Kultur & Bildung

Shampoowerbung mit Hitler in der Türkei

So manche Grundschwingung eines Kulturkreises erkennt man oft an Nebensächlichkeiten. Man schaue sich bspw. die Bestsellerlisten an, oder man werfe einen Blick ins Werbefernsehen. Gucken wir heute doch mal Richtung Osmanisches Reich. Wie allgemein bekannt sein dürfte, taucht(e) unter den Bücherlisten in der Türkei ein bestimmtes Buch mit erschreckender Regelmäßigkeit auf. In Deutschland gibt es dieses Buch zu Recht erst gar nicht zu kaufen: Hitlers Mein Kampf ist in der Türkei schlicht und einfach ein Bestseller, so lange jedenfalls, bis der Freistaat Bayern mit ein paar juristischen Tricks die Druckgenehmigung untersagte. Der neuste Schrei ist nun ein Werbespot im Türkischen Fernsehen. In einer Werbung für Haarwaschmittel wird der wild gestikulierende Hitler mit folgenden Worten auf türkisch hinterlegt:

Warum benutzt du Frauenshampoo, wenn du kein Frauenkleid trägst? Jetzt gibt es das hundertprozentige Männershampoo Biomen. Ein echter Mann benutzt Biomen!

Dass man Hitler als besonders männlich darstellt, erschließt sich mir nicht auf den ersten Blick. Der Spot hätte sicherlich auch Ernst Röhm gefallen und ganz gewiss auch Claudia Roth – doch was soll man weiter dazu sagen? Unter den Kemalisten hätte es das nicht gegeben. Eines aber steht fest: Das hat alles nichts mit dem Islam zu tun.

Info:
Quelle: timesofisrael.com
biomen.com.tr/

Aktuallisierung: Nun griff auch die Welt das Thema auf und bietet gar noch eine Interpretationsmöglichkeit an.

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Saarlandwahl 2012 – Grüne Bildungspolitik

Grüne Bildung

Grün wirkt!

Der Kritisator berichtete bereits über die Plakate der einzelnen Parteien die zur saarländischen Landtagswahl 2012 zur Schau stehen. Eine Auswahl an Plakaten hatte ich mit Kommentaren versehen, veröffentlicht. Bei der SPD kam nun eine neue Serie hinzu, in der Maas nicht mehr so ernst aus der Wäsche guckt, sondern ein lockeres Grinsen drauf hat. Ebenso lustig ist auch der Slogan: »Am 25. beginnt die Sommerzeit«. Aber darüber will ich eigentlich nicht berichten. Es ist ein anderes Plakat, welches mir ins Auge gesprungen ist. Ich sah es zum ersten Mal. Es ist ein Plakat von den Grünen. Das Thema ist die Bildungspolitik. Das Motto lautet: Unser Königsweg. Beste Bildung.

Das ist in etwa so, als behaupte jemand mit zwei linken Händen, besonders gut Klavier spielen zu können. Das bringt mich wirklich in Rage und dazu muss ich meine Meinung kundtun.

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Buchbesprechung Geldsozialismus – Teil 2: Geld, Macht und Schulden

Gold

Goldgeld (pixelio.de)

Im ersten Teil der Buchbesprechung stellte ich den Autor und dessen Schule, die sogenannte Österreichische Schule für Nationalökonomie vor. Ihre Ansichten, Philosophie, Logik; ebenso die geringe Reputation innerhalb der Finanz-, der Politikwelt und Gesellschaft. Nicht weniger versuchte ich ein Bild zu umreißen, wie völlig konträr die sogenannten Austrians zum Mainstream bzgl. zur Misere und deren Ursachen der Finazindustrie oder generell zur Marktwirtschaft und dem Geldwesen stehen. Nun möchte ich etwas in die Details eintauchen und das ein oder andere Kapitel vorstellen. Fangen wir an mit dem Thema Geld.

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Buchbesprechung: »Geldsozialismus – Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression« von Roland Baader

Colosseum in  Rom

»Brot und Spiele« Quelle: Wikipedia

Heute möchte ich ein Buch vorstellen: »Geldsozialismus – Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression« des kürzlich verstorbenen Autors Roland Baader. Baader starb im Januar 2012 nach längerem Leidensweg an Krebs. Der Autor war gleichermaßen bescheidener Bürger wie wortgewaltiger und unbequemer Mahner. Die Thematik seiner Werke war mir nicht unbekannt und von daher stieg ich auch nicht ganz unvorbereitet in meine erste Lektüre aus der Feder dieses Autors ein. Dennoch war ich als Leser wie vor den Kopf gestoßen. Geldsozialismus war sein letztes Werk, erschienen 2010 im Resch-Verlag.

Von den vielen politischen Büchern die ich gelesen habe, ist Geldsozialimus eines, welches mich nachhaltig beeindruckt hat. Nach lesen dieses Buches sieht man die Welt mit anderen Augen. Ob man daran glaubt oder nicht. Dieses Buch, bzw. die Thematik der sog. Österreichischen Schule (später dazu mehr), hat mein politisches Weltbild völlig auf den Kopf gestellt, nicht weniger. Oberflächlich betrachtet ist es bloß ein Buch über Ökonomie. Im großen und ganzen aber philosophisch. Es geht um nichts weniger, als um die menschliche Zivilisation, deren Dasein wie Überleben. Laut Baader leben wir bereits in einer Art Sozialismus, da unsere Marktwirtschaft mittlerweile zum Großteil sozialistisch sei und somit erst für die großen Blasen in Form von astronomischen Manager-Bonis sorgen würde. Da man tagaus, tagein immer nur vom bösen Kapitalismus hört, klingt das zunächst einmal völlig daneben. Doch Baader versteht es, den Nebel zu lüften und erklärt an Hand vieler sich logisch erschließender Beispiele, warum das, was allenthalben als Kapitalismus tituliert und zurecht verteufelt wird, gar keine solcher sei – sondern das exakte Gegenteil. Nicht der Kapitalismus ufere aus, sondern der »politikverseuchte« Markt.

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Zum heutigen Weltfrauentag: Steinigung als Tutorial

Steinigung im Islam

Steinigung im Islam

Die Steinigung im Islam

Zum Weltfrauentag spricht man natürlich nicht über solcherlei »unangenehme« Dinge. Das wäre nämlich politisch inkorrekt und somit rassistisch. Hier ein Artikel auf Pârse & Pârse über die (fachmännische) Steinigung der Frau nach islamischem Recht.

Pârse & Pârse:

Die Steinigung wird heute in all jenen Staaten praktiziert, in denen die Scharia, das islamische Rechtssystem herrscht, darunter in Afghanistan, in Teilen Indonesiens, Iran, Irak, Jemen, Nigeria, Pakistan, Somalia, Sudan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die bis zur Hüfte oder unter die Brust eingegrabene Person wird dabei durch Steinwürfe auf Kopf und Oberkörper getötet. Die Steine dürfen nicht zu groß oder zu klein sein und der erste Wurf darf nicht tödlich sein.

Weiterlesen auf Pârse & Pârse.

Nachtrag: Steinigung wegen »falschem« Haarschnitt

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Die Causa Kracht vom SPIEGEL

Alkohol

From Party to Party


Ich lese viele Bücher, doch leider fast gar keine Literatur mehr. Doch Faserland von Christian Kracht habe ich gelesen. Ein Schlüsselwerk von jenem Autor, der jetzt von den selbsternannten Sittenwächtern des SPIEGEL (immer an vorderster Front beim »Kampf gegen Rechts™«) schuldig gesprochen wurde, rechtes Gedankengut zu verbreiten. Ein Grund für mich, endlich mal wieder ein Stück Literatur zu lesen und mir Krachts neues Opus Imperium einzuverleiben.

Möglicherweise hat sich Spiegel-Schreiberling Georg Diez, der sich unverschämterweise an den Namen des Kritisators anlehnt und beim SPIEGEL eine Kolumne namens Der Kritiker inne hat, schon damals von Faserland auf den Schlips getreten gefühlt, und sich selbst als potentieller Protagonist der dort vegetierenden Dandys erkannt, und nun zurückgeschlagen – aber wer weiß das schon … Jedenfalls, man betrachte sein Konterfei auf SPON, das auf wundersame Weise alle Klischees nebst Dandybrille bedient. Fehlt nur noch das Faserlandsche Happy-End aber das kommt ja vielleicht noch.

Anbei noch der »Offene Brief« an den SPIEGEL vom Buchjournal:

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