Marktplatz

Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

Für eine ideologiefreie Wikipedia

Für eine ideologiefreie deutsche Wikipedia
Wiki-Watch-Blog

Archiv

Kategorie - Geschichte

SPD fordert: Deutsche Gastwirte, verkauft nicht an »Rechte«!

Kauft nicht bei Juden

Deutsche wehrt euch!

Wie sehr Deutschland zunehmend dabei ist, wieder den Weg in Richtung Totalitarismus einzuschlagen, sieht man insbesondere an »Kleinigkeiten«, die es noch nicht mal (mehr) in die Mainstreampresse schaffen. Eine öffentliche Disskusion findet dann auch deshalb nicht statt, weil kaum jemand davon Nottz nimmt. So sind viele Dinge bereits zum Normalzustand geworden, die es eigentlich, von der Warte eines freiheitlich-demokratischen Grundverständnisses ausgehend, gar nicht sein dürften. Anders herum werden Dinge dergestalt verpackt, dass sie im Geschenkpapier des Wohlwollens und der Gerechtigkeit daherkommen, sich aber nach Abnehmen der Verpackung als Bestie entpuppen. So nun der neuste Vorschlag der SPD, im Kampf gegen Rechts™, Andersdenkenden (die SPD nennt sie zweckgebunden »Rechte«) die Bewirtung in Gaststätten zu erschweren. Was heute die Kneipen sind, ist morgen das Benutzen der Parkbank.

Die SPD begibt sich damit in die Tradition jener unheilvollen Ideologie der nationalen Sozialisten, die sie eigentlich vorgibt zu bekämpfen. Wie passt das zusammen? Damals hieß es eben: »Kauft nicht bei Juden!« und nun: »Verkauft nicht an Rechte!«. Der Antrag der SPD (Drucksache 17/9577) an den deutschen Bundestag lautet: Mehr Unterstützung für Initiativen gegen Rechts in der Gastwirtschaft.

Hier drängen sich vordergründig vier Fragen auf; nämlich: Was genau ist »rechts« und wenn man zu Gunsten der SPD unterstellt, Rechtsextremismus zu meinen, die Frage, warum nicht auch links bzw. Linksextremismus? Und Drittens: warum verbieten und mundtot machen, wenn man doch angeblich die besseren Argumente hat?

Die wichtigste Frage aber ist: Wer bitte bestimmt denn nun genau, was »rechts« ist? Die Anwort darauf ist einfach: Die SPD natürlich, mitsamt ihrer grundsatzgenormten Politkumpanen von der Linkspartei ausgegangen, übergangslos bis inmitten der Reihen der CDU. Und so soll all das mundtot gemacht werden, was rechts der mittlerweile linken CDU steht, nämlich das konservative, freiheitlich-demokratische oder liberale Denken. Mit dem Mittel des allseits beliebten und ausgiebig getesteten Superinstrument der Nazikeule, einer Wunderwaffe die längst nicht mehr ihrem eigentlichen Namensgeber gilt.

weiterlesen …

Lesen

Ein Koran in jedem deutschen Haushalt? Find‘ ich eigentlich ganz gut! Lies‘!

Lies

Lies‘ endlich den Koran!

Schon seit über einer Woche geistert das Thema »Kostenloser Koran« durch die Medien. Insbesondere auf Welt-Online, welche in letzter Zeit hin und wieder angenehm politisch inkorrekt Bericht erstattete, ist das Konterfei des kostenlosen Korans gar nicht mehr von der Startseite wegzukriegen. Nicht dass ich eine Berichterstattung nicht wünschenswert erachte, ganz im Gegenteil, eine offene Diskussion über dieses leidige Thema benötigen wir dringend in dieser halbwegs offenen Form. Allerdings, und nun zum springenden Punkt, verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Denn Islam ist doch Friede!? Nur weil nun die böhsen Salafisten dieses doch im Wesen so friedfertige Buch verschenken, dann ist das doch eigentlich ganz gut, oder etwa nicht? Oder ist es doch ein Unterschied, wer genau den Koran verteilt? Also irgendwie ist mir das jetzt zu hoch …

Jetzt ist gar von Verboten und Verfassungsschutz ob der besagten Korane die Rede. Warum bitteschön, soll man verbieten, den Koran kostenlos zu verteilen? Es heißt doch immer, da steht nix schlimmes drin. Das stört mich an dieser Diskussion. Ebenso stört es mich, alles auf die sog. Salafisten zu reduzieren. Ah, moment mal, jetzt hab‘ ich’s glaub ich. Das ist nämlich die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus. Jetzt wird mir auch klar, worin der Unterschied zwischen Terror und Terrorismus besteht. Die Salafisten sind gar nicht die gläubigsten unter den Gläubigen; also die Speerspitzen des Islams, sie haben das Buch bloß falsch verstanden. Aber warum will man dann trotzdem die Verbreitung des Korans verbieten? Nix da. Ich bin dagegen und für eine kostenlose Verteilung. Basta!

Also lieber Mitbürger: Lies! Im Namen Deines Herren. Hol‘ Dir das Buch (Adresse weiter unten) und lies‘ den Koran. Mache Dir selbst ein Bild vom Islam. Dort steht alles drin was du wissen musst. All das, was angeblich nur eine Falschauslegung sog. radikaler Salafisten sein soll. Ich bin mir sicher, es wird heilsam sein und die Augen weit öffnen. Wie schon Günter Wallraff nach der Lektüre des Korans sagte: Das ist ein Buch, von dem einem Angst und Bange wird.

weiterlesen …

Lesen

NPD vs DIE LINKE am Beispiel Grass

LINKE vs NPD

Schwarz Weiß Rot – Finde den Unterschied


Oh Mann, nicht schon wieder Grass. Doch das, was ich nach kurzer Recherche gefunden habe, passt nur allzu gut zu meinem Lieblingsthema des wesensgleichen Links/Rechts-Radikalismus – und so möge Grass mir als Fahnenträger dienen.

Natürlich geht es um »Das Gedicht« und wenn man gezielt recherchiert, was echte Linke und echte Rechte zu Grass‘ Was gesagt werden muss zum besten geben, so kommt man zu süffisanten Ergebnissen. Ich schrieb bereits einen Artikel über diese Thematik: Waren die Nazis links?

Während sich der Mainstream und somit das linksliberale Feuilleton (noch) zurückhaltend bis äußerst kritisch gegenüber Grass verhält, zeigen die Außenbezirke der politischen Lager ein ganz anderes Resultat. Man ist nicht nur per se einer Meinung quit, sondern klatscht unverholen laut Beifall. Man muss sich nicht mit dem Buschmesser durch den Urwald schlagen um fündig zu werden. Schon nach wenigen Minuten kommen interessante Ergebnisse zu Tage. Ein Vergleich bloß zweier Internetseiten fördert eine peinliche Verwandtschaft zwischen Links- und Rechtsaußen ans Tageslicht; eine Verbundenheit im Geiste, die beide Seiten natürlich weit von sich weisen:

weiterlesen …

Lesen

Was gesagt werden muss:

Stalin Hitler

Finde 10 Unterschiede

Wenn Günter Grass über Israel dichtet, schließt sich der Kreis wieder. Anfang und Ende kommen dort wieder zusammen, wo sie nun mal den gleichen Punkt haben: Im Links- und/oder im Rechtsextremismus. Finde den Unterschied!

Der Dichter mit der feuchten Hand
Dichten zugrunde das Vaterland
Das Ungereimte reimen sie
Die Wahrheitssucher leimen sie
Dies Pack ist käuflich und aalglatt
– die hab ich satt!

Wolf Biermann in »Die hab ich satt!«

Infos:
FAZ: Was Krass uns sagen will (Schirrmacher)
Die Welt: Nicht ganz dicht, aber ein Dichter (Broder)

Lesen

Integration: Stadt Mannheim will Stadtviertel umbenennen

Karl-Marx-Stadt

Karl-Marx-Stadt

Damit das endlich besser klappt mit der Integration von uns anpassungsunwilligen Deutschen, erwägt die Stadt Mannheim laut Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD), besonders stark von Türken »frequentierte« Stadtviertel umzubenennen. Türkische Namen müssen her, denn wo kämen wir hin, wenn der gute Öztürk solch komplizierte Wörter wie Althintereck-Viertel aussprechen müsste. Eine Zumutung, wenn nicht gar diskriminierend.

Ich sebst kenne dieses Prinzip auch aus andern deutschen Städten. Das ist aber schon etwas länger her. Da wurden auch Viertel, Straßen, Plätze, usw. umbenannt. Im Westen wie im Osten. Allerdings nicht in vorauseilendem Gehorsam, nein, man wartete unnötigerweise noch, bis die neuen Machthaber das selbst unternahmen. Was für ein Unsinn. Mannheim aber macht es nun richtig. Immerhin hat man aus der Geschichte gerlernt.

In einer Pressemitteilung des Zentralrats der Armenier in Deutschland heißt es:

Mannheim auf türkisch

Die Stadt Mannheim will ein mehrheitlich von Türken bewohntes Viertel offiziell umbenennen. Ein türkischer Name muss her: Auch so kann man Integration offenbar interpretieren – die Bürger ohne Migrationshintergrund, die geblieben sind, werden eben einfach „umgesiedelt“, nach Little Istanbul etwa, oder nach Kücük Istanbul oder nach Beyoglu.

weiterlesen …

Lesen

Terror: Toulouse und die Trittbrettfahrer

Moishe Toulouse

»Selbsternannter Dschihadist« | Mit freundlicher Genehmigung – © Daniel Haw


Über dieses Thema wollte ich eigentlich nichts verlautbaren. Mordanschläge, ob von religiöser Seite, von Seiten der Nazis oder wem auch immer, sind beliebte Schlagzeilen für die Presse und dejustieren oftmals den Fokus auf die Kernproblematik. Auch der Fall des Attentäters Mohammed Merah, zeigt uns letztendlich leider »nur« die Spitze des Eisberges der auf uns zukommenden Probleme. Und so ist, wie im jetztigen Falle des Islams, weniger der momentane Terror das Hauptproblem, sondern die allmähliche – zunächst unblutige – Unterwanderung des Westens durch den Islam. Und die paar Anschläge, die können wir doch verkraften, denkt der Michel. Soviel zur Fokusverschiebung.

Unsere Qualitätsmedien wären aber nicht unsere Qualitätsmedien, wenn aus der Eisbergspitze nun der ganze Berg wird; mehr noch: ein kleiner Berg, nein, eigentlich bloß ein Stein. Ein Querschläger. Selbstverständlich kommt es dabei ganz darauf an, welcher Seite der Attentäter angehört. Ob Mohammedaner, Links- oder Rechtsextremist. Das ist ein essentieller Unterschied. Im letzteren Falle soll es durchaus schon vorgekommen sein, dass, wohlgemerkt von Seiten der Medien, aus einer Mücke ein Elefant gemacht wurde und umgekehrt.

weiterlesen …

Lesen

Völkermord der Türken an Armeniern: Frankreich knickt ein

Völkermord an Armeniern

»Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen«

Wie die FAZ heute meldet, ist das umstrittene Gesetz, welches die Leugnung des Völkermordes in Frankreich unter Strafe stellt, von den französchischen Dhimmis abgelehnt worden. Es sei »verfassungswidrig«. Das jedenfalls, entschied der Verfassungsrat in Paris. Die Begründung ist Realsatire: Durch das Gesetz werde die »Meinungsfreiheit eingeschränkt«, urteilte das höchste politische Kontrollgremium des Landes am heutigen Dienstag. Frankreich knickt also gegenüber den türkischen Herrenmenschen ein.

Die Rezeptur ist immer die gleiche. Partei A beschwert sich oder droht Partei B, und wer am lautesten ist, gewinnnt. Der Klügere gibt nach, heißt es. Doch sollte man vorsichtig sein, wem gegenüber man diese hohe Geste entgegenbringt, sonst sterben die Klugen nämlich aus.

weiterlesen …

Lesen

© 2017 Der Kritisator. | Alle Rechte vorbehalten. | Powered by WordPress.