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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Kategorie - Libertarismus & Etatismus

Roland Baader Radiointerview 2003 – (Audio digital überarbeitet)

Das hier bereits vor einigen Jahren veröffentlichte Radiointerview »Streiflichter des Lebens« nun in einer besseren Tonqualität und über die YouTube-Plattform mit Bildern unterlegt. Die Verbreitung seiner Gedanken ist dringlicher denn je.

Inhaltsangabe:
Teil 1: Macht und Meinung
Teil 2: Das Bildungswesen und die Arbeitsteilung
Teil 3: Das Kapital und die 10 Gebote, das Kapital und die Menschenrechte
Teil 4: Freiheit und Demokratie
Teil 5: Antiamerikanismus, Antikapitalismus und Reformpolitik
Teil 6: Reformen, Demokratie, Revolution und Moral

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»Institut für klassischen Liberalismus« nimmt seine Arbeit auf

logoInstitutSeit etwa einer Woche gibt es eine neue Stimme der einzigen und echten, nämlich der nicht-regulierten Freiheit in Gestalt eines Institutes unter dem Namen »Institut für klassischen Liberalismus«. Das Wort »klassisch« betont somit den unverfälschten und (noch) nicht sozialdemokratisierten Liberalismus, welchen man ansonsten nur noch in homöopathischen Dosen auf dieser Welt findet.

Das Institut für klassischen Liberalismus ist die Stimme für individuelle Freiheit in Deutschland und eine Institution für gesellschaftspolitische Themen.

So das Institut in seinen eigenen Worten. Das Institut steht unter Vorsitz der agilen Libertären Susanne Kablitz. Ich wünsche ihr selbst und dem Institut viel Erfolg und einen langen, geduldigen Atem im Dagegenhalten für Freiheit und Aufklärung jenseits des Mainstreams und seiner Eliten; des Weiteren eine größere und ehrlichere Reichweite als jedwede (Partei-)Politik dazu im Stande wäre.

Das Leitbild des Institutes:

Freiheit verstehen

Freiheit! – ein Wort wie ein Donnerhall. Seit tausenden von Jahren streben die Menschen nach Freiheit. Dieses heißt im Umkehrschluss, dass die Freiheit immer wieder unterdrückt wurde oder, aus welchen Gründen auch immer, verloren ging.

Was bedeutet aber Freiheit? Hinter dem Leitziel des Liberalismus, der Freiheit des Individuums gegenüber Gewalt und Willkür, steht das Prinzip der Selbstbestimmung, der Eigenverantwortung und der Gleichheit vor dem Recht. Freiheit bedeutet ganz einfach:

Jeder Mensch kann alles tun, solange er das Leben, die Freiheit und das Eigentum eines anderen Menschen uneingeschränkt achtet.

Dieser Grundsatz gilt nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für eine Gemeinschaft, die durch den freiwilligen Zusammenschluss Einzelner entstanden ist. Auch das Handeln jedweder gemeinschaftlicher Institution, also auch das eines Staates, darf das Leben, die Freiheit und das Eigentum nicht einschränken. Ein freiwilliger Zusammenschluss legitimiert somit kein Machtpotential „Wenige gegen Viele“, also Entscheidungen, die das Leben bedrohen, die Freiheit einschränken oder in Eigentumsrechte eingreifen. Hiervon ausgenommen ist lediglich die Bestrafung derer, die gegen den Freiheitsgrundsatz verstoßen.

Adresse: Institut für klassischen Liberalismus

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Packstation

Zeichen des Sozialismus: Packstationen

Immer wieder fallen mir im Alltag Dinge auf, die es entweder früher nicht gab oder Dinge, die sich dahingehend verändern, dass es sie irgendwann nicht mehr geben wird. Hier sind es Zeichen des Verfalls, des Niedergangs, dort die des Aufstieges, der Verbesserung. Es ist freilich ein natürlicher Prozess, dass sich Dinge ändern und wäre dem nicht so, die Welt wäre vermutlich ziemlich langweilig. Vielleicht aber auch nicht; wer weiß das schon. Im Grunde ändert sich alles um einen herum: Architektur, Technologie, politische Systeme, Geld, Kultur, Arbeitswelt und so fort. Ein normaler Prozess. Ordnet man diese Veränderungen über einen Zeitraum betrachtet nun ein, kann man ggf. Rückschlüsse daraus ziehen, wieso und weshalb dies oder jenes so oder eben so geschieht. Diese kausalen Zusammenhänge kann man wiederum in Kategorien einzuordnen versuchen.

Eine dieser »Kategorien« springt mir in den letzten Jahren zunehmend ins Gesicht. Einerseits durch eine gewisse Sensibilisierung meiner selbst, andererseits aber auch schlicht quantitativ. Man könnte diese Zuordnungskategorie gewissermaßen »Zeichen des Sozialismus« nennen. Andere Zeitgenossen wären vielleicht geneigt, das Wort »Zeichen« durch »Früchte« zu ersetzen. Ein jeder wie er es gerne möchte.

So fiel mir auch heute wieder eine dieser, aus meiner Sicht, »Strange Fruits« auf. Eine, die sich in den letzten Jahren sonderbar vermehrt hat: Die Packstation. Ich liebe die Packstation, denn so kann ich meine Päckchen abholen wann immer ich will und muss vor allem keine Schlange am Postschalter stehen. Denn Schlange stehen ist auf der Hauptpost, zumindest hier in Saarbrücken, Standard. Gerne steht man dort auch mal eine halbe Stunde an und man ist gut beraten, sich etwas zu lesen in die Tasche zu stecken. Deshalb finde ich die Packstation super praktisch und lasse mich seit etwa zwei Jahren nur noch zu diesen gelben Kästen beliefern. Auch meine Zeitgenossen berichten zunehmend von ihren Erlebnissen mit der ein oder andern Packstation. Ein richtiger Trend also.

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Meinungsbildung: Die neuen Monarchen und vom Zustand der Freiheit

Ein autobiografischer Bericht.

Wenn alle Menschen einer Meinung wären außer einem, und diese einzige Person der gegenteiligen Meinung wäre, hätten die Menschen genau so wenig das Recht diese Person zum Schweigen zu bringen, als diese Person, hätte sie dazu die Macht, das Recht hätte, alle anderen Menschen zum Schweigen zu bringen. Das besonders Böse beim Unterdrücken der Äußerung einer Meinung ist, dass es die Menschen, unsere Nachfahren ebenso wie die heutige Generation, beraubt; und zwar diejenigen, die eine abweichende Meinung haben, noch mehr als die, die diese Meinung teilen. Falls die abweichende Meinung richtig ist, sind die Menschen der Gelegenheit beraubt, Irrtum mit Wahrheit zu tauschen. Wenn die Meinung falsch ist, verlieren sie das, was ein noch größerer Gewinn wäre, nämlich die deutlichere Wahrnehmung und den lebendigeren Eindruck der Wahrheit, den sie durch die Kollision mit dem Irrtum erzeugt.

— John Stuart Mill, On Liberty | 1859

Mit diesem Zitat des englischen Philosophen John Stuart Mill möchte ich den im Artikel zuvor beschriebenen Neustart des Kritisators eröffnen und ihn als eine Art Leitstern an diesen digitalen Ort platzieren. Ohne ihn, diesen Leitstern, hätte ich selbst nie meine Meinung ändern können. Zwar lernte ich dieses Zitat erst nach meiner Meinungsänderung kennen, aber auch aus der Retrospektive betrachtet verliert es nicht minder an Wirkung und Bedeutung für mich.

Metamorphose durch Meinungsvergleiche

Wer diesen Blog über eine längere Zeitstrecke vergleicht, kann unschwer erkennen, wie ich vom linksgläubigen Etatisten, nach und nach zum klassischen Liberalismus gefunden habe. Wie es dazu kam, möchte ich in Gegenüberstellung des Mill-Zitates beleuchten und herausarbeiten wie wichtig, ja wie dringlich es ist, andere Meinungen nicht nur anzuhören, sondern dafür Sorge zu tragen, dass diese Meinungen auch ohne Wenn und Aber geäußert werden dürfen. Von Letzterem ist unsere politisiert pseudo-tolerante Gesellschaft mittlerweile Lichtjahre entfernt.

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Sag’s mit Anthony de Jasay

Umverteilung ist die Belohnung, die Gewinnerkoalitionen für die Ermächtigung einer bestimmten Regierung erhalten.

Oder, ganz aktuell zum Thema »Umfairteilung«:

[…] Vor einigen Jahren machte ein Professor aus Tübingen dazu ein erhellendes Experiment. Er lud seine Studenten in ein Restaurant ein, zahlte die Getränke und sagte: „Essen zahlt jeder selbst.“ Daraufhin nahm die Mehrheit das preiswerteste Gericht. Ein paar Wochen später wiederholte er das Ganze – nur mit einem entscheidenden Unterschied: Jetzt legte er das Essen auf alle um. Und plötzlich bestellten seine Studenten die teuersten Gerichte. Irgendwie logisch. Denn warum soll man sich zurückhalten, wenn die Last auf die Gemeinschaft verteilt wird. Das ist ein Hauptgrund, weshalb unser Wohlfahrtsstaat scheitert. […]

Ganzer Text bei der Achse: Umfairteilung

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Sag’s mit Peter Sloterdijk

»Es gehört zu den desinformierenden Wirkungen der üblichen Sprachspiele über das »Soziale«, zu suggerieren, die heutige »Gesellschaft« bewege sich auf das äußerste Stadium des Beutekapitalismus zu, während wir unserem faktischen Modus vivendi zufolge […] längst in einem Semisozialismus bzw. einem socialism au ralenti angelangt sind, der seinen Namen nicht zu nennen wagt.«

Peter Sloterdijk
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Wahlkampf anno 1932: »Gemeinnutz geht vor Eigennutz«

Gemeinnutz geht vor Eigennutz

Öffentlich statt privat

Dieses Foto habe ich in der Chronik 1932 entdeckt. Jener Nazi-Wahlslogan »Gemeinnutz geht vor Eigennutz« war mir bis dato unbekannt und unterstreicht einmal mehr die Gegebenheit, wie sozialistisch, antikapitalistisch und somit politisch links die Nazis doch waren; lügenstrafend all jener Umstände, dass das opportune Gros unserer politischen Lager es weder einsehen kann, noch gewillt ist dies zu wollen.

Im modernen Jetzt, im Wohlfahrts-Sozialismus heißt die Losung schlicht: »Öffentlich geht vor Privat«. Wer findet den Unterschied?


Sozialnetz:

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Interview mit Roland Baader aus der Sendereihe »Streiflichter des Lebens«

Roland BaaderAn dieser Stelle möchte ich auf ein Interview mit dem Sozialphilosophen und Ökonom Roland Baader aufmerksam machen. Das Interview ist ein Kleinod und tauchte Anfang des Jahres, kurz nach dem Tode Baaders im Netz auf. Aufgezeichnet wurde es bereits im Jahre 2003 und wurde unter der Sendereihe Streiflichter des Lebens auf RTL-Radio in sechs Teilen gesendet. Dennoch ist die Thematik aktueller denn je. Das Interview hat eine Gesamtlänge von 3:10 Stunden.

Beim Lauschen auf die mit tiefer und langsamer Stimme gesprochenen Worte Roland Baaders, ist man so manches mal darüber erstaunt, wievielen Denkfallen man tagtäglich unterjocht ist und nicht minder dankbar, die ein oder andere »Normalität« über Bord werfen zu können und so manche »unlösbare« Frage beantwortet bekommen zu haben. Ich kann dieses Interview meinen Lesern nur wärmstens empfehlen.

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Sag’s mit Hans-Hermann Hoppe

»Der sogenannte Sozialstaat – eigentlich handelt es sich bei dem, was wir sozial nennen um »Stehlen und Hehlen«, aber nicht um echte, freiwillige und nur darum moralisch zu nennende Sozialpolitik – wird ebenso sicher zusammenbrechen, wie der Kommunismus zusammengebrochen ist. Das ganze Sozialversicherungssystem, der Generationenvertrag, ist wie ein Kettenbrief zum Absturz verurteilt. Jeder private Geschäftsmann, der ein solches »Versicherungssystem« anbieten wollte, würde sofort als Gauner verhaftet. Daß man in Deutschland immer noch, selbst angesichts steigender Lebenserwartungen und sinkender Geburtenraten, so tut, als habe man es mit einer großen Erfindung zu tun, zeugt deshalb nur davon, wie verantwortungslos, ja geradezu gemeingefährlich die gesamte Politikerklasse hierzulande ist.«

Hans-Hermann Hoppe
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Ron Paul stellt Wahlkampf ein

Ron Paul wirft das Handtuch und stellt seinen Wahlkampf ein. Somit sind alle Wege frei für den erzkonservativen Republikaner Mitt Romney. Ein Jammer. Schade, schade, schade.

Wie die Neue Zürcher Zeitung meldet:

Der republikanische Kongressabgeordnete Ron Paul hat am Montag seinen Wahlkampf aus finanziellen Gründen eingestellt. Dennoch will der letzte verbliebene parteiinterne Romney-Konkurrent mit Blick auf den Nominationsparteitag im August weiter Delegiertenstimmen ansammeln.

Weiterlesen in der NZZ …

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