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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Wahlkampf anno 1932: »Gemeinnutz geht vor Eigennutz«

Gemeinnutz geht vor Eigennutz

Öffentlich statt privat

Dieses Foto habe ich in der Chronik 1932 entdeckt. Jener Nazi-Wahlslogan »Gemeinnutz geht vor Eigennutz« war mir bis dato unbekannt und unterstreicht einmal mehr die Gegebenheit, wie sozialistisch, antikapitalistisch und somit politisch links die Nazis doch waren; lügenstrafend all jener Umstände, dass das opportune Gros unserer politischen Lager es weder einsehen kann, noch gewillt ist dies zu wollen.

Im modernen Jetzt, im Wohlfahrts-Sozialismus heißt die Losung schlicht: »Öffentlich geht vor Privat«. Wer findet den Unterschied?


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13 Antworten zu “Wahlkampf anno 1932: »Gemeinnutz geht vor Eigennutz«”

  1. […] Schließlich wird doch immer mehr privatisiert, anstatt Vergemeinschaftet, hört man ihn raunen. Gemeinnutz geht schließlich vor Eigennutz. Die Propagandamaschine hat also ganze Arbeit […]

  2. […] Schließlich wird doch immer mehr privatisiert, anstatt Vergemeinschaftet, hört man ihn raunen. Gemeinnutz geht schließlich vor Eigennutz. Die Propagandamaschine hat also ganze Arbeit […]

  3. „Art 14 GG

    (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

    (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

    (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.“

    „10. Erste Pflicht jedes Staatsbürgers muß sein, geistig oder körperlich zu schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen. Daher fordern wir:
    […]
    24.Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.

    Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage:

    Gemeinnutz vor Eigennutz.“ 25-Punkte Programm der NSDAP

    „Einer solchen Deutung entsprechend war es keineswegs abwegig, dass auch das nationalsozialistische Parteiprogramm im Februar 1920 den Satz „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ aufnahm: „Erste Pflicht jedes Staatsbürgers“, hieß es unter Punkt 10, „muß sein, geistig oder körperlich zu schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen“, und dann unter Punkt 24: Die NSDAP „bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage: Gemeinnutz geht vor Eigennutz“.

    Zwar hatten auch die übrigen Parteien der Weimarer Republik die Parole „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ in ihre Programme geschrieben, aber die NSDAP vermochte sie besonders wirksam zu vertreten, da sie sich im Unterschied zu den Liberalen, Konservativen, Katholiken und Sozialisten mit keiner Klientel verband, sich vielmehr als „junge“, klassenübergreifende „Volkspartei“ präsentierte, die nicht Einzelinteressen repräsentieren wollte, sondern die ganze „Volksgemeinschaft“. „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ geriet nach 1933 in den Worten des Staatssekretärs der Reichskanzlei, Dr. jur. Hans-Heinrich Lammers, zum „das gesamte Leben des Volkes beherrschende, alles umfassende und daher von der Staatsführung in den Vordergrund gestellte Glaubensbekenntnis des Nationalsozialismus“.

    Die Nationalsozialisten begriffen rasch – und das unterschied ihren Standpunkt fundamental von katholischen oder sozialdemokratischen Sozialtheoretikern -, dass sich mit der griffigen Formel „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ der Rechtsstaat aushebeln ließ. Kraft dieses Satzes konnte die Trennung von privatem und öffentlichem Recht, damit zugleich auch der Schutz der Privatsphäre vor staatlichem Zugriff aufgehoben werden. Unter dem Gemeinwohlpostulat galten individuelle Rechte als eigennützig und wurden zugunsten der „Volksgemeinschaft“ zurückgeschnitten.“ http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2004%2F03%2F03%2Fa0191

    „Oft wird das Thema »Antikapitalismus von rechts« subsumiert unter rechte Demagogie, wird angesehen als Propagandatrick oder als Resultat der Kopie linker Konzepte – zu Unrecht. Denn bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die Selbstverortung als »Systemfeinde« zum extrem rechten Selbstverständnis, eine aggressive Revolutionsrhetorik und das Reden vom »nationalen Sozialismus« zum Repertoire moderner Neonazi-Identität gehören.
    […]
    Zwar blieb das Verhältnis des Nationalsozialismus zu den Eliten der Wirtschaft stets ein ambivalentes, doch durch »Arisierungen«, Staatsinvestitionen, Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit und einen gewaltsam vergrößerten Binnenmarkt konnte ökonomisch profitiert werden – der Zweck kapitalistischer Produktion bestand fort. In einer 1935 erschienenen NS-Lehrschrift kam das offenbare Missverhältnis zwischen eigener Ideologie und praktizierter Politik zum Ausdruck: so heißt es zunächst, der NS »erkennt das Privateigentum grundsätzlich an, und stellt es unter staatlichen Schutz«, um mit dem Hinweis zu schließen, der NS stünde »in schärfster Opposition zu der heutigen Welt des Kapitalismus«. Man erklärt sich für antikapitalistisch, obwohl grundsätzliche Merkmale des Kapitalismus, etwa die Eigentumsordnung, verteidigt werden und de facto ein staatlich gelenkter Kapitalismus praktiziert wird.

    Antikapitalistische Positionen von rechts

    Möglich ist dies nur, indem man sich eine ideologisch passende, selektive Kritik am Kapitalismus zurecht legt. Zwar existiert keine durchgängige Argumentation, aber es lassen sich einige wiederkehrende Motive herausstellen, die charakteristisch für die antikapitalistische Agitation von rechts sind:
    1. Kapitalismus als kulturelles Phänomen: Kapitalismus wird nicht als ökonomisches System begriffen, das existent ist durch eine spezielle Produktionsweise, sondern als Denkweise oder Weltanschauung. Deren Essenz sei es, dass sie »materialistisch« sei, und es ihren »Anhängern« nur darum gehe, zu Gunsten materieller Ziele die bisherige »natürliche« Kultur zu zerstören.
    2. Zinsknechtschaft: Als das Kritikable am Kapitalismus gilt »der Zins«, der den Profit erst möglich mache, indem er Geld in »mehr Geld« verwandle. Diese Erklärung ist ökonomisch falsch, macht es aber möglich, statt den Kapitalismus als abstraktes gesellschaftliches Verhältnis zu kritisieren, einen konkreten Gegenstand (und konkret Handelnde) vorzuführen.
    3. Raffendes und schaffendes Kapital: Die rechte Kapitalismuskritik formuliert irrsinnigerweise keine Kritik an einer Grundkategorie des Kapitalismus, dem Kapital. Stattdessen wird nur bestimmtes Kapital kritisiert: das ausländische Kapital beispielsweise in Form »multinationaler Konzerne«. Diese heiße es daher zu bekämpfen, natürlich zu Gunsten des eigenen, »nationalen«, »schaffenden« Kapitals«.
    4. Gegen Globalisierung: Der Kapitalismus sei »internationalistisch« und »raumlos«, zersetze also die »natürlichen« Grenzen. Daher müssten die eigene Volkswirtschaft und ein »gesunder Mittelstand« gefördert werden.

    […]

    Neonazis stellen die soziale Frage, aber sie geben eine nationale Antwort. Hierauf baut ihr langfristig wirksamer Erfolg: durch die Konstruktion simpler Zusammenhänge, die dem Alltagsbewusstsein eher entsprechen als eine tatsächliche Kritik am Kapitalismus.“ https://www.antifainfoblatt.de/artikel/antikapitalismus-von-rechts

    „„Zum Symbol dieses Widerstands wurde eine durchgestrichene Heuschrecke gewählt. Damit wird auf eine Rede des damaligen SPD-Generalsekretärs und jetzigen Bundesarbeitsministers Franz Müntefering angespielt, die dieser am 22. November 2004 hielt. In dieser von den Medien als „Kapitalismuskritik“ bezeichneten Rede warnte Müntefering, der noch kurze Zeit vorher mit den Hartz-Reformen das größte Massenverarmungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik mit durchgesetzt hatte, vor so genannten „Private Equity Unternehmen“. Diese Investmentfirmen, die mit dem Geld ihrer AnlegerInnen andere Unternehmen aufkaufen und sie dann so schnell wie möglich wieder gewinnbringend verkaufen, wurden von Müntefering mit Heuschrecken verglichen. In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ führte er im April 2005 noch einmal aus, wie er sich die kapitalistische Vergesellschaftung vorstellt: „Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten, sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter. Gegen diese Form von Kapitalismus kämpfen wir.“

    Dieser Diskurs wurde von der IG-Metall aufgegriffen, die im Mai 2005 einen Artikel mit dem Titel „US-Firmen in Deutschland – Die Aussauger“ in ihrer Mitgliederzeitung „metall“ veröffentlichte. Als Illustration wählte die Gewerkschaft Moskitos mit Stars-and-Stripes-Zylindern, die deutsche Fabriken aussaugen und mit prall gefüllten Geldkoffern wieder nach Amerika verschwinden – ganz so, als kämen die guten KapitalistInnen alle aus Deutschland, die bösen alle aus dem Ausland. Diese Art von „Kritik“ unterscheidet also zwischen einer vermeintlich „sozialen Marktwirtschaft“ in der Bundesrepublik und einem „skrupellosen Raubtierkapitalismus“ in den USA. Im globalen Konkurrenzkampf dient sie dazu, die von Deutschland dominierte EU als angeblich soziale Alternative zu den USA darzustellen.

    Aber wo ist der qualitative Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Billiglohnjobs, zwischen amerikanischer Privatisierung und deutscher Privatisierung, deutscher Demütigung von Arbeitslosen und amerikanischer? Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen der kapitalistischen Gesellschaft in den USA und der kapitalistischen Gesellschaft der Bundesrepublik. Es bestehen zwischen ihnen höchstens quantitative Unterschiede, keine Wesensunterschiede. In beiden Modellen von Kapitalismus zählt gleichermaßen der Profit, in beiden geht es gleichermaßen um Kaufen und Verkaufen, nichts anderes.

    Doch nicht nur deshalb ist das Feindbild der Heuschrecken ein falsches Signal. Münterfering greift mit diesem Bild nämlich, ob bewusst oder unbewusst, eine Form von Kapitalismuskritik auf, die es bereits einmal gab. Es war der Chefideologe der NSDAP, Alfred Rosenberg, der 1922 von den Juden schrieb als „Heuschreckenschwarm, der seit Jahrhunderten am Marke Europas frisst.“ Dass Müntefering und Rosenberg hier dasselbe Bild verwenden, ist kein Zufall. Denn wer wie Müntefering das Gesamtsystem Kapitalismus aufteilt in einen anonymen, menschenverachtenden und nur auf Profit orientierten Kapitalismus einerseits, und in einen sozial verantwortlichen Kapitalismus andererseits, der verwendet genau dieselbe Logik wie einst die NationalsozialistInnen, als sie zwischen unproduktivem „jüdischem“ Finanzkapital einerseits, produktivem deutschem Kapital andererseits unterschieden. Zum Kapitalismus gehört aber immer beides, und für die Menschen, die vom Kapital ausgebeutet werden, macht es keinen Unterschied, ob sie von Deutschen, Amerikanern, Juden, Christen oder Brillenträgern ausgebeutet werden.“ http://www.janun.de/aktuell/flash_mob_aktion_am_8_9_in_jedem_hauptbahnhof/campact_nervt_die_heuschreckensymbolik_nervt

    „Das Kapital bringe seine versprochene Gegenleistung nicht, tönt die Führung, es sackt die erhöhte Profite ein, die ihm dank der Sparmaßnahmen der Regierung, die dem Volk zugunsten von Kapitalrendite Opfer abverlangt, denkt aber gar nicht daran, die versprochenen Gegenleistungen zu bringen und im Standort Deutschland zu investieren. Es täuscht, betrügt und kommt seinen Verpflichtungen dem arbeitenden Volk gegenüber, das Verzicht geleistet hat, nicht nach. Kapitalisten treiben Missbrauch mit dem eigentlich guten Kapital. Deshalb muss das Volk protestieren und die Missbrauch treibenden Kapitalisten zur Verantwortung ziehen. Dazu braucht es selbstverständlich und in Deutschland erst recht politische Führer, die vorangehen. Schon setzt sich Müntefering als Wortführer des inszenierten Protests in Szene, auf dass die Arbeitnehmer wieder einmal gerade noch rechtzeitig vor der Wahl erkennen, wer ihre „wahre Interessen“ vertritt und sich mit dem guten europäischen Kapital gegen das Missbrauch treibende amerikanische Kapital zusammenschließen zu einer guten kapitalen Volksgemeinschaft. So wird es bis zur Bundestagswahl weitergehen.“ http://www.kritiknetz.de/index.php/ideologiekritik/316-dieantikapitalismuskampagnerechtekapitalismuskritikvonlinksteil1

    „Am Wirtschaftstag zeigt sich, dass die Ideologie der Produktionsmitteleigner und -verwalter nichts von der der Linkspartei unterscheidet, solange es um die bräsige Einheit von Nationalismus und Staatsaffirmation geht.

    “Wir müssen unsere soziale Marktwirtschaft erneuern, sie fit machen für die globale Ökonomie, sie vom Raubtier- und Casino-Kapitalismus befreien.” So kann der Präsident des Genossenschaftsverbandes und vorgeblicher Freund des Dalai Lama Walter Weinkauf in einem Atemzug soziale Marktwirtschaft von einem “Raubtier”-Kapitalismus unterscheiden und im Nebensatz ein aus der Agenda 2010 nur zu bekanntes “Fit-Machen” androhen.

    “Die im deutschen Handelsgesetzbuch verankerten Sicherheits- und Stabilitätskriterien dienen dem Schutz des Mittelstandes. Sie dürfen nicht für eine anglo-amerikanische Wirtschaftskultur geopfert werden.”

    Wo solche “Wirtschaftskulturen” aufeinanderprallen, läuft der rheinische Kapitalismus-Hase gerne Amok:

    “Doch moderne Ordnungspolitik hat für Wettbewerb und Chancengleichheit zu sorgen. Sie schützt Kleine, egal ob es um Bürger oder Unternehmen geht. Sie hat der Doppelnatur unseres Daseins Rechnung zu tragen: Nämlich frei sein zu wollen, um sich zu bewähren, und zugleich in einer Gemeinschaft aufgehoben zu sein, mit der Pflicht, sich auch für die Gemeinschaft einzusetzen. Das ist etwas ganz anderes als die an Egoismen orientierte amerikanische Welt.”

    Der Ruf nach deutscher Pflicht, sich für die aufhebende Gemeinschaft und damit gegen die “ganz andere amerikanische Welt” einzusetzen, ist das wirklich zu fürchtende Menetekel der aktuellen Krise. Wo die Berufssparer und der ach so zerrüttete Mittelstand um ihre Einlagen fürchten und Bauchmarxisten vor lauter Angstlust schon mal ihre Schatzbriefe von der Bank fuddeln wabert auf dem Wirtschaftstag der reaktionäre Geist ganz gemeinschaftlich als kristalliner Antiamerikanismus durch die Luft. Ausgerechnet der Porsche-Chef Wendelin Wiedeking darf dann noch von “Raubtierkapitalismus” blubbern:

    “Die Krise an den Finanzmärkten, die mittlerweile sogar zu einer ernsthaften Bedrohung für die globale Konjunktur geworden ist, bestätigt sämtliche Vorurteile über den von Profitgier getriebenen so genannten Raubtierkapitalismus.” (Oberhessische Presse, 16.10.2008)

    Porsche dagegen war von je her von der “Verantwortung des Unternehmers” geprägt und keinesfalls vom Streben nach “Gewinn” und “Profitgier”. In der Krise rottet sich Deutschland eben recht gerne über Klassengrenzen zusammen und sucht sich sein Anderes zurecht.“ http://nichtidentisches.wordpress.com/2008/10/16/mit-dem-staat-aus-der-krise-und-gegen-amerikanischen-egoismus/

    • Vielen Dank für die ausführliche Artikelsammlung zu diesem Thema. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen alles zu lesen aber ich werde das en Detail nachholen. Sehr interessant. Zwei Punkte bis dahin:

      • Was wollen Sie mir damit sagen? Wie ist Ihre eigene Meinung? Schreiben Sie es mir. Bitte! In Anbetracht Ihrer indirekten Rede und der allesamt linken Links gehe ich davon aus, sie wollen ebenso die 5 zur geraden Zahl zurecht biegen.
      • Auffallend gesteltzt ist der Betrag im »Antifa-Infoblatt« (das lesen Sie wirklich?) um die — bewußt oder unbewußt — nicht nur sozialistische Blutsverwandschaft zu den Nazis zu verwischen. Dabei gilt für mich längst und unumstößlich: Die Nazis waren so links wie Nachbars Lumpi.

  4. Nicolas sagt:

    Sie haben nicht zuviel versprochen! Im gegenteil: Das Buch hat mir nicht nur völlig neue Denkwege aufgezeigt, sondern ich habe nun auch das Gefühl aus alten festgefahren Denkstrukturen ausgebrochen zu sein. Man hat bei dem Buch das Gefühl, dass da jemand mit VERNUNFT schreibt, und NICHT mit Ideologie.

    Sehr interessant, aber auch zutiefst erschütternd war, (auch wenn man es geahnt) hat, dass viele in den Medien verbreitete Thesen zum Kapitalismus nachweislich falsch sind. Auf diese Erkenntnis kommt man allerdings von alleine kaum. Mann muss sich nur Baaders Buchvorstellung auf SWR 2 anhören, die auf YouTube kursiert, und auf die Kommentare der Anrufer achten. Man erkennt sich selber in vielen Denkfallen wieder, die man täglich gestellt bekommt.

    Wirklich wertvoll ist das Buch vor allen Dingen, da es nicht nur – wie z.B bei Linken üblich – die Krankheit diagnostiziert, sondern auch eine echte Lösung und einen Alternativweg anbietet. Schade, dass solch kluge Bücher totgeschwiegen werden und öffentlich nicht diskutiert werden, Alle verlangen nach den neuen klugen Lösungen auf die Probleme des 21. Jahrhunderts, aber wenn dann wirklich echte Lösungsansätze kommen, werden diejenigen als „Neoliberal“, oder „Rechtspopulisten“ bezeichnet, oder gar nicht erst erwähnt. Und wenn man das Buch gelesen hat, weiß man auch warum: Die jenigen die von dem kranken System profitieren haben selbstredend kein Interesse daran, dass es abgeschafft wird. Kriege etc.. ließen sich mit Goldgeld z.B gar nicht finanzieren etc…

    Die gute Nachricht scheint mir allerdings: Die Österreichische Schule bekommt durch das Internet Zulauf. Einer der Top-Rezensenten auf Amazon beschäftigt sich z.B sehr viel mit Euro-Kritischer Literatur, in der auch oftmals auf die Österreichische Schule der Nationalökonomie als Alternative verwiesen wird.

  5. Nicolas sagt:

    Hochinteressant dieser Fund. Und nach der Lektüre des von ihnen empfohlen Buches „Geldsozialismus“ erhellend in Bezug auf den Terminus „NationalSOZIALISMUS“

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