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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Kategorie - Kultur & Gesellschaft

Zum Tode von David Rockefeller

Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Publikationen dankbar, deren Chefredakteure an unseren Treffen in der Vergangenheit teilnahmen und die Zusage der Vertraulichkeit fast 40 Jahre lang respektierten. Es wäre unmöglich für uns gewesen, unsere Pläne für die Welt zu entwickeln, wenn wir all die Jahre im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Nun ist unsere Arbeit jedoch soweit durchdacht und bereit in einer Weltregierung zu münden. Die supranationale Souveränität von Welt-Bankern und einer intellektuellen Elite ist sicher der nationalen Selbstbestimmung, welche in den letzten Jahrhunderten praktiziert wurde, vorzuziehen.

— Juni 1991

Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als “Internationalisten” und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – eine Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.

— Autobiographie, „Memoiren“, 2006

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Sag’s mit Arthur Schopenhauer

»Wer zum Denken von Natur die Richtung hat, muss erstaunen und es als ein eigenes Problem betrachten, wenn er sieht, wie die allermeisten Menschen ihr Studieren und ihre Lektüre betreiben. Nämlich es fällt ihnen dabei gar nicht ein, wissen zu wollen, was wahr sei; sondern sie wollen bloß wissen, was gesagt worden ist. Sie übernehmen die Mühe des Lesens und des Hörens, ohne im mindesten den Zweck zu haben, wegen dessen allein solche Mühe lohnen kann, den Zweck der Erkenntnis, der Einsicht: Sie suchen nicht die Wahrheit, haben gar kein Interesse an ihr. Sie wollen bloß wissen, was alles in der Welt gesagt ist, eben nur um davon mitreden zu können, um zu bestehen in der Konversation, oder im Examen, oder sich ein Ansehen geben zu können. Für andere Zwecke sind sie nicht empfänglich.«

Arthur Schopenhauer
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Der Krieg aller gegen alle bekommt Konturen

Roland Baader vor 18 Jahren:

Wir werden es noch erleben, welchen »gesellschaftlichen Frieden« der Sozialstaat stiftet, wenn mit der zunehmenden Unfinanzierbarkeit der gesetzlichen Sozialversicherungen, mit dem Reißen der sozialen Netze und mit dem heranziehenden Bankrott all dieser Systeme der Krieg losbricht, der laute oder leise Krieg zwischen Jungen und Alten, zwischen Kranken und Gesunden, zwischen Beschäftigten und Arbeitslosen, zwischen Sachwertinhabern und Besitzern immer wertloser werdender Geldvermögen. Wir werden aus unseren illusionären Sozialträumen noch sehr unsanft wachgerüttelt werden. Diese Art des »sozialen Friedens«, bei dem jedermann auf Kosten aller anderen lebt, ist die Vorbereitungsphase für ein gesellschaftliches Desaster, bei dem die Hobbes’sche Formel vom Krieg aller gegen alle ausnahmsweise einmal zutreffen wird.

Roland Baader: »Der freie Markt ist die beste aller Demokratien« in: »Conturen – Das Magazin zur Zeit«, 3/1998, S. 52-64

Hätte ich das damals gelesen, hätte mir die Vorstellung gefehlt, dass die Konturen dieses Umrisses einmal aus dem prophetischen Dunkel aufsteigen würden, geschweige denn tatsächlich eintreffen könnten – abgesehen davon, dass ich damals stramm links gepolt, und mir schon auf Grund dessen der klare Blick verwehrt war. Heute, 18 Jahre später, erscheint diese Skizzierung auch für viele unpolitische Zeitgenossen klar erkennbar im Tageslicht. Nur die Schuld daran bleibt weiterhin im Schatten verborgen und der Ruf nach dem Bock welcher den Garten zu pflegen hätte, wird lauter und lauter.

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Presse: »Amokläufer von München war Rechtsextremist«

amok

Gott sei Dank!
Jetzt ist die Umdeutung vollbracht: Wir haben kein Integrationsproblem, sondern ein rechtsextremistisches. Der »Kampf gegen Rechts« kann also weiter ausgebaut, die Grundrechte der Bürger weiter beschnitten werden, und die Republik noch weiter nach links rücken. Wie praktisch! Jetzt dürften sicherlich auch die »Depressionen« keine Rolle mehr spielen und das Schlachten kann beginnen. Und ach ja – der Beiweis: Ein Fan von Hitler sei der Attentäter gewesen. Na dann ist ja alles gut. Aber sind das nicht sehr viele Orientaler, egal ob Araber oder Perser? Doch was sind diese Leute dann? Hitlermisten, Islamzis? Ach was, »Rechtsextremisten« oder einfach bloß »Rechte«. Hauptsache es gibt keinen islamischen oder multikulturellen Hintergrund. Allahu-akbar-Rufe des Täters hin oder her …

Wetten, dass sich diese Meldung alsbald – still und heimlich – als Finte herausstellt?

Lesetipp: Vera Lengsfeld: Die Ungereimtheiten von München

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Sag’s mit Kurt Kowalsky

»Ich fühle mich umvolkt von devoten Mitmenschen, die nahezu jede Entscheidung der politischen Machthaber akzeptieren und als die ihrige annehmen. Ich fühle mich umvolkt von Leuten, die glauben, durch das Heben ihrer faulen Hand mitbestimmen zu dürfen, was ich zu tun und zu unterlassen hätte.«

Kurt Kowalsky
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Sag’s mit Roland Baader

»Dieses Land ist voll von Intellektuellen, oder solchen, die sich dafür halten, die täglich die »FAZ« oder wöchentlich den »SPIEGEL« und die »DIE ZEIT« lesen, deren »Bildung« sich aber auf diese Lektüre beschränkt. Das hat jedoch keinerlei Auswirkung auf ihren geistigen Hochmut. Sie sind »informiert« und bestehen jeden »small talk« und jeden Gladiatorenkampf der Geistesblitze. Sie sind die Würze der Empfänge und die modernen Sophisten der Partys. Sie belächeln die allzu ernsten »Bedenkenträger« gegen den Zeitgeist, können aber »persönlichkeitswirksam« sehr ernst werden, wenn es um das »Wehret den Anfängen von rechts« geht. Von den wirklichen Anfängen des Totalitarismus haben sie keine Ahnung, sonst hätten sie gemerkt, dass wir schon längst auf dem Weg in die nächste Variante sind.«

Roland Baader
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