Gehaltsvorstellungen à la ESM
08.07.2012 in Politik & Wirtschaft
Die Welt am Sonntag veröffentlichte gestern die inoffizielle Gehaltsliste der sozialistischen ESM-Adepten. Wie nicht anders zu erwarten, erhalten die ESM-Mitarbeiter einen Hungerlohn. Am schlimmsten sind die Hilfskräfte dran, ihnen winken dernach Gehälter zwischen 22.000 und 72.000 Euros. Arme Schweine. Der zukünftige »geschäftsführende Direktor« des Selbstbedienungsladens sackt gerade mal ein Grundgehalt von 324.000 Euro in die eigenen Taschen und verdient somit zwar mehr als Bundeskanzlerin Merkel, welche auf 190.000 Euro kommt, aber für einen Kolchos, der gerichtlich immun bleibt und keine Verantwortung für seine Produktionsgenossenschaft tragen muss, ist das ja nicht sooo viel. Zum Glück gibt es da noch Aufwandentschädigungen und Sonderbezüge.
Somit hat der ESM-Direktor in etwa das Gehalt des Kommunisten Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso. Die hohen Brüssler Zulagen nicht eingerechnet. Wenigstens bekommt Mafioso EZB-Präsident Mario Draghi etwas mehr vom europäischen Kuchen ab, dieser kommt auf gut 370.000 Euro Grundbezüge. Immerhin kann Draghi sich bei klammem Portemonnaie sein Geld selber drucken.
Leitende Angestellte des Ermächtigungsgesetzes (ESM) kriechen einem Grundgehalt zwischen 64.000 bis 167.000 Euro hinterher. Zum Glück ist die Gehaltsamplitude jeweils relativ weit ausgedehnt und niemand muss mit dem mikrigen Mindestlohn rechnen.
Als Begründung für die Gehaltsstruktur ist angeführt: »Das Hauptziel der Vergütungspolitik des ESM besteht in der Einrichtung eines wettbewerbsfähigen Vergütungspakets«. Das nenne ich vorbildhaft. Schließlich muss gespart werden und da sollten die ESM-Oberen mit gutem Beispiel voran gehen.
Infos:
welt.de
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ESM, EUdSSR, José Manuel Barroso, Mario DraghiNetzwerk:
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