Kultur & Bildung

Wahlprogramm 2013: SPD will »Kapitalismus« mit Kapitalismus bändigen

Bundestagswahl 2013

Panem et circenses: linksschenk, marsch!


Selbst der SPIEGEL bescheinigt dem neuen SPD-Wahlprogramm für Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: Linksschwenk, marsch! Nun, was anderes war unter Parteichef Gabriel nicht zu erwarten. Was soll die SPD auch sonst tun?

Der Westen indes hat folgendes über das neue SPD Wahlprogramm zu berichten:

SPD will Kapitalismus bändigen
Höhere Steuern für Reiche, Mindestlohn und Volksabstimmungen über Gesetze sollen im Wahlprogramm stehen. SPD-Chef Gabriel will die “Kumpanei des Staates mit den Banken” beenden. Das Wahlziel: Mindestens 30 Prozent.

Alleine in dieser kleinen Aussage (sieht man einmal von den Ansätzen einer Direkten Demokratie ab) steckt so viel Unsinn, dass einem schwindelig wird. Kapitalismus beteutet zunächst einmal freie, ungezwungene und unregulierte Märke. Im günstigsten Falle frei von Politik. Je mehr der Kapitalismus durch staatliche Interventionen »reguliert« wird, desto weniger kann von Kapitalismus die Rede sein. Stellt man sich zur Vereinfachung eine Waage vor, so ist der Gegenspieler des Kapitalismus der Sozialismus. Je mehr Regulierung also (was nichts anderes bedeutet als die Umverteilung von Privilegien und Kapital zur jeweils nahestehenden Klientel), desto mehr geht der Marsch in Richtung Sozialismus. Wenn nun Gabriel den »Kapitalismus bändigen« will und gleichzeitig die »Kumpanei des Staates mit den Banken« beenden möchte, dann ist das entweder grenzdebiler Gehirnunterdruck oder man verarscht hier unverholen offen seine potentiellen Wähler (bei Gabriel tippe ich auf eine Mischung aus beidem). Denn: Die Vermachtung von Banken und Politik hat gerade nichts mit Kapitalismus zu tun, sondern sie ist dessen natürlicher Feind und Widersacher.

Und Peer Steinbrück, den Blick auf das Kanzleramt gerichtet, trällert das gabriele Liedchen mit. Es ist die gleiche Leier: Wer am meisten verspricht, hat die besten Chancen die Wahl für sich zu entscheiden. Panem et circenses.

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ARD Propaganda über Fukushima: 16.000 Strahlentote

Fukushima

16.000 Strahlentote | pixelio.de

Die Propaganda der Aktuellen Kamera tritt immer offensichtlicher zu Tage. Heute Morgen meldete die staatsgemästete ARD Tagesschau folgendes:

Japan gedenkt heute der Opfer der verheerenden Erdbeben- und Zunamikatastrophe vor zwei Jahren. Ein Erdbeben der Stärke 9 hatte damals den Nordosten des Landes erschüttert und eine bis zu zwanzig Meter hohe Zunamiwelle ausgelöst. In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen ungefähr 16.000 Menschen ums Leben. Tausende gelten immer noch als vermisst.

Hier das Video:

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Fernsehsteuer

Fersehsteuer

Immer in der ersten Reihe | Mit freundlicher Genehmigung Götz Wiedenroth

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Bachs »Musikalisches Opfer«: Kompositionstechnik im Barock anschaulich erklärt

In diesem Video wird auf anschauliche Weise erklärt, welche Kompositionstechniken die Komponisten (vorzugsweise im Barock) verwendeten. Ein Thema wird auf verschiendene Arten wiedergegeben: Rückwärts (im Krebs), horizontal und vertikal gespiegelt und nicht zuletzt als Möbiusband. Dies ist freilich keine Erfindung Bachs, dennoch muss man die Kunst beherrschen, mit diesem Handwerk umzugehen ohne dass es künstlich klingt. Und Bach konnte es! Das Thema ist übrigens vom Preußenkönig Friedrich dem Großen. Bach hat es als Huldigung zu einem ganzheiltlichen, mehrsätzigen Werk verfasst: dem Musikalischen Opfer. Schade, dass im Video keine echten Instrumente verwendet werden.

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Buch: »Als Linker gegen Islamismus«! Offener Brief an Dr. Daniel Krause

Als Linker gegen Islamismus

Als Linker gegen »Islamismus«

Sehr geehrter Herr Dr. Krause,

über die einschlägigen, alternativ zu nennende Medien, insbesondere durch Internetblogs nach Gusto von PI & Co., erfuhr ich im Sommer 2012 von ihrem bedauerlichen, leider aber schon gängigen Fall, wie hierzulande mit politisch unkorrekten wie unbequemen Menschen umgegangen wird: Nazikeule drüber und kalt stellen! Da waren Sie natürlich nur einer von mittlerweilen Vielen, denn diese geliebte Waffe bekommt alles und jenes zu spüren, was auch nur wenige Millimeter von der reinen Lehre abweicht. Freund und Feind! Dabei reicht der Anwendungsbereich vom Öffentlichen Dienst bis hin zur Wikipedia. Dennoch brannte sich Ihr Name mit einer Besonderheit in das Gedächtnis jener letzter Verteidiger unserer gesellschaftlichen Grundwerte ein: Sie selbst bekannten sich nämlich politisch zu den Linksgrünen. Paukenschlag! Wir alle freuten uns darüber.

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Ich, Bleistift!

Bleistift

Graphit, Holz und Gummi | © pixelio.de

Eines der Lieblingsbeispiele der klassisch Liberalen bzgl. der Funktionsweise einer echten, also unbehinderten Marktwirtschaft, ist die Parabel von Leonard Reads I, pencil, ich Bleistift. Sie führt exemplarisch vor, wie weltweit verzahnt und außerordentlich komplex bereits die Herstellung eines einfachen Bleistiftes ist. Trotz der Kompliziertheit all jener einzelnen Prozesse die für die Bleistiftproduktion notwendig sind, ist diese nicht etwa von einer zentralen Stelle oder einer allwissenden Kommission gesteuert, sondern geschieht von ganz alleine. Nicht zuletzt zu einem unschlagbaren Preis.

Ich, Bleistift will aufzeigen, dass es Dinge gibt, die mit menschlichem Sachverstand – geschweige denn mit starren Regeln aka »politischer Regulierung« –, nicht zu bewerkstelligen sind. Die klassisch Liberalen begreifen es nachgerade als Anmaßung, zu denken man könne unendlich komplexe Mechanismen wie etwa wirtschaftliche Prozesse planen, regulieren oder in gewünschte Bahnen lenken; ganz zu schweigen davon, Missbrauch, Klüngel, Machtakkumulation und Vetternwirtschaft im Zuge dessen verhindern zu können.

Der Sozialphilosoph und Ökonom Friedrich August von Hayek nannte diese Anmaßung »konstruktivistischer Rationalismus«. Ein Konstrukt, welches davon ausgeht, das Gewollte sei plan- und lenkbar – und notfalls mit Gewalt durchzusetzen: sei es nun die bereits erwähnte Marktwirtschaft, die Entwicklung neuer Technologien, »soziale Gerechtigkeit« oder der Weltfrieden. Doch unsere politische Apologeten denken das nicht.

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GEZ als Zwang: Boykott, Unterschriftenaktion, Klagen und andere Tipps

ARD ZDF GEZ DDR

ARD ZDF GEZ DDR | Mit freundlicher Genehmigung Götz Wiedenroth

Der große Leviathan namens Staat macht ernst: Ab 2013 soll sein Propagandafunk nicht nur über das allgmeine Steuersäckel und die wenigen freiwilligen Zahler gemästet werden, nein, jetzt wird die Fernsehsteuer über Zwangsvollstreckung angedroht.

GEZ BoykottIch habe mich selbst noch nicht ausgiebig mit den Möglichkeiten eines zivilen Ungehorsams zu diesem weiteren Schritt in Richtung Totalitarismus auf leisen Sohlen befasst, aber ich kann zumindest auf eine Adresse aufmerksam machen, die bereits für Furore gesorgt hat und das gibt Grund zur Hoffnung. Der Unternehmer René Ketterer Kleinsteuber, unfreiwillig Deutschlands öffentlich-rechtlicher Hauptfeind, hat nämlich eine Webseite geschaltet: Online-Boykott. Es gibt dort Tipps, eine Unterschriftenaktion, Flyer und vieles mehr um sich gegen die GEZ zur Wehr zu setzen. Ebenso bietet die Seite ein Forum zum Gedankenaustausch für all jene, die noch einen letzten Rest an freiheitlichen Idealen bewahren und sich nicht von der öffentlich-rechtlichen Umfairteilungs-Diktatur einspannen lassen wollen.

Gegenmaßnahmen und Boykottaufrufe:

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Sag’s mit Napoleon Bonaparte

Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigers Volk als das deutsche … Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.

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Brauner Terror jetzt auch auf der Autobahn

Wußten wir’s doch: Autobahn geht gar nicht!

Autobahn geht gar nicht!

Autobahn geht gar nicht! | Mit freundlicher Genehmigung Götz Wiedenroth

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Bürgerrecht Direkte Demokratie

Für eine ideologiefreie deutsche Wikipedia
Wiki-Watch-Blog

Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.