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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

Für eine ideologiefreie Wikipedia

Für eine ideologiefreie deutsche Wikipedia
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Propagandaschmiede Wikipedia

Für eine ideologiefreie deutsche Wikipedia

Ihren Spitznamen hat sie schon weg: Die Linkipedia: Ideologisierung, Manipulation, Halbwahrheiten, politische Einfärbung, Falschinformation, Geschichtsklittung, Diffamierung, Löschung nichtlinientreuer Beiträge, – und wäre das nicht schon genug, eine unsägliche Relevanzdiskussion. Wohin steuert die Wikipedia? Insbesondere die deutsche Wikipedia ist in Verruf geraten und selbst gerichtlicher Unterlassungserklärungen sehen sich die sog. Löschadmins nicht gewillt, Einhalt zu bieten. Die Rufschädigung treibt weiter ihre Blüten.

In letzter Zeit regt sich allerdings zunehmend Widerstand. Momentan gipfelt dieser nach einem offenen Brief von Michael Klein und dem eigentümlich-frei-Mitarbeiter Arne Hoffmann an den Wikipedia-Begründer Jimmy Wales in einem öffentlichen Aufruf in dem Blog Kritische Wissenschaft.

Die Manipulationen reichen von »harmlosen« Artikeln über Musik bis hin zu grobschlächtiger Geschichtsklitterung. Doch das Ziel ist meistens das gleiche: Auch zwischen den Zeilen soll eine bestimmte Ideologie an den Mann gebracht werden, und die ist in den meisten Fällen – ob Gender, Kultur, Demographie oder Wirtschaftssystem: links.

Ein harmloses Beispiel (aus eigener Erfahrung)

Man lesen den Wikipedia-Artikel über das Ambientprojekt GAS, aka Wolfgang Voigt und staune. Denn neben allgemein musikrelevanten Abhandlungen musste ich zu meinem Entsetzen (eigentlich erstaunt es mich schon gar nicht mehr) auch folgendes lesen:

Da Voigt für die Plattencover der Gas-Alben Bilder deutscher Wälder benutzte und auch in der Namensgebung der Platten sehr „deutsche“ Begriffe wie „Königsforst“ oder „Zauberberg“ verwendet, wird er mitunter als Verfechter einer deutschnationalen Gesinnung kritisiert und löste damit nicht nur innerhalb der Technoszene einen Vorboten der Patriotismus-Debatte aus. Voigt selbst betont in diesem Zusammenhang, dass es ihm nicht um die Förderung deutschnationaler Gefühle gehe, sondern darum, „abseits der gängigen Klischees so etwas wie eine ‚genuin deutsche Popmusik‘ zu kreieren“.

Aha, der alltägliche Kampf gegen Rechts™. Dass die Wikipedia stark rot eingefärbt ist, dürften die Spatzen mittlerweile von den Dächern pfeifen, (siehe weiter unten), doch das hier ist doch einfach geistiger Dünnschiss. „Königsforst“ oder „Zauberberg“ sind also »sehr deutsche« Begriffe?! Königsforst, so heißt der Wald in Voigts Heimat und Zauberberg ist ein Roman von Thomas Mann. Geht’s noch? Wann hört endlich dieser Schwachsinn auf? Was hat Voigt gemacht? Er hat auf die klischeehaften Standardbegriffe aus dem Englischen verzichtet und steht somit in der Tradition des weltweit geachteten Krautrocks mit Bands wie Kraftwerk, Can, Popul Vuu, Amon Düll u.v.a.m.

Weniger harmlose Beispiele

Ganz nach Stasimethode werden gezielt Halbwahrheiten verbreitet, Unbequemes gelöscht oder an den Haaren herbeigezogene »Quellen« als Beweis geltend gemacht. Besonders hart trifft es alles Liberale und Konservative, ergo alles Nichtlinkes. Hier bleibt kein Stein auf dem anderen und die allzeit bereite Nazikeule ist im omnipräsenten Einsatz. Selbst gerichtlich erzwungene Urteile zur Gegendarstellung, bleiben bei der Wikipedia ungesühnt. Wen schließlich sollte man dafür dingfest machen?

So trifft es hiernach Publikationen wie etwa die Preußische Allgemeine Zeitung, Parteien wie Bürger in Wut, PRO oder andere nichtlinke Meinungsträger. Die rotgrüne Spur zieht sich durch alle denkbaren Bereiche, ob nun nichtkonforme Parteien, Medien, Autoren oder Künstler. Ein »nazistisches« Haar in der Suppe wird immer gefunden.

Finanzierte Infiltration

Wie sich nun herausstellt, werden Manipulationen und politische Einfärbung zunehmend durch finanzielle Mittel professionalisiert.

Missliebige Personen, die die Ideologisierung der Wikipedia intern kritisierten und die Enzyklopädie wieder einem „Neutral Point of View“ zuführen wollten, wurden über ihre IP zügig für unbefristete Zeit gesperrt. Das Problem liegt also nicht mehr wie bisher darin, dass in der Wikipedia schlicht Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in Konflikte geraten. Stattdessen werden diffamierende Darstellungen und willkürliche Benutzersperren von offenbar entsprechend ideologisierten Administratoren der Wikipedia gestützt. In Online-Foren, wo diese Entwicklung diskutiert wird, ist inzwischen von einem „Filz von Administratoren und Benutzern, die Partei ergreifen und sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen“, die Rede.

, berichtet eigentümlich frei, wo eine aktuelle Zusammenfassung erschienen ist.

Infos:

BIW erwirkt Unterlassungeserklärung
Polit-Einträge bei Wikipedia nicht neutral [pressetext]



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