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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Ein Koran in jedem deutschen Haushalt? Find‘ ich eigentlich ganz gut! Lies‘!

Lies

Lies‘ endlich den Koran!

Schon seit über einer Woche geistert das Thema »Kostenloser Koran« durch die Medien. Insbesondere auf Welt-Online, welche in letzter Zeit hin und wieder angenehm politisch inkorrekt Bericht erstattete, ist das Konterfei des kostenlosen Korans gar nicht mehr von der Startseite wegzukriegen. Nicht dass ich eine Berichterstattung nicht wünschenswert erachte, ganz im Gegenteil, eine offene Diskussion über dieses leidige Thema benötigen wir dringend in dieser halbwegs offenen Form. Allerdings, und nun zum springenden Punkt, verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Denn Islam ist doch Friede!? Nur weil nun die böhsen Salafisten dieses doch im Wesen so friedfertige Buch verschenken, dann ist das doch eigentlich ganz gut, oder etwa nicht? Oder ist es doch ein Unterschied, wer genau den Koran verteilt? Also irgendwie ist mir das jetzt zu hoch …

Jetzt ist gar von Verboten und Verfassungsschutz ob der besagten Korane die Rede. Warum bitteschön, soll man verbieten, den Koran kostenlos zu verteilen? Es heißt doch immer, da steht nix schlimmes drin. Das stört mich an dieser Diskussion. Ebenso stört es mich, alles auf die sog. Salafisten zu reduzieren. Ah, moment mal, jetzt hab‘ ich’s glaub ich. Das ist nämlich die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus. Jetzt wird mir auch klar, worin der Unterschied zwischen Terror und Terrorismus besteht. Die Salafisten sind gar nicht die gläubigsten unter den Gläubigen; also die Speerspitzen des Islams, sie haben das Buch bloß falsch verstanden. Aber warum will man dann trotzdem die Verbreitung des Korans verbieten? Nix da. Ich bin dagegen und für eine kostenlose Verteilung. Basta!

Also lieber Mitbürger: Lies! Im Namen Deines Herren. Hol‘ Dir das Buch (Adresse weiter unten) und lies‘ den Koran. Mache Dir selbst ein Bild vom Islam. Dort steht alles drin was du wissen musst. All das, was angeblich nur eine Falschauslegung sog. radikaler Salafisten sein soll. Ich bin mir sicher, es wird heilsam sein und die Augen weit öffnen. Wie schon Günter Wallraff nach der Lektüre des Korans sagte: Das ist ein Buch, von dem einem Angst und Bange wird.

Vielleicht wäre ein Koran in jedem deutschen Haushalt gar die Lösung dieses Übels und der gutgläubige Deutsche Michel wäre nicht mehr meinungsmanipuliert von der islamversteherischen Einheitspresse und Politik und könnte sich ein für alle Mal ein eigenes Bild über das Märchen vom »Islam ist Friede« machen. Und just dann, wenn die nächste Nachricht eines rechtgläubigen Vollstrecker Allahs oder einer Demo gegen Demokratie und für die Scharia über den Äther flattert, könnte sich Otto Normal an Hand seiner neu erworbenen Korankenntnisse selbst überlegen, ob die neueste Schreckensmeldung einem »selbsternannten Dschihadisten« (tagesschau) und Islamfalschversteher zu schulden ist, oder ob er nicht vielleicht doch genau das befolgt hat, was er als gläubiger Moslem in seiner heiligen Schrift gelesen, oder in einer der vielen Koranschulen und Moscheen gelehrt bekommen hat.

Schluss mit der Verbotsdiskussion

Ich finde die Aktion der Moslems klasse. Ein paar Jungfrauenfreunde werden sich von dem Buch vielleicht anstecken lassen und zum Islam übertreten, aber die Mehrheit der Deutschen werden von nun an ein realistischeres Bild dieser Ideologie bekommen, als sie es gesundbetend von den Qualitätsmedien vermittelt bekommen. Ich finde, der Staat sollte die Aktion subventionieren, so wäre man wenigstens nicht abhängig von den saudischen Geldern mit denen das Projekt wahrscheinlich finanziert wird. Die ganze Migrationsproblematik bekäme einen anderen Wind, wenn die freiheitliebenden Bürger von nun an engagierter reagieren und endlich aufwachen. Schließlich haben sie doch schön brav in der Schule gelernt, dass man den Anfängen wehren soll. Dummerweise glauben sie das auch zu tun, nur erkennen sie die aktuelle Gefahr für unsere abendländische Kultur noch nicht so wirklich, da sie tagtäglich auf die neuen Nazis warten, die laut Süddeutsche & Co. bereits im Anmarsch sind.

Also weiter machen mit Verteilen! Die nächste Aktion könnte sinnvollerweise an einem weiteren wichtigen Fest der Christen starten. Diese Art von Zugeständnis gegenüber Andersgläubigen, haben die Moslems mit ihrem Aktionsbeginn an Ostern ja auf liebenswürdige Weise zur Schau gestellt. Wie wäre es mit Weihnachten? Ist aber noch zu lange hin. Ist aber auch egal.

Der Koran ist schließlich nicht Mein Kampf

Ergo, Schluss mit der Verbotsdisskussion. Der Koran ist schließlich nicht Mein Kampf. Zwar hört man, Mein Kampf verkaufe sich in ismalischen Ländern ganz passabel, aber in Deutschland ist das Buch verboten. Aber warum eigentlich? Dort steht doch im Grunde nur das drin, was man mit gesundem und aufgeklärten Menschenverstand nur mit Brechreiz ertragen kann. Also liebe Bundesregierung. Legalize Mein Kampf. Die Piraten sorgen für die Lizenz und ihr lässt das mitsamt dem Koran in der Zentralbank drucken. Dort sind die Kapazitäten ja ausreichend groß und man ist nicht auf die Kleindruckereien angewiesen wie etwa die Ulmer Druckerei Ebner & Spiegel, welche jetzt den Schwanz einzieht.

Und für all jene Muslime die drauf stehen (sofern die Gerüchte über die Beliebtheit von Mein Kampf stimmen), für die könnte man eine schöne Doppelausgabe herausbringen. »Mein Koran« oder so, mit schönen orientalischen Arabesken und einem Hakenkreuz in der Mitte. Den Moslems des reinen Glaubens (also den Salafisten) gefällt das bestimmt ganz gut. Im Übrigen, so behaupten viele böse Zungen, sei Mein Kampf ohnehin ein Plagiat, denn vieles sei vom Koran abgekupfert und Heinrich Himmler hätte angeblich einmal gesagt: Der Islam ist unserer Weltanschauung sehr ähnlich.. Das ist natürlich kompletter Unsinn und eine islamophobe Diffamierung des Islams. Zum Beweis ein paar Verse aus beiden Werken um den immanenten Wesensunterschied sofort zu beleuchten:

MEIN KAMPF

»In der ewig gleichmäßigen Anwendung der Gewalt allein liegt die allererste Voraussetzung zum Erfolge.« Mein Kampf, S. 188
»Wenn an der Front die Besten fielen, dann konnte man zu Hause wenigstens das Ungeziefer vertilgen.« Mein Kampf. S. 186

KORAN

»Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen … soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden.« Der Koran, Sure 5, Vers 33

MEIN KAMPF

»So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.« Mein Kampf, S. 70

KORAN

»Gläubige, nehmt Juden und Christen nicht als Freunde!« Der Koran, Sure 5, Vers 51
»Und tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie zu fassen bekommt. Und kämpft gegen sie, bis niemand mehr versucht, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!« Der Koran, Sure 2, Vers 191 ff

Wie man sofort erkennen kann: Der Vergleich hinkt gewaltig, sieht man doch auf den ersten Blick, wie verwässert Mein Kampf im Vergleich daher kommt. Also Bürger Lies‘! – und mache Dir selbst Dein Bild von dem, der Dich erschaffen hat.

Erkenne Bürger, wenn unsere Freiheit nur dazu genutzt wird, um sie abzuschaffen!

Nachtrag:

Ein kurzer Kommentar von Islam-Aussteigerin Sabatina James über unsere naiven Regierungsinstitutionen und den Unsinn, Salafisten vom Islam (Koran) zu unterscheiden:

Infos:


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2 Antworten zu “Ein Koran in jedem deutschen Haushalt? Find‘ ich eigentlich ganz gut! Lies‘!”

  1. Handtke sagt:

    Warum soll ich den Koran lesen ?? Er gehört verboten !! Warum ? Wei ihn die IS und die Taliban als Grundlage für Ihre ausübung von Gewalt benutzen !!

    • Warum verbieten? Wer bestimmt dann, was wann verboten wird? Die jeweilige Obrigkeit? Wenn wir diesen Weg einschlagen, verbietet Zensur-Heiko auch irgendwann diesen Blog und andere Publikationen. Warum soll man den Menschen die Möglichkeit rauben, sich eine Meinung zu bilden, indem sie liest und somit Irrtum mit Wahrheit tauschen kann? Nein, man sollte den Koran genau so wenig verbieten wie »Mein Kampf« oder die tagesschau.

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