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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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SPD schafft sich ab: Quote für Migranten

Am Tage der Todesmeldung des Osama Bin Laden führt die SPD die Quote für Migranten ein. Alle Parteigremien sollen in Zukunft mit mindestens 15% Migranten besetzt werden.

Abschaffen klappt auch ohne Schröder

Na, wenn das doch mal keine tolle Idee ist? Das bringt die Partei sicherlich voran. Mensch, jetzt weiß ich endlich wieder, warum ich SPD wählen soll. Wirtschafts- und sozialpolitscih die CDU links stehen lassen und in Sachen »Friede Freude Eierkuchen« Die Linke und Grüne links überholen. Für einen Spagat war die SPD schon immer gut. Türkisch im Kindergarten fehlt noch, aber das haben ja die Grünen schon vorgeschlagen. So’n Mist aber auch! Die »SPD schafft sich ab!«

Bevor ich mir nun die Finger wund schreibe, mache ich es mir heute mal einfach und zitiere die Quintessenz der Leserkommentare von tagesschau.de und der ZEIT; wahrlich keine konservativen Meinungsträger. Schöner und treffender kann man es nicht ausdrücken. Viel Spaß!

Kommentare von tagesschau.de

Leitartikel: http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin282.html

Chance vertan SPD

Mo, 02.05.2011 – 16:41 — AbseitsDesMains…
Die Bevölkerung steht zu 80 % hinter Sarrazin. Die SPD hat die Chance vertan, wieder zur Partei des Volkes zu werden. Sie spielt lieber die links-ideologische Funktionärspartei.

Wann kapieren es endlich Nahles & Co., dass die Parteien die Meinung des Volkes abbilden und wiedergeben sollen? Stattdessen versuchen die Politbonzen die Bevölkerung mit ihrem kruden Gedankengut umzuerziehen.

Wann siegt endlich die Vernunft bei deutschen Politikern? Alle wissen doch, Sarrazin hat mit fast allen seinen Thesen recht!

Unglaublich

Mo, 02.05.2011 – 16:43 — Quarks1985

Das ganze hört sich eher nach einer Racheaktion, als nach einer gut durchdachten Entscheidung an. „Los, jetzt führen wir mal eine Migrantenquote ein, mal sehen wie dumm herr Sarrazin dann guckt…“

Auch ich kann den QQ

Mo, 02.05.2011 – 16:55 — Johannes48
[…]
Mir ist zudem aufgefallen, dass im Berufsstand der Bademeisister die Nichtschwimmer völlig unterrepräsentiert sind. Sollte man da nicht über eine Quote nachdenken???

Hat die SPD nichts anderes mehr zu bieten?

Mo, 02.05.2011 – 17:35 — FreierGeist
Es erstaunt mich immer wieder, wie sehr die SPD auf populistische Themen aufspringt. Ist denn das eigene Programm und die eigenen ideologische Decke echt so dünn, daß man keine andere Möglichkeit mehr sieht, um Positionen zu besetzen? Dabei gäbe es da mehr als genug (Bürgerrechte, Datenschutz, soziale Gleichheit, Vermögenssteuer als Beispiele).

Man lernt offenbar auch nicht aus den Erfahrungen anderer; kaum jemand in DE will dieses Quotengewurschtel, sondern Kompetenz und Qualifikation sind gefragt. Jetzt aber ebenfalls gegen die Bevölkerungsmehrheit Politik machen zu wollen wie die CDU beim Atomausstieg/der Laufzeitverlängerung wird der SPD wohl eben genau die gleichen Erfahrungen bescheren – Abstrafung durch den Wähler.

Es reicht offenbar noch nicht, daß die SPD im Ländle jetzt zum ersten Mal der Juniorpartner der Grünen ist.

Ich habe auf Sigmar Gabriel früher mal große Hoffnungen gesetzt; aber er agiert doch mehr als hilflos. Leider.

Weiter so, SPD!

Mo, 02.05.2011 – 17:59 — denniskiel
Aber nicht vergessen: Damit es endlich so richtig gerecht zugeht auf der Welt und alles gut werden kann, brauchen wir auch noch eine Alten- und eine Jungenquote, eine Behinderten- und eine Homosexuellenquote, eine Vegetarier- und eine Schlafwandlerquote, eine Rothaarigen- und eine Glatzkopfquote…

[…]

Quote für Mehrkindfamilien

Mo, 02.05.2011 – 20:28 — kolei
Es genügt nicht, Kinderfreundlichkeit ins Parteiprogramm zu schreiben. Zur Umsetzung bedarf es mindestens einer Parteispitze aus einer Mehrkindfamilie, aber die Damen und Herren haben (bis auf Martin Schulz: 2 Kinder) nur 0 bis 1 Kind. Wer will denn so glaubhaft Familienpolitik machen?

Antidiskriminierung?

Mo, 02.05.2011 – 22:07 — Basis0815
Wie war das noch im Antidiskriminierungsparagraphen?

Niemand darf aufgrund seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt werden – ist Quote nicht eine Bevorzugung und eine Benachteiligung gleichermaßen? Ich finde es schlimm das vor lauter Zwangssympathie für Migranten niemand mehr sagen darf wenn Ihn etwas daran stört.

Es ist ein Unterschied jemanden zu schützen oder vor jemanden zu buckeln um bloß nicht falsch angesehen zu werden. […] Demokratie heißt nämlich nicht das Volk zu übergehen.

Kommentare der ZEIT

Leitartiklel: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/spd-migrantenquote-sarrazin

Unwählbar

Es zeigt einmal mehr, warum Linksparteien unwählbar sind.

Das ist schlicht Inländerdiskriminierung. Wenn so etwas Schule macht in der Politik, bleibt wirklich nur noch die Lösung, NPD und Konsorten zu wählen. Ich möchte in Deutschland nicht Ausländer im eigenen Land sein.

Ich lebe selbst im Ausland, und verlange dort auch nicht, dass ich dort als Einwanderer Sonderrechte bekomme.

Was hat das denn noch mit Demokratie zu tun, …

wenn man alles über Quoten festlegt?

Unfaßbar

Neben dem institutionalisierten Sexismus der Frauenquote nun also der institutionaliserte Rassismus der „Migrantenquote“ — der SPD von heute scheint tatsächlich nichts mehr zu peinlich zu sein.
[…]
Ich hätte nicht geglaubt, daß diese einst halbwegs seriöse Partei noch tiefer im Sumpf der Unwählbarkeit versinken kann. Die haben völlig den Kompaß verloren!

Gegenvorschlag

Da Sarrazin ja vorher mehrfach Erwerbslose beleidigt hat, wäre hier zunächst Handlungsbedarf.

Eine Quote von 15 % Hartz-IV-Empfängern ist ein guter Vorschlag. Da Migranten doppelt so oft arbeitslos sind, schlägt die SPD so zwei Fliegen mit einer Klappe.

Kein Grund

Die Quote brauchen die doch nicht. Die Interessen von uns Deutschen werden doch eh nicht vertreten. Warum ein Ausgleich schaffen gegenüber etwas, was nicht vorhanden ist.

Die SPD macht sich immer lächerlicher…….

Die Spd verliert immer weiter an Mitgliedern und Wahlstimmen. Die Arbeiter wählen sie nicht mehr, sozial Schwache/Benachteiligte, die Wirtschaft wählt sie nicht … neue Lösung man führt die Migrantenquote ein um Migrantenstimmen bei den nächsten Wahlen zu gewinnen. Irgendwie muss man ja gegen die Grünen ankämpfen. Tja aber das eigentliche Problem, welches Sarrazin beschreibt wird natürlich nicht angepackt. Wieso werden keine neuen Konzepte entwickelt um sozial Schwache/Benachteiligte (auch Deutsche) und Migranten zu fördern? Das würde unser Land viel mehr einen als dieser lächerliche Schnellschuss.

Für mich ist die SPD unwählbar geworden und massiv unglaubwürdig. Desweiteren leben wir in einer Demokratie, es muss erlaubt sein seine Meinung zu äußern ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden oder von der Partei ausgeschlossen zu werden. Meiner Meinung nach muss eine demokratische Partei sowas aushalten sonst ist sie nicht demokratisch. Denn eine Debatte über das Thema hat in der SPD, wenn dann nur pseudomäßig stattgefunden. Natürlich sind einige Aussagen (Genetik etc) von Herrn Sarrazin mit Vorsicht zu genießen, aber in manchen Dingen liegt er jedoch nicht so falsch. Das Führungsduo Nahles/Gabriel passt einfach nicht und deren Führung bzw Nichtführung ist einfach unterirdisch.

Die SPD ist mal hü mal hott und läuft in den Umfragen und in der Glaubwürdigkeit strikt nach unten Galopp.


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