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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Sag’s mit Peter Sloterdijk

»Es gehört zu den desinformierenden Wirkungen der üblichen Sprachspiele über das »Soziale«, zu suggerieren, die heutige »Gesellschaft« bewege sich auf das äußerste Stadium des Beutekapitalismus zu, während wir unserem faktischen Modus vivendi zufolge […] längst in einem Semisozialismus bzw. einem socialism au ralenti angelangt sind, der seinen Namen nicht zu nennen wagt.«

Peter Sloterdijk

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3 Antworten zu “Sag’s mit Peter Sloterdijk”

  1. […] hätte es ihm nicht gefallen, dass jener sein Gesicht nicht mehr preiszugeben wagt und heuer unter falschem Namen daher […]

    • Was soll mir verlinkter Artikel sagen? Sloterdijk macht den Westerwelle? Oder den Schirrmacher? Hoffentlich doch nicht. Leider offenbart der Autor damit bloß seine klischeehaft eingeschränkte Sichtweise, welche sich wohl nur mit festgefahrenen, rotgrün eingefärbten Denkmustern erklären lassen. Die zitierten Protagonisten wie Westerwelle und Schirrmacher nämlich, sind längst dekadente sozialdemokratisierte Systemdiener und nicht jene Liberal/Konservative, als welche sie dargestellt werden.

      Schirrmacher, Westerwelle und somit auch Sloterdijk sollen gewissermaßen das System der Besserverdienenden, der Leistungsträger symbolisieren. Oh wie böhse. Diese Analogie ist dermaßen plump, als wäre sie einem Schulbuch der 7ten Klasse aus dem progressiven Bundesland NRW entnommen. Demzufolge müsste der Kritisator ein typischer Besserverdienender sein. Dem ist aber nicht so und gerade darum, lehne ich das sozialistische Umverteilungssystem ab, da es das genaue Gegenteil dessen produziert, als was es verspricht: soziale Ungerechtigkeit, resp. Armut. Mit einer solchen, die Massen verarmende Sozialrethorik, die nur sich selbst und ihrer Klientel von Nutzen ist, kann weder ich, noch die noch ärmere Oma von nebenan die Stromrechnung unserer Energieplanwirtschaft bezahlen.

      Dabei sollte obiges Zitat bloß auf etwas weitaus stringenteres hinweisen, nämlich, dass besagtes System es nicht wagt, sich beim vollen Namen zu nennen. Völlig ohne Wertung. Doch ich kann Sie trösten: Sloterdijk hält die sog. ebenfalls im besagten Artikel erwähnte »progressive Einkommenssteuer, die maßgeblichste moralische Errungenschaft seit den Zehn Geboten«.

      Wir lernen daraus: So groß ist meine Begeisterung für Sloterdijk dann auch wieder nicht.

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