Geschichte

Völkermord der Türken an Armeniern: Frankreich knickt ein

Völkermord an Armeniern

»Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen«

Wie die FAZ heute meldet, ist das umstrittene Gesetz, welches die Leugnung des Völkermordes in Frankreich unter Strafe stellt, von den französchischen Dhimmis abgelehnt worden. Es sei »verfassungswidrig«. Das jedenfalls, entschied der Verfassungsrat in Paris. Die Begründung ist Realsatire: Durch das Gesetz werde die »Meinungsfreiheit eingeschränkt«, urteilte das höchste politische Kontrollgremium des Landes am heutigen Dienstag. Frankreich knickt also gegenüber den türkischen Säbelrasslern ein.

Die Rezeptur ist immer die gleiche. Partei A beschwert sich oder droht Partei B, und wer am lautesten ist, gewinnnt. Der Klügere gibt nach, heißt es. Doch sollte man vorsichtig sein, wem gegenüber man diese hohe Geste entgegen bringt, sonst sterben die Klugen nämlich aus.

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Waren die Nazis links?

Politische Milieus

Wo stehen die Nazis?

Zurzeit geht ein Empören durch die deutsche Presselandschaft. Wieso, hat Erika Steinbach etwa was gesagt? Ja, genau. Sie hat nicht nur den Mund aufgemacht, sondern auch noch Unerhörtes behauptet, bzw. getwittert:

Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI.

Insbesondere die Linkspartei reagierte umgehend: absolute frechheit! absurd! nix begriffen! ich glaub es hackt!, so Parteivize Halina Wazyniak ebenfalls via Twitter. Parteichef Klaus Ernst auf Facebook, Steinbach sei in Sachen Geschichtsrevisionismus eine Wiederholungstäterin. Es dürfe mit gutem Recht bezweifelt werden, ob sie (Steinbach) in die Reihe der Demokraten gehört. Außerdem wisse doch jeder, dass die Nazis keine Linken waren.

So so. Also das ist zuviel. Die Nazis links, das geht ja wohl gar nicht. Das stimmt doch überhaupt nicht. Die Nazis SIND rechts und zwar eindeutig. Die Nazis definieren ja quasi das Rechts. Je rechter desto naziger.

Doch jetzt mal ernsthaft. Ist das so? Sind Nazis denn bloß rechts? Oder etwa doch auch links? Ich werde es erklären.

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Manische Culpathie: Japaner erstaunt über deutsche Selbstabschaffung

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Islamaussteigerin Sabatina James redet Klartext auf BR 2

Sabatina James

Eine echte Emanze

Gibt es denn eine Definition von Typ Frau, welche das Prädikat »Powerfrau« oder das Attribut »emanzipiert« verdient, dann ist es der Typ Sabatina James. Der SPIEGEL, der auch mal positives über sie geschrieben hat, sagt:

Für die Linke ist sie zu konservativ, für Feministinnen vermutlich zu schön und für den großen Rest unserer Partygesellschaft eine Zumutung, weil sie eine völlig unzeitgemäße Vorstellung von Liebe hat und Sex vor der Ehe ablehnt. Und dann spricht sie auch noch Wienerisch.

Vor zwei Tagen gab diese Frau, die nicht unter ihrem richtigen Namen auftritt, ein Interview auf Bayern 2 – Eins zu Eins. Der Talk.

Sabatina James gab dieses Interview nicht live, denn das wäre zu gefährlich gewesen. James lebt unter Polizeischutz und gibt keine öffentliche Veranstaltungen. Sie steht seit 2006 im Opferschutzprogramm, nachdem im Jahre 2001 ein Todesurteil (Fatwa) gegen sie gesprochen wurde; von ihrer eigenen Familie. Grund: Sie (15) wollte ihren Cousin nicht heiraten und ist auch noch zum Christentum übergetreten.

Nun kämft sie für die vom Islam verfolgten Christen und ist eine der wenigen die Mut aufbringen, sich öffentlich gegen die Ideologie des Islams zu stellen, um unsere naive Gesellschaft aufzuklären.

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Berlin Biennale: Bücherverbrennung 2.0

Deutschland schafft es ab

Recyclen für den Führer

“DEUTSCHLAND SCHAFFT ES AB” – BUCHSAMMELAKTION

Der tschechische Künstler Martin Zet veranstaltet zur 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst eine tolle Kunstaktion gegen rechtes Gedankengut. Er ruft alle Besitzer von Thilo Sarrazins Bestseller Deutschland schafft sich ab! dazu auf, das Buch an einer spziell eingericheten Sammelstelle nahe des August-Bebel-Platzes abzugeben, um es dort zeitgemäß zu schreddern, neudeutsch recyclen. Das ist doch mal eine sinvolle und zugleich mutige Aktion. Und Kunst obendrein. »Zeitgenössisch«, soviel Kritik muss sein, ist es aber leider nicht mehr so ganz, da bereits ein anderer Künstler an gleicher Stelle eine ähnliche Aktion durchgeführt hat. Doch sicherlich will Martin Zet bloß seinen Tribut an den großen Führer Künstler und Urinitiator zollen; außerdem ist das ganze ja auch schon eine Ecke her und sollte nicht in Vergessenheit geraten. Ich habe immer wieder großen Respekt davor, wieviel Zivilcourage manche Zeitgenossen aufbringen, um unsere Demokratie vor solch rassistischen Zeitgenossen wie diesem Sarrazin zu schützen.

Es könnte in etwa so klingen:

Wir übergeben dem Schredder die Schriften von Thilo Sarrazin!

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Maxeiner & Miersch: Ist die Linke noch links? (Essay)

Hummer

Reichtum für alle!

Bei der Lektüre »Träum weiter, Deutschland! Politisch korrekt gegen die Wand.«, von Günter Ederer (Hartcover, Eichborn-Verlag, 2011) stieß ich auf einen Hinweis bezüglich eines Essays von Maxeiner & Miersch. Das Autorenduo kenne ich bereits durch das Autorenblog »Achse des Guten«. Das Essay stammt aus dem Jahre 2005 und trägt den Titel: Ist die Linke noch links?

Zwar datumsmäßig nicht mehr ganz aktuell, aber der Tatsache Rechnung tragend, dass sich die Thesen eher manifestiert haben, ist dieses Essay aktueller denn je, sodass ich es hier veröffentlichen möchte. Erstaunlich, wie die beiden Autoren es verstehen, an Hand weniger Beispiele die Situation zu schildern und nicht weniger erstaunlich, in welchem Jahr das passiert ist; zu einer Zeit, in der ich selbst noch an den tiefgrünroten Frühling glaubte.

Das Essay beleuchtet bereits erwähnte Frage an Hand folgender Kapitel: Bleibende Werte, Abschied von der Freiheit, Abschied von der Gleichheit, Abschied von der Brüderlichkeit, Abschied vom Internationalismus, Abschied vom Antifaschismus, Abschied von der Aufklärung, Abschied vom Fortschritt.

Das Essay wurde publiziert von der Friedrich-Nauman-Stiftung und kann als PDF herunter geladen werden, oder man kann gleich hier weiter lesen:

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Die Akte Gysi

Stasi

Staatssicherheit

Auf dem von mir viel frequentierten Blog »Achse des Guten«, las ich kürzlich einen Kommentar der ehemaligen DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld: Gysi klagt mal wieder. Frau Lengsfeld berichtete, dass Gregor Gysi aktuell gegen den NDR klagt, welcher die bereits ausgestrahlte Reportage »Die Akte Gysi« auf vielfachen Wunsch nochmals aussenden wollte. Dieser Umstand machte mich neugierig und ich sah mir die Reportage an. Zwar hörte ich immer wieder von den Stasi-Vorwürfen gegenüber Gysi, doch ich habe mich nie weiter dafür interessiert. Nicht zuletzt deswegen, weil ich den Gysi ganz sympatisch fand. Ebenso wenig deswegen, weil mir die Stasi-Nummer genauso suspekt ist wie die Nazi-Keule, da beide allzu oft nur als Machtinstrument des politischen Gegners missbraucht werden.

Doch nach Sicht des Beitrags sehe ich den Gysi in anderem Licht. Nicht der Stasi per se wegen, sondern der moralischen Berwertung halber. Siehe Video.

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