“ ohne Vorwarnung rechtlos gesetzt wird.

          Das sind IDEALE STRUKTUREN für einen Missbrauch durch die falschen Leute, die Tabus bewusst errichten. Es wurde viel über PippiLangsturmpfs N-Wort diskutiert und dessen Verbannung. DAS ist eine der Auswirkungen der neuen pc und stellen Wunschfiguren der Erwachsenen dar: aus dem (vorgeblichen) „guten“ Bestreben, Beleidigendes zu verbieten wird die Willkür, Unliebsames zu unterdrücken – statt sich damit argumentativ auseinanderzusetzen. Wer in solchen – legal möglichen – Verfahren innerhalb eines demokratischen Staats keine Gefahr erkennt, wem da keine Parallelen einfallen, der ist mehr als harmlos.

  47. orientierung202 sagt:

    Darf ich dem „Club“ beitreten?

    Mein Account ist Mitte Februar 2013 kommentarlos gesperrt worden. Auf meine Rückfrage, weswegen, habe ich einen Monat später die folgende Auskunft erhalten:

    „Leider fielen Sie der Moderation wiederholt durch unangemessene Vergleiche mit der Judenverfolgung, Arbeitslagern u.ä. negativ auf. Darum wurde Ihr Zugang zum Kommentarbereich gesperrt. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass unsere Netiquette durchgängig eingehalten wird.

    Ein Fall auf den das zutraf war, dass ich bei der Diskussion um die pol. Korrektheit des N-Worts in Büchern darauf verwiesen habe, dass wir ja bereits Zeiten hatten, in denen unliebsame Autoren verbrannt wurden.

    Eine angemessene Reaktion auf so einen Beitrag ist entweder ein Widerspruch von anderen Lesern oder der Moderation, die in einem eigenen Beitrag drauf hinweisen kann, dass sie den Vergleich unangemessen findet und warum. So könnte sich jeder eine eigene Meinung bilden. Das scheint aber nicht das Ziel zu sein, sondern der Zusammenhalt einer harmonisch-konformen Gemeinde, die nix „Böses“ erfährt.

    Dass die Zeit den Humor besitzt, nun genau diese Logik (nicht Sperrung der Meinung, sondern Sperrung meiner Person!) auf meinen Zugang anzuwenden, das ist Chuzpe.

    Jedenfalls habe ich das Abo gekündigt und werde alles daran setzen, dass die ZEIT meine sämtlichen Daten dort löscht (auf die ich als „Urheber“ übr. seitdem keinen Zugriff mehr habe). Es ist wie in diesem genialen Werk von C.G. Wells „Die Zeitmaschine“: die Eloi leben friedlich auf Erden. Ab und zu verschwindet einer, was keinen weiter kümmert.

    Ich ibn auf diesen Sperrgrund sehr stolz!

  48. DschingisKhan sagt:

    Die willkürliche Zensur bei der ZEIT kann ich nur bestätigen. Besonders in den China-Themen ist die allseits bekannte Zensur ja ein ganz tolles „Aushängeschild“.

    Es waren noch gute Zeiten, als Herr Kuhn noch da war – danach ging es nur noch bergab.

    Besonders lustig ist der Text „bitte bleiben Sie sachlich“ bei Kommentaren auf einen total unsachlichen und polemischen Artikel. Die schlimmsten Zensoren sind scheinbar die Zeit-Redakteure mit den Kürzeln „au“ und „jp“.

  49. Welehamm sagt:

    DIE ZEIT wird bei mir auch boykottiert, denn Anspruch und Wirklichkeit passt da nicht zusammen. Die Zensurchefin Franziska Kelch fegt mit knallhartem Besen. Was nicht in ihr Weltbild passt, wird gnadenlos gelöscht. Sie handelt da voll mit Unterstützung von oben und das sind die, die dann in unseren Talkshows den Toleranten spielen. Am besten ist das am gnadenlosen Syrienbashing festzumachen. Die ZEIT ist da ganz meisterlich im Verbiegen. Einige ´meiner Erfahrungen habe ich auf meiner Homepage beschrieben:
    http://www.friedemann-wehr.de/12,461,franziska-kelch,tag,0.html
    http://www.friedemann-wehr.de/12,229,keine-zeit-mehr,item,0.html

  50. Mir wurde gerade zum zweiten Mal ein account bei der Zeit gelöscht. Es ist müßig, den Thread zu nennen, aber es ging um eine Kommentierung eines Fotoartikels von Eremiten, die in China (in den Zhongnan-Bergen) leben.
    Natürlich wurde ich sprich meine Kommentare, die rein sachlich, nie personenbezogen oder beleidigend, rassistisch, politisch extrem oder irgendwie verunglimpfend sind, sondern immer eine spirituell-phliosophische Geistesrichtung des Advaita vertretend, positiv und kreativ denkend waren – siehe meine Webseite http://www.einheitsbewusstsein.de. – vorher bald ein Dutzendmal zensiert,
    Das für mich Interessante ist, dass auch mein account auf der Seite „GuteFrage.net“ gelöscht wurde, wo ich ausführlich, kompetent und akribisch Fragen zum Thema Meditation über zwei Jahre beantwortet habe und oft dafür gelobt wurde.
    Ich habe dann festgestellt, dass die ZEIT, die ja wirklich rigide mit der Meinungsfreiheit umgeht in Gestalt der Holtzbrinck-Gruppe ebenfalls Eigentümer der Seite „GuteFRag.net“ ist! Es scheint also eine bestimmte Geisteshaltung von ganz oben in der Leitung des Konzerns manipulierend auf die Leserstimmen einwirken zu wollen.
    Für mich ist die einzige Schlussfolgerung daraus, diesen Konzern mit all seinen Produkten komplett zu boykottieren und überall, wo es mir möglich ist, deren undemokratisches Verhalten anzuprangern.

  51. zeitkritiker sagt:

    meine sachlichen begründungen, wieso der islam nicht zu deutschland gehört, wurden mehrmals gelöscht, da sie als diskriminierend gewertet wurden.

    meine meinung, zum eigentlich wenig verfänglichen thema „bubbletea“, war anscheinend so kontrovers, dass mein profil gesperrt wurde.

  52. Ein Zeitloser sagt:

    Ich bin gerade gekickt worden, nach einem knappen Jahr und recht vielen Beiträgen, die, ohne mich jetzt selbst loben zu wollen nach der Zahl der Leserempfehlungen doch auf einigen Zuspruch gestoßen sind.
    Konkreter Anlass war ein Kommentar von mir in Sachen „Ethikrat zur Beschneidung“.

    http://img266.imageshack.us/img266/6548/zeitethik.jpg

    Daraus wurde wenige Minuten später:

    http://img401.imageshack.us/img401/4093/zeitethik2.jpg

    und:

    http://img9.imageshack.us/img9/7729/gesperrt.jpg

    Noch ein paar Minuten später wurde die ganze Diskussion abgewürgt. Nach nur wenigen Stunden. Es lief wohl nicht in die gewünschte Richtung.

    Auf Anfrage wurde mir als Begründung mitgeteilt mein Kommentar mache Unterstellungen an den Ethikrat und übe sich in harscher Polemik.

    Wo die Unterstellung sein soll ist mir unklar.
    Und dabei triefen viele Artikel der ZEIT zu dem Thema nur so vor Polemik und Unsachlichkeit. z.B. die von Jörg Lau, oder der von Joseph Joffe.

    Aber „andere Mütter haben viel schönere Töchter“, ich bin seit einigen Jahren auch in den Heise-Foren, und die sind nach meiner Meinung ein Bollwerk der Meinungsfreiheit. Und technisch tausend mal besser.
    Ich war früher viele Jahre Abonnent der ZEIT, aber das ist auch schon eine ganze Weile her, seitdem ist es mit der ZEIT nur bergab gegangen. Josef Joffe ist anscheinend ihr Sargnagel.

    • Nicht Joffe allein. Da gibt es eine ganze Schactel voller Nägel bei der Zeit und nicht zu vergessen: Di Lorenzo.

      Wie man auch an Ihrer Exmaabonnierung erkennen kann, ist auch der Zeit Ideologie wichtiger als der geneigte Leser und somit Käufer. Aber das ist immerhin konsequent. Man schafft sich lieber selber ab als »kapitalistisch« zu agieren.

      Ich habe seit meiner Abbestellung die Zeit keine Minute vermisst. Ganz im Gegenteil: Gibt es doch so viele gute Alternativen.

  53. Joachim Haupt sagt:

    So ist es. Ich zähle meine Alias bei ZEIT Online schon gar nicht mehr, 10 Stück sind es bestimmt gewesen. Denn natürlich wird nicht nur dreist wegzensiert, schwuppdiwupp ist (vollkommen ohne Begründung) der ganze Account weg. Manchmal ohne dass man den Grund auch nur ahnt. Dabei bin ich absolut kein Troll oder sowas, bei Telepolis habe ich seit gut 10 Jahren den selben Account und oft grüne Kommentare. Ich kommentiere bei ZEIT überhaupt nur noch, um ein bisschen Gegenöffentlichkeit gegen die neoliberale Propaganda zu bieten.

    Was bei ZEIT besonders ärgerlich ist: die Zensurabteilung ist nicht nur besonders bemüht politisch absolut korrekt zu sein, was jegliche interessante Diskussion abwürgt, sie scheint auch nicht mit den hellsten Köpfen besetzt zu sein.

    So wurden z.B. Bibelzitate wegzensiert mit dem Verweis auf das Urheberrecht oder man liest Begründungen wie „argumentieren sie nicht pauschal“ (Hä?), „vermeiden sie provokante Äußerungen“ (subjektiver gehts kaum) oder ganz beliebt „bleiben Sie beim Artikelthema“ (auf der 10-ten Kommentarseite, mitten in einer interessanten Diskussion).

    Eine Art und Weise erwachsenen Leuten derart übers Maul zu fahren, dass man es kaum glauben kann.Bei ZEIT Online versteht man es (ähnlich wie die Löschadmins bei Wikipedia) die Leute gegen sich aufzubringen: Kleinlichkeit, Verblendung, großzüges vernichten investierter Zeit.

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Interessant, wenn nicht gar verwunderlich, finde ich Ihre Sichtweise, die, sofern ich Sie richtig verstanden habe, gänzlich konträr zu meiner bzgl. der Ausrichtung der ZEIT steht, wenn Sie folgendermaßen argumentieren:

      Ich kommentiere bei ZEIT überhaupt nur noch, um ein bisschen Gegenöffentlichkeit gegen die neoliberale Propaganda zu bieten.

      Ich finde die ZEIT in etwa so »neoliberal« wie Ayn Rand sozialistisch gewesen ist.

      Anbei ein paar Artikelschlagzeilen von ZEIT online:

      Warum begreifen die Kapitalisten nicht, daß sie untergehen?

      Elmar Altvater: Man kann sich den Kapitalismus abgewöhnen!

      Kapitalismus muß wieder zivilisiert werden!

      Christa Wolf, Brennglas DDR, Sozialismus, Kapitalismus!

      Slavoj Žižek, Superstar der Kapitalismuskritik!

      Formel für ein besseres Leben ohne Geld!
      China träumt wieder von Sozialismus!

      Weg mit dem ganzen Kapitalismus-Ballast!

      Gandhi hilft bei Zähmung des Kapitalismus!

      Abschied vom Wachstum!

      Wir Sozialisten!

      Ein Sozialismus ohne Moskau!

      Sahra Wagenknecht: Begrenzt die private Wirtschaftsmacht!

      Arundhati Roy: Das Ende des Kapitalismus naht!
      Die Linke Sahra Wagenknecht und Christdemokrat Heiner Geißler schaffen gemeinsam den Kapitalismus ab!

      • orientierung202 sagt:

        Ich denke, dass man sich den klaren Blick dadurch versperrt, dass man versucht, mit überholten Begrifflichkeiten wie „neoliberal“ und „sozialistisch“ die aktuelle Entwicklung zu fassen.

        Vermutlich lag da der alte Plato mit seiner Deduktion, dass auf eine aus dem Ruder laufende Demokratie totalitäre Systeme folgen, und Huxley und Orwell mit ihrer romanhaften Dystopie der Realität um einiges näher, als sich das Marx oder die Neoliberalen träumen ließen.

        Ich sehe eher eine Zweiteilung der Macht:

        globale Konzerne, die das Leben verwalten und bestimmen, da sie es ja auch ermöglichen – oder wessen Nahrungsmittel kaufen Sie? Es gibt weltweit gerade mal 10 (!), die uns alle versorgen. Dank einer zunehmenden Technisierung werden künftig weniger Arbeitskräfte benötigt. Weniger Nachwuchs aus prekären Familien liegt so ganz im Interesse, denn er wird nicht gebraucht und stellt in der arbeitslosen Form eine Gefahr für die Sicherheit und die Umwelt dar – und damit für die wenigen, die das Rad drehen. Auch als Konsument ist er nicht mehr so interessant, seit man gefunden hat, dass sich Geld auch im Kasino erzeugen lässt und damit von einer Produktion ziemlich unabhängig erzeugt werden kann.

        Staaten haben global die Aufgabe, den Rest, der nicht für Konzerne arbeitet, zu verwalten. Es ist nicht einsehbar, weshalb dieser Rest mitreden können sollte, oder? Man beschäftigt ihn mit moralischen Gefühlen gegenüber irgendwelchen Prominenten und mit sonstigen moralischen Themen.

        Ich glaube nicht an Verschwörungen. Das ist überhaupt nicht notwendig wenn man davon ausgeht, dass jeder konsequent einfach nur seine Interessen vertritt. Wie hat Warren Buffet so schon gesagt? „Meine Klasse führt Krieg gegen Ihre Klasse, und meine gewinnt gerade.“ Ich denke, dass er das begriffen hat, ganz unpräteniös. Wie der Kabarettist Nico Semsrott, interessanterweise.

        Ayn Rand hätte bei der ZEIT kein Bein auf den Boden gebracht;-) . Warren Buffet auch nicht!

        • orientierung202 sagt:

          Noch ein Buchtipp, der mit meiner „Theorie“ harmoniert:

          Gekaufte Zeit
          Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus
          von Wolfgang Streeck

          Ein Buch, das übrigens in der letzten ZEIT ziemlich verrissen wurde. Aber immerhin: sie nehmen es – noch – zur Kenntnis dort;-)

          • Danke für den Tipp. Wenn ich einen Lesetipp zurück geben darf; als Alternative zum Einheitsbrei der Mainstreamer: Den Autorenblog Die Achse des Guten. Mein täglich Brot. Mittlerweile finde ich die Zeit einfach nur noch peinlich. Jüngstes Beispiel: Das Thema Amazon und das Gedankenspiel der »Zerschlagung« des Unternehmens.

            • orientierung202 sagt:

              Natürlich gerne, vielen Dank.

              Ich bin eigentlich im Nachgang ganz froh über die Sperrung – man verfällt (so merkwürdig das klingen mag) bei soviel Nonsens in dem Blatt leicht dem „Herlfersyndrom“, das mit anderen Meinungen / Tatsachen „ausgleichen“ zu wollen. Was Blödsinn ist, aber trotzdem: ich bin eigentlich froh, dass ich das jetzt gar nicht mehr kann.

              Was mich jetzt noch interessiert ist die rechtliche Seite: wenn man sich mal die Nutzungsbedingungen ansieht, dann ist das eine Blankovollmacht für die ZEIT. Und man hat keine Chance, da irgendwas zu verhindern (analog Facebook) oder irgendeinen Missbrauch auch nur zu erfahren. Jedenfalls werde ich mich mit der Kombination aus BDSG, UrhG und TMG mal beschäftigen. Kann nicht schaden, draus zu lernen.

            • orientierung202 sagt:

              Öhh: Sie wissen schon, dass Josef Joffe DORT einer der Autoren ist, oder? Was mir egal ist, ein paar andere Namen fand ich durchaus lesenwert.

        • Vermutlich lag da der alte Plato mit seiner Deduktion, dass auf eine aus dem Ruder laufende Demokratie totalitäre Systeme folgen, und Huxley und Orwell mit ihrer romanhaften Dystopie der Realität um einiges näher, als sich das Marx oder die Neoliberalen träumen ließen.

          »Schöne neue Welt« und »1984« sind im Anmarsch! Demokratie ist bereits Diktatur, nur wird sie mit der Zeit immer diktatorischer. Dies ist systemimmanent.

          Globale Konzerne, die das Leben verwalten und bestimmen, da sie es ja auch ermöglichen – oder wessen Nahrungsmittel kaufen Sie? Es gibt weltweit gerade mal 10 (!), die uns alle versorgen.

          Gibt es hierzu eine Quelle? Ansonsten, siehe weiter unten.

          Dank einer zunehmenden Technisierung werden künftig weniger Arbeitskräfte benötigt.

          Die Arbeitsplätze werden nicht unbedingt weniger. Sie verteilen sich bloß in Richtung Dienstleistung oder andere Bereiche.

          Auch als Konsument ist er nicht mehr so interessant, seit man gefunden hat, dass sich Geld auch im Kasino erzeugen lässt und damit von einer Produktion ziemlich unabhängig erzeugt werden kann.

          Das mit dem Kasino stimmt. Aber es wird nicht ewig funktionieren. Die Weichen des Kasinobetriebs aber stellt die Politik. Thema: Staatsmonopolistisches Fiat Money.

          Staaten haben global die Aufgabe, den Rest, der nicht für Konzerne arbeitet, zu verwalten.

          Hier muss ich scharf widersprechen. Sie machen den Bock zum Gärtner. Die Staaten, ergo die Politik, ist nicht des Problemes Lösung, sondern deren Ursache. Denn nur die Politik hat die »Legitimation«, Geld, Macht, Einfluss und Gerichtsbarkeit, gerade so wie ihr es je nach Sachlage dienlich ist, umzu(fair)teilen. Das Grundübel sind nicht die Konzerne, sondern erst die Verküngelung zwischen beiden: Politik UND Industrie.

          Ayn Rand hätte bei der ZEIT kein Bein auf den Boden gebracht;-) . Warren Buffet auch nicht!

          Niemand von beiden hätte das je beabsichtigt. 🙂

          • orientierung202 sagt:

            KEINE Ahnung, wie man hier die Zitierfunktion findet? Dann mal von Hand:

            Gibt es hierzu eine Quelle? Ansonsten, siehe weiter unten.

            gibt es, ich weiß aber nicht, ob ich die verlinken darf. Es handelt sich nach meinen Infos um Nestle, PG, Johnson&Johnson, Unilever, Mars, Wrigley, Kraft, Pepsico und CocaCola.

            Die Arbeitsplätze werden nicht unbedingt weniger. Sie verteilen sich bloß in Richtung Dienstleistung oder andere Bereiche.

            das halte ich für eine Legende (wie den Fachkräftemangel). Was entsteht, das sind prekäre Jobs im Ressourcenbereich, nix sonst. Eine weitere DL sind die Symbolexperten, die sich qua Stallgeruch aber von „oben“ auffüllen. Bleiben noch Sicherheitskräfte und ITler in gewissem Umfang. Alles aber nix für die Inhaber der bislang einfachen Stellen, die automatisiert werden. Kennen Sie Gunter Dueck, den IBM-Strategen? Ich habe gerade keinen Link zur Hand, aber suchen Sie den mal auf YouTube – der Vortrag bei einer ZVEI-Veranstaltung.

            Das mit dem Kasino stimmt. Aber es wird nicht ewig funktionieren. Die Weichen des Kasinobetriebs aber stellt die Politik. Thema: Staatsmonopolistisches Fiat Money.

            warum nicht ewig? Auch hier die Empfehlung Richtung Youtube: Pelzig und die GoldmanSachs Zusammenhänge.

            Hier muss ich scharf widersprechen. Sie machen den Bock zum Gärtner. Die Staaten, ergo die Politik, ist nicht des Problemes Lösung, sondern deren Ursache.

            DAS haben Sie falsch verstanden: das war keine Wunschvorstellung, die ich da äußere, sondern meine Auffassung der Realität: der Bock IST der Gärtner, so wars gemeint.

            Denn nur die Politik hat die »Legitimation«, Geld, Macht, Einfluss und Gerichtsbarkeit, gerade so wie ihr es je nach Sachlage dienlich ist, umzu(fair)teilen. Das Grundübel sind nicht die Konzerne, sondern erst die Verküngelung zwischen beiden: Politik UND Industrie.

            Die Politik hat das Recht über die Geldversorgung längst privatisiert. Macht hat mit Eigentum zu tun: wir wären erstaunt, wie erfolgreich die Privatisierungen der Vergangenheit waren und wie wenig deutsche Infrastruktur dem Staat noch gehört. Und wovon meinen Sie, hängt die Politik ab? Nicht nur von der Lobby, die die Gesetze schreibt.
            Kleine handgemachte Probe: spricht die Industrie davon, politikkonform zu sein oder die die Politik davon, marktkonform sein zu müssen?? Der Konzern sucht sich das Land „raus“, die Politik hat keine solche Wahl. Nochmal der Verweis auf meinen Buchtipp – Streeck kommt darin auf seine Art zu ganz ähnlichen Schlüssen.

            • das halte ich für eine Legende (wie den Fachkräftemangel). Was entsteht, das sind prekäre Jobs im Ressourcenbereich, nix sonst.

              Das sei alles mal dahin gestellt. Aber was wäre daraus Ihre Konsequenz? Die Technologie zurückfahren, die Unternehmer mit Hilfe »guter« und »gerechter« Politiker abschaffen?

              warum nicht ewig? Auch hier die Empfehlung Richtung Youtube: Pelzig und die GoldmanSachs Zusammenhänge.

              Weil das System an die Wand fahren wird. Fraglich ist nur, was die Menschen daraus lernen. Momentan lernen sie, der »Kapitalismus« sei schuld daran. Und diesen haben wir mitnichten.

              Die Politik hat das Recht über die Geldversorgung längst privatisiert. Macht hat mit Eigentum zu tun: wir wären erstaunt, wie erfolgreich die Privatisierungen der Vergangenheit waren und wie wenig deutsche Infrastruktur dem Staat noch gehört. Und wovon meinen Sie, hängt die Politik ab? Nicht nur von der Lobby, die die Gesetze schreibt.
              Kleine handgemachte Probe: spricht die Industrie davon, politikkonform zu sein oder die die Politik davon, marktkonform sein zu müssen?? Der Konzern sucht sich das Land “raus”, die Politik hat keine solche Wahl. Nochmal der Verweis auf meinen Buchtipp – Streeck kommt darin auf seine Art zu ganz ähnlichen Schlüssen.

              Aber hier beißt sich doch der Hund in den Schwanz. Das ist es doch, was ich beschreibe: die Vermachtung von Politik und Industrie, Sie nennen es »Private«. Wenn die Politik erst gar kein Recht besäße, Gesetze für die »Privaten« zu schreiben, ja wie soll dann Macht entstehen, wenn die Unternehmen (Private) gezwungen sind, auf freien Märkten untereinander zu konkurrieren? Der Ökonom Franz Böhm sagte hierzu: Der Wettbewerb ist das genialste Entmachtungsinstrument der Weltgeschichte. Ich habe selbst lange an das böse Privateigentum und die noch böseren Konzerne geglaubt. Ich halte es für ein ideologisch motiviertes Märchen, welches seit Marx von Mund zu Mund erzählt wird. Es funktioniert noch immer, weil es auf den ersten Blick so sinnig erscheint und sich zudem einer menschlichen Schwäche bedient: dem Neid. Warum außerdem, sollte ich Politikern und Bürokraten mehr über den Weg trauen, als den »Privaten«?!

              Ihre Buchempfehlung nehme ich mir zu Herzen, wenngleich ich noch eine lange Leseliste zu bewältigen habe. Ebenso die YouTube-Videos. Derweil empfehle ich Ihnen ein 6teiliges Interview mit dem Sozialphilosophen und Ökonomen Roland Baader; es steht hier auf der Webseite zum Hören oder als Download bereit.

              • orientierung202 sagt:

                Ihre Art zu argumentieren gefällt mir;-)
                Bloß gut, dass wir uns nicht auf ZEITONLINE kennen gelernt – und verloren haben.

                Alsdann – ich versuchs mal ohne Zitate und sehr verkürzt:

                1. Fachkräftemangel vs. Technologie zurückfahren
                Eben nicht, das ist nicht nötig. Die Technologie ersetzt zunehmend die sogenannten Fachkräfte. Gebraucht werden noch welche für weitere Automatisierung und für Sicherheit. Es ist durchaus im Interesse der Konzerne, hier ein Überangebot zu schaffen, um die kostengünstige Auswahl zu haben. Die Mittelschicht von morgen sozusagen. Daneben das, was ich Symbolexperten genannt habe – Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Bänker, zur Legitimation und zum „Spiele erfinden“ und spielen. Die kommen eher aus der gehobenen Mittelschicht. Aber auch hier werden Anforderungen wachsen, weil banales Wissen z.B. bezogen auf Recht ja jedem zunehmend übers Internet zur Verfügung steht. Ich empfehle dazu nochmal den Chefstrategen IBM (Dueck) auf Youtube. Wer da rausfällt – arm, krank, alt etc. – muss verwaltet werden: das allein ist die prekäre DL-Branche der Zukunft.

                2. Ewigkeit dank staatsungebundener Finanz- und Geldindustrie
                Das System fährt hier mitnichten an die Wand, im Gegenteil: es konsolidiert sich und wird weitgehend unabhängig von demokratischen (!) Störungen: mit der ständigen Krisenwarnung wird gefügig gemacht.

                3. Privatisierung ist nicht gleich privat
                mit Privatisierung meine ich das zunehmende Abgeben von staatlichen Aufgaben, die der Grundversorgung dienen, an „private“ Unternehmen. Wenn wir reinrassigen Wettbewerb i.S. von Kapitalismus hätten, dann würde das Macht verhindern, das ist richtig. haben wir aber nicht. Oder wo sehen Sie z.B. die Tankstelle, die ernsthaft konkurriert? Ich habe von Marx keine Ahnung (oder bestenfalls nicht mehr als genau das, eien entfernte Ahnung), aber ich sehe nicht, dass zwischen den immer größer werdenden Anbeitern nun ein besonderer Wettbewerb um Kunden entsteht, im Gegenteil: was immer es ist, es wird immer ähnlicher, immer schlechter und immer teurer, unabhängig vom Unternehmen. Da überbietet sich keiner im Streben nach Exzellenz. Das hat mehr mit Hayek als mit Marrx zu tun: eine eigenständige Ökonomie, die faktisch dadurch die Macht hat, dass sie es ist, die sozusagen das Leben ermöglichen kann – oder nicht, auf der anderen Seite ein Staat, der die, die aus der Erwerbslogik rausfallen, auf niedrigem Niveau erhält und dafür sorgt, dass sie nicht gefährlich werden. Der Staat sozusagen als Verwaltungsapparat einer europäisch zentralen Regierung, die die Ressourcen im Sinn der Ökonomie verwaltet. Das ist die Zweiteilung, die wie ich finde längst mit atemberaubender Geschwindigkeit stattfindet. Ganz ohne Marx. Hier nochmal der Verweis auf Streeck, der das Buch geschrieben hat, das ich geschreiben hätte wenn ich könnte.

                Ich sehe hier das Primat der Ökonomie und den Staat als Mittler zwischen dieser und den Ressourcen, bestehend aus „noch- nicht“ und „überflüssig“ für die Ökonomie. Und das System funktioniert prächtig – auch dank der Krise. Lesen Sie auch mal die Rede von Merkel in Davos – ich finde, sie ist dort sehr ehrlich:

                http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Rede/2013/01/2013-01-24-merkel-davos.html;jsessionid=01C13A8F7E7642DAA715F39E16723827.s3t1

                In der Schlussfolgerung doch noch ein Zitat:
                „Warum außerdem, sollte ich Politikern und Bürokraten mehr über den Weg trauen, als den »Privaten«?!“

                Sollen Sie gar nicht. Ich sehe es so dass die beiden prächtig kooperieren. die brauchen sich, aber die Ökonomie hat faktisch eine Dominanz. Weil sie faktisch mehr bestimmen kann. Warum? Weil ihr zunehmend alles gehört. Der Staat sozusagen als große „Anstalt“, die die Ökonomie durchaus braucht. Was „stört“, ist nicht der Staat, sondern die Demokratie.

                Baader werde ich mir natürlich ansehen. Danke für den Tipp!!

                • So, endlich habe ich ein wenig Zeit zum Antworten. So ganz werde ich nicht schlau aus Ihren Argumenten ohne Gefahr zu laufen, sie misszuverstehen. Ich kann die Argumente einfach nicht wirklich fassen, da sie mal in die eine, mal in die andere Richtung schlagen. Oft treffen wir uns, machmal sind die Positionen auch bipolar.

                  Von der IBM-Geschichte habe ich von einem Kollegen gehört. Ich denke, es ist ein »ehrgeiziger« Versuch eines Wahnsinnigen, etwas radikal Neues zu erschaffen.

                  Das System fährt hier mitnichten an die Wand, im Gegenteil: es konsolidiert sich und wird weitgehend unabhängig von demokratischen (!) Störungen: mit der ständigen Krisenwarnung wird gefügig gemacht.

                  Warten Sie’s ab! Entweder japanische Verhältnisse oder die Hyperinflation. Es dauert nicht mehr lange.

                  mit Privatisierung meine ich das zunehmende Abgeben von staatlichen Aufgaben, die der Grundversorgung dienen, an “private” Unternehmen. Wenn wir reinrassigen Wettbewerb i.S. von Kapitalismus hätten, dann würde das Macht verhindern, das ist richtig. haben wir aber nicht. Oder wo sehen Sie z.B. die Tankstelle, die ernsthaft konkurriert?

                  Eigentlich doch meine Position, oder falsch verstanden? Und so lange wir die intervensionistische Politiker haben, gibt es Machtakkumulation.

                  aber ich sehe nicht, dass zwischen den immer größer werdenden Anbeitern nun ein besonderer Wettbewerb um Kunden entsteht, im Gegenteil: was immer es ist, es wird immer ähnlicher, immer schlechter und immer teurer, unabhängig vom Unternehmen.

                  Einmal davon abgesehen, dass der Staat immer mehr von unseren Gehältern plündert (ca. 70 %), bleibt immer noch so viel übrig, dass wir recht wohlhabend leben können, gerade weil sich die Unternehmen unseres Restkapitalismus gegeneinander mit Preisen und Innovationen bekämpfen. Noch nie waren Nahrungsmittel oder Technik so günstig, trotz Geldentwertung (staatsmonopolistisches Papiergeld) und Abgabenlast. Wenn das mal keine Leistung ist …

                  Das hat mehr mit Hayek als mit Marrx zu tun: eine eigenständige Ökonomie, die faktisch dadurch die Macht hat, dass sie es ist, die sozusagen das Leben ermöglichen kann – oder nicht, auf der anderen Seite ein Staat, der die, die aus der Erwerbslogik rausfallen, auf niedrigem Niveau erhält und dafür sorgt, dass sie nicht gefährlich werden. Der Staat sozusagen als Verwaltungsapparat einer europäisch zentralen Regierung, die die Ressourcen im Sinn der Ökonomie verwaltet. Das ist die Zweiteilung, die wie ich finde längst mit atemberaubender Geschwindigkeit stattfindet. Ganz ohne Marx.

                  Wieder so ein Fragezeichen, wie ich das interpretieren soll. Es ist im Grunde meine Sicht, nur im umgekehrten Sinne bzgl. Hayek vs. Marx. Marx spukt nach wie vor im kollektivistischen Gedächnis der Deutschen rum und hat als Wohlfahrtssozialist längst bei allen Parteien (die mit der Industrie Hand in Hand gehen) Einzug gehalten. Er steht bloß als Etikette nicht mehr drauf.

                  Peter Sloterdijk:

                  Es gehört zu den desinformierenden Wirkungen der üblichen Sprachspiele über das »Soziale«, zu suggerieren, die heutige »Gesellschaft« bewege sich auf das äußerste Stadium des Beutekapitalismus zu, während wir unserem faktischen Modus vivendi zufolge […] längst in einem Semisozialismus bzw. einem socialism au ralenti angelangt sind, der seinen Namen nicht zu nennen wagt.

              • orientierung202 sagt:

                … ich hab das mit Baader gerade mal überflogen: es ist lustig, erkommt anscheinend aus der entgegen gesetzten Richtung.

                Das Gefährliche sind u.U. alte Terminologien, die nicht mehr ganz passen: Keynesianmus z.B. geht von einer Steuerungsfunktion und Dominanz des Staates auch gegenüber der Ökonomie aus, die faktisch NICHT zutrifft. Was aber zutrifft, ist der Ersatz einer Fürsorgepflicht durch Bevormundungstrategien. Was für „uns“ nicht schmeichelhaft ist aber konstatiert werden muss, ist, dass das VOLK für beide an Bedeutung verliert. Und warum soll ich jemanden *stören* und mitreden lassen, der ohnehin nur am Rande mitspielt.

                Aber ich werde mir den Baader noch in Ruhe anhören. Ist ganz schön viel das ….

                • Entgegengesetzte Richtung? Klar, was dachten Sie, wo Sie hier gelandet sind? 😉 Für jemanden der DIE ZEIT gerade erst hinter sich gelassen hat, ist die Trennlinie natürlich noch vorhanden. Logisch, dass Sie mit eingetrichtertem Antikapitalismus im Blutkreislauf noch nach Luft ringen werden. 🙂

                  Der Keynesianismus indes, ist das Schoßhündchen der Politik. Erfüllungstheorie zwecks politischem Kastenerhalt und Machtgewinnung. Das damals noch fehlende Puzzlesteinchen zur Perfektionierung der FED.

                  Es gibt viel gute Literatur zu diesem Thema, falls Sie interesseirt wären. Es finden sich übrigens Zitate von Greenspan, in denen er zugibt, was für ein Unsinn der Keynesianismus ist.

                  Im Übrigen: Dieser Blog ist gewissermaßen Zeuge meiner Wandlung vom links“liberalen“ Zeit-Leser hin zum Antietatisten und Bewunderer des klassischen Liberalismus. Zu Ihren anderen Kommentaren melde ich mich später.

                • orientierung202 sagt:

                  Nun steigen Sie mal vom Pferd, Sie ;-). Die ZEIT war weder meine erst enoch meine einzige Lektüre.

                  Und lesen Sie nochmal GENAU, was ich geschrieben habe oder am besten das empfohlene Buch: mir ist es persönlich völlig wurscht, ob mich ein neoliberales Unternehmen bevormundet oder ein keynesianischer Staat: ich mag beides nicht. Und da sich beide sehr einig darin scheinen, „ihr Volk“ mit festegelegter Aufgabenteilung gemeinsam zu regieren und zu verwenden (Streeck unterscheidet Marktvolk und Staatsvolk), hab ich gegen beide was. Gerade weils mir um Freiheit geht.

                  Liberalismus und Sozialismus haben eins gemeinsam: sie sind je nach Geschmackslage (eher Freiheit oder eher Gleichheit) attraktiv, aber es sind BEIDES Ideologien, schöne Vorstellungen, die noch NIE funktioniert haben und deshalb als Konzept untauglich sind. Deshalb, und auch, weil sie die heutige Realität NICHT erklären können.

                • Ihren Streeck habe ich bei Amazon vorgemerkt. Vielleicht schadet es nicht, mal wieder die Gegenseite zu lesen, wenngleich ich ob der positiven Rezensionen von Süddeutsche und Deutschladradio meine Vorurteile habe und mir fast vorstellen kann, wohin die argumentative Reise geht: Das was jetzt herrscht, wird als Kapitalismus bezeichnet und an Hand vieler Beispiele wird auf dessen Mechanismen und negativen Auswirkungen hingewiesen. Letzteres ist ja auch mein Standpunkt; … aber schau’n wir mal.

                  mir ist es persönlich völlig wurscht, ob mich ein neoliberales Unternehmen bevormundet oder ein keynesianischer Staat:

                  Hieraus kann ich Ihnen einen Strick drehen, – natürlich ohne mich mit Ihnen anlegen zu wollen. 😉 Und so müsste ich nun anfangen, Ihnen Bücher zu empfehlen, aber ich belasse es dabei, auf die Leseliste in der Seitenleiste hinzuweisen.

                  Der Begriff »neoliberal« ist ein Kampfbegriff der Linken und in sich doppelt verdreht. Ich will auch nicht näher darauf eingehen. Aber, zweiter Halbsatz: die heutigen sog. »neoliberale Unternehmen« und der Keynesianismus sind ein und dasselbe!!!

                  Liberalismus und Sozialismus haben eins gemeinsam: sie sind je nach Geschmackslage (eher Freiheit oder eher Gleichheit) attraktiv, aber es sind BEIDES Ideologien, schöne Vorstellungen, die noch NIE funktioniert haben und deshalb als Konzept untauglich sind. Deshalb, und auch, weil sie die heutige Realität NICHT erklären können.

                  Ich hoffe, Sie verwechseln den klassischen Liberalismus nicht mit der FDP o.ä. Er ist ebenso keine Ideologie im Sinne von Machbarkeitsvorstellungen und Utopien. Er lehnt dieses sogar energisch ab und nimmt mit dem zweitbesten Menschen vorlieb, als ihn ideologisch erziehen zu wollen. Dass er »nicht funktioniert« habe, würde ich gerne mit Beispielen belegt sehen (wenn er überhaupt irgendwo »herrschte«) – im Gegensatz zum Sozialismus, wovon es ja bis in die heutige Zeit hinein, etliche Negativbeispiele gibt. Was die »Erklärung der heutigen Realität« betrifft, empfehle ich die Schule der Österreichischen Nationalökonomie als Lektüre.

                • orientierung202 sagt:

                  DER hats begriffen:

                  „There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.“ – Warren Buffet im Interview mit Ben Stein, New York Times, November 26, 2006

                  Es geht schon lange nicht mehr um links, halblinks, rechts oder wie auch immer die überkommenen Fantasiebezeichnungen lauten. Es geht um oben – unten. Und unten, das sind wir!

                  Und der
                  http://www.youtube.com/watch?v=AQTOBrGiI_s
                  hats auch verstanden: Nico Semsrott

                • “There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.” – Warren Buffet im Interview mit Ben Stein, New York Times, November 26, 2006

                  Ein Gewinner, ja die Inkarnation des derzeit herrschenden und politisch erzeugten Fiat-Money-Systems.

                  Es geht schon lange nicht mehr um links, halblinks, rechts oder wie auch immer die überkommenen Fantasiebezeichnungen lauten. Es geht um oben – unten. Und unten, das sind wir!

                  Eben, sag’ ich doch. Die politischen Lager sind austauschbar – bisweilen Willkür. Deshalb bin ich ja für gar keine Politik.

  54. Ehemaliger Zeitleser sagt:

    Boykottiert die ZEIT!

    Ich lese die ZEIT, die ich früher nicht in meiner jugendlichen Ignoranz recht gerne gelesen haben, überhaupt nicht mehr. Dieses Freimaurerblatt (oft als einziges deutsches Blatt auf der Bilderbergerversammlung vertreten) sollte man wegen seiner rigiden Zensurpraxis nicht auch noch finanziell durch den Kauf einer Zeitung unterstützen. Die „gutmenschliche“ Heuchlerei der Zensoren, die auch noch moralisch herablassend sind, wenn sie Andersdenkende aussperren ist wirklich nur noch infam!

    Selbst ein Fisch will nicht in so ein mieses Blatt eingehüllt werden.

  55. Ein ebenfalls Zensierter sagt:

    Ja, ich kann von ähnlichen Erfahrungen berichten. Vor allem wird Russland mit allem was dazu gehört protegiert. Entsprechende Berufskommentatoren können sich dort austoben, in Polemik und Ironie üben und sogar Drohungen aussprechen.

    Versucht man zurückzupfeffern, dann begibt man sich in ganz gefährliches Gewässer – und schwupps: „Enfernt: Bite verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/Is“.

    Andere schreiben vom Zarenreich, aber selbst bekommt man: „Entfernt: Bitte beachten Sie das konkrete Artikelthema. Danke, die..“. oder „Entfernt: Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema. ..“ oder „Entfernt: Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke..“ – wenn man über das einseitige Zensurgebaren der Zeit selbst schreibt.

    Dann heißt es bei unliebsamen Aspekten auch, falls Sie sich in Antworten wiederfinden: „Enfernt: Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde moderiert. Die Redaktion“.

    Bei der Zeit wird nichts zensiert – es heißt dort „moderiert“.

    Anfangs wurde bei mir auch sinnverkehrend gekürzt. So wurde aus Ironie Klartext.

    Und jetzt noch einmal der Link zu den Leuten, die Ihren Informationskrieg dort unmoderiert zum Besten geben können: http://www.welt.de/politik/ausland/article4246400/Sommercamp-mit-Pop-Putin-und-Gehirnwaesche.html

    Ein Vorschlag, die Anzahl von Postings pro User zu begrenzen, wurde deshalb natürlich auch sofort weggeXt.

    Entweder die haben bereits Maulwürfe in der „Moderation“ oder es kommt von „Helmut“, ganz nach dem Motto: Russland, so ein großes Land, braucht harte Hand.

    Na gut – einen hab‘ ich noch bevor ich zum Fazit komme – weil Zeit.de wirklich ein Ärgernis ist: Schreibt jemand sinngemäß zu einem Israel-Artikel: „Israel ist scheiße, Iran ist klasse, usw.“ und darauf antwortet eine Israelin, dass die Hinrichtung von Kindern und das legalisierte Verätzen im Iran ja wohl auch nicht ganz koscher ist.
    Und dann? Sobald die Redaktion aus dem Bett gestiegen war: „Entfernt: Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die ..“.

    Und die nun tatsächliche Polemik folgte prompt und steht bis heute: „Hallo, können Sie bitte wiederholen, was Sie geschrieben haben. Ich konnte es nicht lesen, da die Zeit es gelöscht hatte, bevor ich es lesen konnte. mfg sonnenbrand“
    Vielleicht kann man diesen Vorgang noch eine zeitlang sehen über: http://community.zeit.de/user/israelin – sofern das Account noch länger steht.

    Fazit: Hier wird ein Doppelspiel betrieben: Vorweg die Artikel, die mal so oder so politisch eingefärbt sind – aber „halbwegs“ seriös. Aber dann im Kommentarbereich wird alles wieder wettgemacht. Eine Plus-Minus-Rechnunung.

    Ergo: Die Zeit liebt Putin, die Zeit hasst Israel, .. , die Zeit ist kein seriöses Blatt, sondern übermäßig politisch instrumentalisiert.

  56. […] her und was den letzten Absatzt betrifft, gleichermaßen überholt. Überholt in bezug auf die Leserkommentare. Das von den erwähnten »Zweidrittel Leserkommentare« ist keine Zahl von mir, sondern stammt von […]

  57. Ein Zensierter sagt:

    Das mit der Zensur auf Zeit kann ich bestätigen, bei manchen Artikeln reicht es zweimal zu widersprechen und da wird direkt der Account gelöscht.

  58. Dieter sagt:

    Ich teile die Meinung bezüglich Erdogan nicht in dieser Form, allerdings kann ich die Zensur bei ZEIT online bestätigen. Oft ist die Löschung von Kommentaren sicher berechtigt, allerdings gibt es auch Fälle, bei denen sachliche Kommentare die einfach nicht der offiziellen Linie der Zeitung entsprechen gelöscht werden.

    Inzwischen ist man bei ZEIT.de sogar soweit, dass man Accounts ohne jegliche Begründung löscht. Die dazugehörigen Kommentare aber stehen bleiben?!

    Gerade in letzter Zeit bezüglich dem Libyen Einsatz ist das wohl öfters passiert. Da werden jahrelange Benutzer dann einfach gelöscht, weil sie die Meinung der Mainstream bzw. Systempresse nicht teilen. Gerade bei heiklen aussenpolitischen Themen hat die ZEIT da überhaupt keine Hemmungen wahllos und unbegründet zu zensieren.

    • Die Zensur folgt dem einfachen Prinzip der Linientreue. Was zur politischen Gesinnung passt, bleibt (wenn nicht gerade beleidigend formuliert) stehen, alles andere wird zensiert. Die ZEIT bildet da allerdings keine Ausnahme.

      Interessant aber ist, dass sich trotz Zensur eine grobe Mehrheit der ZEIT-Leser als nicht Meinungskonform gegenüber der ZEIT heraus kristallisiert. Ob der ZEIT ihre eigenen Leser egal sind?

  59. Gerd HELLMOOD sagt:

    Mit der Gürtellinie ist das so eine Sache. Wenn in den Köpfen der Leute scheinbar keiner mehr wohnt, hat man zuweilen den Eindruck, es bliebe nichts anderes übrig, als ihnen in den ( die Nettikette bleibt gewahrt ) zu treten. So what? Besser dahin als gegen den Kopf. da lässt sich schon allein mit Worten oft erheblicherer (und vor allem, bleibender) Schaden anrichten.
    Wenn nun der Moderator der Zeit Ihren (wir wissen es beide) provokant „polemisierenden“ Vergleich in Ihrem Kommentar und damit denselben selbst nicht zugelassen hat, dann geschah das aus m.E. gutem Grund, wenngleich derselbe ihn zunächst wohl selbst noch nicht formulieren konnte. Das dürfte jedenfalls nichts mit „political correctness“ zu tun haben – ich denke diesbezüglich sind wir uns ja einig. Vielmehr geht es doch wohl um die Singularität des Jahrtausend-Verbrechens auf deutschem Boden – ignoriert und zugelassen seinerzeit durch weite Teile dessen Bevölkerung. Jedweder Vergleich ist da einfach nicht statthaft. In der Summe führt derlei zu dem, was ich einem Angeblichen „Künstler“ über den wir uns schon einmal unterhielten, wegen seiner Hakenkreuz-Schmierereien vorzuwerfen habe, nämlich zur Relativierung und letztendlich zur Verharmlosung. Es ist die „Verherrlichung“ nationalsozialistischer Symbole aus gutem Grunde verboten. Die Verharmlosung ist aus meiner Sicht nicht minder gefährlich. Das, in dieser Breite auszuführen hatte der gute Mann in der Online-Redaktion letztlich wohl auch nicht die Zeit.
    Beste Grüsse

    • Jedweder Vergleich ist da einfach nicht statthaft.

      Da bin ich ganz Ihrer Meinung, und nachgerade mich stört es, wenn ständig mit der Nazikeule geschwungen wird und Sie wissen sicherlich auch, welche politische Seite sehr inflationär damit umgeht.

      Nun zurück zu meinem »Vergleich«. Was vergleiche ich? Ich vergleiche nicht das Ergebnis (bez. des kommenden steht dieses ja noch aus und ist in seiner »Singularität« noch nicht zu bemessen), sondern das »Hätte-Wissen-Können«. Das »Hätte-Wissen-Können« damals mit dem »Hätte-Wissen-Sollen« von heute. Insofern ist mein Vergleich wohl weniger eine Verharmlosung eines immer bemühten Verbrechens, sondern ein Versuch, den Spiegel denjenigen vorzuhalten, welche das Jetzt verharmlosen. So war es jedenfalls im Sinne des Verfassers.

      P.S.
      A propos Hakenkreuz, mir fällt ein, dass Friedensreich Hundertwasser ebenfalls das Symbol in seinen Arbeiten verwendete; es dürfte wohl weniger kommerzielles Kalkül dahinter gestanden haben wie bei J. M. Er argumentierte dahingehend, dem Ursprung seine Beudeutung wieder zurück geben zu wollen, indem er es ständig zitierte. Er schrieb auch damals noch verpönte Wörter wie »Deutschland« usw.

      • Gerd HELLMOOD sagt:

        Was der Autor, mithin Sie im Sinn hatte, schwebte mir ja schon durchaus vor. Das aber deshalb, weil ich etwas erstmal so stehen lassen kann, dann darüber nachdenke, die Angelegenheit von mehreren Seiten betrachte (so auch aus Sicht des Moderators), etc. Aufmerksamkeit und Sorgfalt gehen leider oft unter in solchen Diskussionen. Mir liegen reflexhafte Antworten nicht so sehr. Und eine Debatte betrete ich ohne Nazikeule – ich habe, glaube ich, nicht einmal eine im Werkzeugkasten. So frage ich garnicht erst, warum Sie nicht zwischen Islam und Islamismus unterscheiden. Das geht ja aus dem bei Ihnen eingestellten Film „Drei Dinge über den Islam…“ hervor. Ich weiss nicht ob das so stimmt, aber ich weiss, warum ich diese Frage erst garnicht stellen muss. Das alles sind Dinge, die eben der Moderator mit Recht nicht bei jedem voraussetzen kann und deshalb wohl einschreitet, weil die Diskussion einen anderen, von der Thematik mehr und mehr abweichenden Kurs hätte annehmen können. Das war es was ich mit meinem Kommentar anmerken wollte.
        Was nun die eifrige Verwendung des Hakenkreuzes in Kreisen, die sich Künstler schimpfen angeht, muss ich bemerken, dass das ein Hantieren mit den toten Erregern eines Impfstoffes, für ein Virus ist, das längst mutiert ist, soll heissen sein Äusseres verändert hat und eben keine Heldentat. Die Kunst erlaubt den Tabubruch. Ja, sie fordert ihn sogar, wenn er vonnöten ist. Sich den Tabubruch zur Attitude zu machen ist m.E. zum Mindesten pubertär. Diese Herrschaften sollten die Lattenzäune von Kindergärten bunt anstreichen, aber doch bitte schön unsereinen in Ruhe lassen mit ihrer G’schaftlhuberei.

        • So frage ich garnicht erst, warum Sie nicht zwischen Islam und Islamismus unterscheiden.

          Ungefragt möchte ich dennoch antworten, wenn Sie erlauben.

          Ich weiß nicht ob es heilsam ist, zwischen Islam und sog. Islamismus zu unterscheiden. Bis dato tue ich es jedenfalls nicht, das ist korrekt. Vielleicht lasse ich mich auch irgenwann wieder umstimmen. Dazu bedürfte es allerdings einschlägiger Geschehnisse, welche meine Meinung ändern könnten. Mit gebetsmühlenartiger Agitation à la »Der Islam gehört zu Deutschland«, »Der Islam ist Frieden«, usf. wird man mich nicht überzeugen können und macht selbst den sog. Islamismus (welcher ja nicht abgestritten wird) auch nicht zum Islam.

          Wenn nun parallel dazu in Deutschland die Scharia sukzessive eingeführt wird, schwindet mein Gutglaube gänzlich dahin. Das jüngste Beispiel ist die Zulassung des Burkinis in NRW. Auch vorauseilender Gehorsam, um mutmaßliche Ausschreitungen zu vermeiden, wie etwa die Absetzung von Mozart-Opern in Berlin, scheint eher meine Sicht der Dinge zu untermauern. Vor wenigen Wochen verzichtete die Universität Stuttgart auf einen Vortrag plus Diskussion zum Thema »Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Christen im Osmanischen Reich 1912-1922«. Begründung: Man wolle »neutral« bleiben. Das ist passive Geschichtsklitterung. Widerstandslos wird hingenommen, dass Moscheen nach Eroberern der türkisch-osmanischen Geschichte benannt werden: Sultan Selim I., Mehmet II. usw. Das ist in etwa so, als eine Kirche in der Tükei nach einem Kreuzritter zu benennen. Aber glauben Sie mir, die Türken lassen sich das nicht gefallen und das ist auch gut so!

          Diese real existierenden Fakten häufen sich täglich, man muss nur die Augen und Ohren offen halten und dann interpretieren, wie eben jener Protagonist dieses Artikels des ZEIT-Artikels hier.

          Die von mir vorgebrachten Beispiele sind nun keineswegs Extremistenaktionen udg., sondern mehr oder minder »offizieller Islam«, – ohne überhaupt die Taqiyya bemühen zu müssen. So lautet doch derzeit die runtergebrochene Gleichung: Salafisten (und selbst das sind nicht wenige) = Islamismus, alles andere, der Rest, gehört zum mehr oder weniger normalen, »gemäßigten« Islam, auch Euro-Islam genannt. Insofern fällt auch der Zentralrat der Muslime zum offiziellen, ergo nicht islamistischen Islam.

          Und just der Generalsekrätär eben jenes Zenralrates, Aiman Mayzek, erzählt vor laufenden Kameras, dass Scharia und Grundgesetz miteinander vereinbar seinen, ohne dafür im Gefängnis zu landen. Auch hierzu ließen sich massenweise Beispiele zeigen.

          Kufr sind wir ohnehin alle – und die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus halte ich für bedenklich, wenn nicht gar für gefährliche Propaganda.

          Mustafa Kemal Atatürk

          Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammed) und Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken.

          Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.
          Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss ihre Zivilisation beweisen, durch ihre Ideen, ihre Mentalität, durch ihr Familienleben und ihre Lebensweise.

  60. Wernä sagt:

    „Die Zeit“ ist in Sachen Meinungsdiktatur das übelste Blatt Deutschlands. Zu diesem Schluss bin ich vor ca. 3 bis 4 Jahre gekommen.
    Besonders lächerlich finde ich deren Zensurbegründung, …Bitte verzichten Sie auf Polemik…, wenn der Text auf den kommentiert wurde nur so von billigster Polemik strotzt.
    Diese Zeitung ist die Fortsetzung der DDR.

    • End-"Zeit" sagt:

      „Die Zeit“ ist eine Würgeschlange der Meinungsfreiheit. Das „Kabarett Rotstift“ war noch lustig-witzig und pointiert; der Rotstift der Zeit-Zensur bei Kommentaren ist reine Diktatur. Am Übelsten wirkt Franziska Kelch bei unliebsamen Kommentaren. Diese wässrig-bleiche Frau ist zwar schulerfahren – Journalismus aber hat sie nie vertieft studiert. Und so hält sie sich als Quereinsteigerin verbissen wie ein Moralapostel an die Norm im Zeit-Revier. Was nicht sein soll, gibt es nicht; und was sein soll, wird medienmässig manipuliert. Auffallend nur, dass die Mehrheit der Kommentare dem Inhalt der Zeit-Artikel oft so ganz entgegen läuft.

    • Anonymous sagt:

      Wer auf den Islam kacken will, darf das bei faz.net machen. Natürlich sind Löschungen nervig. Ganz übel sind die Rausschmisse. Die werden auch nach einem Jahr nicht zurückgenommen. Man muss zu Kreuze kriechen und kriegt dann noch mit etwas Pech einen mütterlichen Klaps.

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