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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Kategorie - Geschichte

Waren die Nazis links?

Politische Milieus

Wo stehen die Nazis?

Erika Steinbach hat was gesagt, bzw. getwittert:

Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI.

Der pawlowsche Reflex der Leitmedien auf die Person Steinbach ließ nicht lange auf sich warten. Pflichtbewußt wurde sich empört. Auch die Parteien standen sogleich Spalier und das Schaf, welches sich am meisten angesprochen fühlt, blöckt bekanntlich als erstes zurück. DIE LINKE: absolute frechheit! absurd! nix begriffen! ich glaub es hackt!, so Parteivize Halina Wazyniak ebenfalls via Twitter. Parteichef Klaus Ernst auf Facebook, Steinbach sei in Sachen Geschichtsrevisionismus eine Wiederholungstäterin. Es dürfe mit gutem Recht bezweifelt werden, ob sie (Steinbach) in die Reihe der Demokraten gehört. Außerdem wisse doch jeder, dass die Nazis keine Linken waren.

Die Nazis links? Das geht gar nicht. Das stimmt ja überhaupt nicht. Die Nazis SIND rechts und zwar eindeutig. Die Nazis definieren ja quasi das Rechts. Je rechter desto naziger.

Ist das so? Sind Nazis denn bloß rechts? Oder etwa doch auch links?

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Manische Culpathie: Japaner erstaunt über deutsche Selbstabschaffung

Wenn man etwas tiefer in diese Materie eintaucht, überkommen einem ja durchaus Zweifel, ob man sich nicht allzu weit aus dem Fenster lehnt und die Dinge in allzu schwarzem Licht sieht. Nach Sicht dieses Videos jedenfalls, weiß man nicht ob mal lachen oder heulen soll und man stellt sich doch besser wieder auf den Boden der Tatsachen. Ich kann’s nur immer und immer wieder wiederholden: Biedermann und die Brandstifter, die satirische Antisatire.

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Islamaussteigerin Sabatina James redet Klartext auf BR 2

Sabatina James

Eine echte Emanze

Gibt es denn eine Definition von Typ Frau, welche das Prädikat »Powerfrau« oder das Attribut »emanzipiert« verdient, dann ist es der Typ Sabatina James. Der SPIEGEL, der auch mal positives über sie geschrieben hat, sagt:

Für die Linke ist sie zu konservativ, für Feministinnen vermutlich zu schön und für den großen Rest unserer Partygesellschaft eine Zumutung, weil sie eine völlig unzeitgemäße Vorstellung von Liebe hat und Sex vor der Ehe ablehnt. Und dann spricht sie auch noch Wienerisch.

Vor zwei Tagen gab diese Frau, die nicht unter ihrem richtigen Namen auftritt, ein Interview auf Bayern 2 – Eins zu Eins. Der Talk.

Sabatina James gab dieses Interview nicht live, denn das wäre zu gefährlich gewesen. James lebt unter Polizeischutz und gibt keine öffentliche Veranstaltungen. Sie steht seit 2006 im Opferschutzprogramm, nachdem im Jahre 2001 ein Todesurteil (Fatwa) gegen sie gesprochen wurde; von ihrer eigenen Familie. Grund: Sie (15) wollte ihren Cousin nicht heiraten und ist auch noch zum Christentum übergetreten.

Nun kämft sie für die vom Islam verfolgten Christen und ist eine der wenigen die Mut aufbringen, sich öffentlich gegen die Ideologie des Islams zu stellen, um unsere naive Gesellschaft aufzuklären.

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Berlin Biennale: Bücherverbrennung 2.0

Deutschland schafft es ab

Recyclen für den Führer

„DEUTSCHLAND SCHAFFT ES AB“ – BUCHSAMMELAKTION

Der tschechische Künstler Martin Zet veranstaltet zur 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst eine tolle Kunstaktion gegen rechtes Gedankengut. Er ruft alle Besitzer von Thilo Sarrazins Bestseller Deutschland schafft sich ab! dazu auf, das Buch an einer spziell eingericheten Sammelstelle nahe des August-Bebel-Platzes abzugeben, um es dort zeitgemäß zu schreddern, neudeutsch recyclen. Das ist doch mal eine sinvolle und zugleich mutige Aktion. Und Kunst obendrein. »Zeitgenössisch«, soviel Kritik muss sein, ist es aber leider nicht mehr so ganz, da bereits ein anderer Künstler an gleicher Stelle eine ähnliche Aktion durchgeführt hat. Doch sicherlich will Martin Zet bloß seinen Tribut an den großen Führer Künstler und Urinitiator zollen; außerdem ist das ganze ja auch schon eine Ecke her und sollte nicht in Vergessenheit geraten. Ich habe immer wieder großen Respekt davor, wieviel Zivilcourage manche Zeitgenossen aufbringen, um unsere Demokratie vor solch rassistischen Zeitgenossen wie diesem Sarrazin zu schützen.

Es könnte in etwa so klingen:

Wir übergeben dem Schredder die Schriften von Thilo Sarrazin!

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Maxeiner & Miersch: Ist die Linke noch links? (Essay)

Hummer

Reichtum für alle! | Michael Franke / pixelio.de

Bei der Lektüre »Träum weiter, Deutschland! Politisch korrekt gegen die Wand.«, von Günter Ederer (Hartcover, Eichborn-Verlag, 2011) stieß ich auf einen Hinweis bezüglich eines Essays von Maxeiner & Miersch. Das Autorenduo kenne ich bereits durch das Autorenblog »Achse des Guten«. Das Essay stammt aus dem Jahre 2005 und trägt den Titel: Ist die Linke noch links?

Zwar datumsmäßig nicht mehr ganz aktuell, aber der Tatsache Rechnung tragend, dass sich die Thesen eher manifestiert haben, ist dieses Essay aktueller denn je, sodass ich es hier veröffentlichen möchte. Erstaunlich, wie die beiden Autoren es verstehen, an Hand weniger Beispiele die Situation zu schildern und nicht weniger erstaunlich, in welchem Jahr das passiert ist; zu einer Zeit, in der ich selbst noch an den tiefgrünroten Frühling glaubte.

Das Essay beleuchtet bereits erwähnte Frage an Hand folgender Kapitel: Bleibende Werte, Abschied von der Freiheit, Abschied von der Gleichheit, Abschied von der Brüderlichkeit, Abschied vom Internationalismus, Abschied vom Antifaschismus, Abschied von der Aufklärung, Abschied vom Fortschritt.

Das Essay wurde publiziert von der Friedrich-Nauman-Stiftung und kann als PDF herunter geladen werden, oder man kann gleich hier weiter lesen:

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Die Akte Gysi

Stasi

Staatssicherheit

Auf dem von mir viel frequentierten Blog »Achse des Guten«, las ich kürzlich einen Kommentar der ehemaligen DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld: Gysi klagt mal wieder. Frau Lengsfeld berichtete, dass Gregor Gysi aktuell gegen den NDR klagt, welcher die bereits ausgestrahlte Reportage »Die Akte Gysi« auf vielfachen Wunsch nochmals aussenden wollte. Dieser Umstand machte mich neugierig und ich sah mir die Reportage an. Zwar hörte ich immer wieder von den Stasi-Vorwürfen gegenüber Gysi, doch ich habe mich nie weiter dafür interessiert. Nicht zuletzt deswegen, weil ich den Gysi ganz sympatisch fand. Ebenso wenig deswegen, weil mir die Stasi-Nummer genauso suspekt ist wie die Nazi-Keule, da beide allzu oft nur als Machtinstrument des politischen Gegners missbraucht werden.

Doch nach Sicht des Beitrags sehe ich den Gysi in anderem Licht. Nicht der Stasi per se wegen, sondern der moralischen Berwertung halber. Siehe Video.

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Lybischer »Frühling« – Medien vertuschen Lynchjustiz an Gaddafi

Gott ist groß

Gott ist groß

Gaddafi ist endlich tot und die Systempresse von ZEIT bis FAZ rätselt tatsächlich, wie er wohl ums Leben gekommen sei. Es wird zum Teil ernsthaft berichtet, Gaddafi sei im Zuge der Gefangennahme offensichtlich zu Tode gekommen. Entweder ist hier grobe Dummheit im Spiel oder man lügt wie gedruckt. Dabei stehen die Hinrichtungsvideos längst im Netz. Ich denke, die Berichterstattung hat System.

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Auch ich will einfach mal Danke! sagen

Auch von meiner Seite aus einfach mal Danke! | Gila Hanssen  / pixelio.de

Auch von meiner Seite aus einfach mal Danke! | Gila Hanssen / pixelio.de

Nach dem »Jubiläum« um den Mauerbau, an dem ja Hitler schuld war (Lötzsch) und den Glückwünschen zu Querido companero Fidel Castros 185sten Geburtstag, schlugen die Sommerloch-Wellen in bezug auf die Linke in Deutschland das ein oder andere Mal über die Staumauer des guten Geschmackes.

Man ist von Josephine Wagenknecht (»Stalins Politik war alternativlos«), Gesine Lötzsch (»über Wege zum Kommunismus nachzudenken«) und Consorten ja schon einiges gewohnt. Nun wurde mit einem Dank bezüglich 50 Jahre Mauer nachgelegt und ich habe eine sehr witzige Antwort darauf gefunden.

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Videokommentar eines Ex-Moslem zu den Norweger Anschlägen

Videokommentar eines Ex-Moslem der auch Mitglied der Bürgerbewegung PAX EUROPA e.V. ist, zu den Anschlägen von Anders Behring Breivik in Norwegen und den Reaktionen der Medien darauf.

Warum es jetzt wichtig ist an der Islamkritik festzuhalten und das Thema nicht zu tabuisieren. Aufgenommen auf dem Rittersturz bei Koblenz am Ort an dem die Beratungen zum Grundgesetz einen wichtigen Schritt in Richtung eines demokratisches Deutschland mit pluralistischer Gesellschaft seinen Anfang nahm.

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Kunst: Pissen mit Dolce & Afghaner in Wien

Hamam statt Daham

Pissen für den Weltfrieden

Der Name ist halbwegs witzig: Dolce & Afghaner. Dahinter steckt ein Künstlerduo, welches brandaktuell in Wien eine Pärformenz mit dem Namen »HAMAM statt DAHAM« begeht und für Aufsehen, ja Aufregung gesorgt hat. Ein Jonathan Meese würde sicherlich vor Neid erblassen …

Grob beschreiben lässt sich das Kunstwerk folgendermaßen:

Die zwei Künstler D&G agieren mit Schwert um die Hüfte vor der Karlskirche in Wien mit affigen Verrenkungen unter der Begleitung mehrerer Frauen und Männer. Alle sind in ritterzeitlichen Fummel gehüllt. Zwei der Frauen sind vermummt und nehmen – soweit dies anatomisch möglich ist – ihre Muschi aus der Hose und pinkeln in das Wasserbecken vor der Kirche.

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