Jun
25
2010
0

Ein Jubiläum: Strawinskys L’Oiseau de feu (Der Feuervogel) wurde vor 100 Jahren uraufgeführt

Léon Bakst Figurine für »Der Feuervogel«

Heute ist ein wichtiges Jubiläum in der Musikgeschichte. Denn auf den Tag genau vor 100 Jahren, am 25 Juli 1910, wurde Igor Strawinskys Balletmusik L’Oiseau de feu zu deutsch Der Feuervogel am Théâtre de l’Opéra in Paris uraufgeführt. Mit dem berühmten Ballets russes des Impresario Sergej Djagilew begann somit ein neues Zeitalter der Musik, welches bereits drei Jahre später mit dem Stück »Le Sacre du printemps« seinen Höhepunkt erreichte und wie eine Atombombe auf das 20. Jahrhundert einschlagen sollte.

Gerade eben erst wurde ich auf dieses Jubiläum aufmerksam und leider fehlt mir die Zeit, jetzt etwas über diese spannende Periode Strawinskys zu schreiben … vielleicht ein anderes Mal.
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Verfasst von Der Kritisator in: Kultur & Bildung, Musik |
Mai
20
2010
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Schostakowitsch (Klavierkonzert F-Dur op.102) für Einsteiger …

… oder man könnte auch sagen »Klassik für Einsteiger«, wenn das nun folgende Stück Musik vorgestellt wird.

DSCH

Eigentlich, sofern man nicht prinzipiell ein Problem mit klassischer Musik hat, oder sonstigen Dogmen erlegen ist, müsste diese Musik jedem gefallen. Sie ist für anspruchsvolle Ohren ebenso geeignet wie sie auch jederman sofort ins Ohr geht. Der Beatles-Effekt quasi. Mozart beschrieb dies einmal in einem Brief an seinen Vater sehr treffend: […] die Concerten [Klavierkonzerte] sind eben das Mittelding zwischen zu schwer, und zu leicht – sind sehr Brillant – angenehm in die ohren – Natürlich, ohne in das leere zu fallen – hie und da – können auch kenner allein satisfaction erhalten – doch so – daß die nicht=kenner damit zufrieden seyn müssen, ohne zu wissen warum.[…] Brief Mozarts an seinen Vater vom 28.12.1782.

Auch an dieser Stelle geht es nun um ein Klavierkonzert. Speziell um den 2. Satz (Andante) des 3sätzigen Klavierkonzert N° 2 in F-Dur op.102 von Dmitri Schostakowitsch.

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Verfasst von Der Kritisator in: Musik |
Dez
15
2009
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4′33”

TACET

Verfasst von Der Kritisator in: Kultur & Bildung, Musik |
Nov
27
2009
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Musik: Erich Wolfgang Korngold, der vergessene Komponist

Marietta

Die tote Stadt

Erich Wolfgang Korngold. Noch nie gehört? Macht nichts, leider! Ich kannte diesen Komponisten bis dato auch nicht. Leider. Ein Zufall brachte mich zu seiner Musik, welche im weitesten Sinne dem Fin de siècle zuzuordnen wäre. Korngold fing als Wunderkind an, und wurde gar als »Nachfolger Mozarts« gehandelt. Seine Opern die er bereits mit 2o schrieb, waren, neben denen von Richard Strauss, die am meist gespielten auf deutschen Bühnen zu jener Zeit. Auch an der Met in New York gab es bereits Inszenierungen. Man erwartete ein musikalisches Inferno für das kommende Jahrhundert, doch es blieb aus.

Die Musik ist voller Meisterschaft und dennoch heute quasi vergessen. Das ist nicht gerecht aber vielleicht auch ein bischen hausgemacht. Korngold emigrierte nach dem Anschluß Österreichs in die USA und machte dort zum zweiten Mal Weltkarriere: als Komponist von Filmmusik. Als er sich ab den 40ern wieder daran machte, absolute Musik zu schreiben, war er nicht mehr ganz en vogue und niemand mehr schenkte ihm Beachtung. Ein Talent, welches ein Land nur wenige in einem Jahrhundert hervorbringt, endete verbittert in Hollywood.

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Verfasst von Der Kritisator in: Musik |
Nov
01
2009
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Halloween vs. Lohengrin in Saarbrücken

Hello Wien

Hello Wien

Im SST lief am 31. Oktober Lohengrin und fiel damit sozusagen auf das seit etwa 15 Jahren aus dem Boden gestampfte »Fest« Halloween. Das Theater war voll, trotz der populären Gegenveranstaltung. Kultur bringt offenbar immer noch genügend Zugkraft auf. Gut so. Doch ohne dass ich es wollte, landete ich nach der Vorstellung auf einer halloweenisierten Party. Immerhin mit kulturellem Hintergrund. In die Moderne Galerie wurde eingeladen: Party und Kunst.

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Okt
18
2009
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Salome in Saarbrücken oder: Applaus im Theater und der typische Frühklatscher

Kulturbürgertum

Kulturbürgertum

Die Unkultur des allzu frühen Applauses in Konzerten und Oper. Neulich mal wieder erlebt im Saarländischen Staatstheater, bei Salome von Richard Strauss.

Es war diese eine Minute, die alles entschied. Als bei Christian Thielemanns grandiosem Gastauftritt als Dirigent der Dresdner Staatskapelle die letzten Töne von Bruckners Achter verklungen waren, da herrschte eine unendliche Minute lang, bevor dann der Applaus gewitterartig losbrach, ein vielhundertfaches Schweigen. In genau dieser Schweigeminute für die Schönheit der Musik, am 13. September in der Semperoper, hat sich Thielemann vermutlich entschieden, als Chefdirigent nach Dresden zu ziehen – und München zu verlassen. Nicht nur wegen des Orchesters also, sondern auch wegen des Publikums.

Das, was DIE ZEIT hier so schön beschreibt, gibt es offenbar nicht nur nicht in München, sondern auch nicht in Saarbrücken.

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Verfasst von Der Kritisator in: Kultur & Bildung, Musik |
Sep
14
2009
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Apple will (mit dem iTunes-Store) kein Geld verdienen

Zahlungsmethode

Zahlungsmethode

Das ist seltsam. Apple, welche in letzter Zeit nichts unversucht lassen an jeden Cent ran zu kommen, und dabei gar microsoftche Mehtoden anwenden – man denke an jüngstes Beispiel Palm –, verzichtet auf das Einlösen von Geschenkgutscheinen, wenn diese im Einzelhandel gekauft wurden, ergo nicht über Kreditkarten gezahlt werden.

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Aug
28
2009
0

4′33”

TACET

Verfasst von Der Kritisator in: Kultur & Bildung, Musik |
Jul
05
2009
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Musik: Was haben Winnetou und Messiaen gemeinsam?

Old Shatterhand & Winnetou

Old Shatterhand & Winnetou

Für alle die den Komponisten Olivier Messiaen kennen, mag das eine seltsame, ja fast ketzerische Frage sein. Ebenso wollte ich den nächsten Artikel über Musik nicht schon wieder über Messiaen verfassen. Doch als ich heute in einem Klavier-Sammelband ein Stück aus dem Winnetoufilm »Der Schatz im Silbersee« unter die Finger bekam, hatte ich ein Déjà-vu-Erlebnis und mir wurde schlagartig klar, warum, musikpsychologisch betrachtet – es gut möglich sein könnte, dass mir auf Grund eben dieser Filmmusiken von Martin Böttcher, Jahre später die Musik von Messiaen so gut gefiel, oder zumindest ein Schlüssel zu seiner Musik war. Wieso könnte das so sein?

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Verfasst von Der Kritisator in: Musik |
Mai
21
2009
1

13 Minuten Olivier Messiaen

Anmerkung

Heute der Versuch über etwas zu schreiben, worüber ich immer schon mal schreiben wollte: über Musik. Oder über ein bestimmtes Musikstück. Keine Ahnung ob mir das gelingt und in welche Richtung es gehen wird. Ich probier’s einfach mal.

Ebenso bin ich kein Musikwissenschaftler. Die können bisweilen ja die Stücke immer ganz gut auseinander nehmen und interpretierend beschreiben … manchmal aber auch nerven und manchmal auch zu wissenschaftlich sein und somit für den interessierten Laien unverständlich.

Eine für mich interessante Möglichkeit dem geneigten Leser Werke, Komponisten oder Musik überhaupt vorzustellen. Inspiriert für sowas in der Art wurde ich durch den Blog eines Astronomen, der als Wissenschaftler dem Laien die Astronomie näher bringt ohne ins Unverständliche oder Langweilige abzudriften.

Turangalîla-Symphonie – VI (Jardin du sommeil d’amour)

Blaumeise

Blaumeise

Ich weiß nicht wie oft ich dieses Stück gehört habe. 50 Mal, 100 Mal, keine Ahnung. Manchmal stelle ich es auch einfach auf Endlosschleife, so endlos wie das Stück in sich. Es handelt sich um den 6. Satz der 10-sätzigen Turangalîla-Symphonie von Olivier Messiaen.

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Verfasst von Der Kritisator in: Musik |
Apr
18
2009
0

18. April 2009

Gustav Mahler – Sinfonie N° 5 – IV (Adagietto – Sehr langsam)

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Verfasst von Der Kritisator in: Musik |
Apr
17
2009
0

Happy 80

Happy iTunes

Happy iTunes

Früher, immer wenn mein Vater James Last hörte, rümpfte ich die Nase. Heute find’ ich die Mucke ziemlich kultig. Man muss einfach nur locker sein …

Alles Gute zum 80sten Geburtstag lieber James Last!

Interview (DIE ZEIT)

Verfasst von Der Kritisator in: Musik |
Apr
04
2009
0

Garten-Nazis raus

Leider ohne Gartenzwerg

Leider ohne Gartenzwerg

Aus der Innenstadt zog ich einst aus, um die Ruhe zu lernen. Nun, angekommen am äußeren Stadtrand und Waldnähe muss ich, nachdem mich die ersten Strahlen der Frühlingssonne in den Garten lockten feststellen, dass ich mehr von Lärm umgeben bin als je zuvor. Es ist weniger der monotone Autolärm und das Tatütata der Stadt welches noch immer zu meinen Ohren dringt, es sind die Leute in nächster Umgebung. Die Nachbarschaft im weitesten Sinne. All das erinnert mich ans selige Dorf.

Nun sitze ich hier, vom Lärm an meinen Schreibtisch geflüchtet und verfasse die ersten Skizzen dieses Artikels. Seite heute Morgen wird nun zurückgemäht. Doch der Reihenfolge nach:

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Mrz
14
2009
3

Was bin ich? Heute mit David Garrett

Welches Schweinderl hätten’s denn gern?

Strähnchen wie Geigensaiten

Strähnchen wie Geigensaiten

Heute gibt’s mal heiteres Beruferaten. Ich stelle hier ein Foto zur Verfügung und an Hand dessen soll der liebe Leser erraten, welcher Beruf denn wohl am besten zu dem Abgebildeten passen würde. Hmm, was könnte der Typ wohl machen, der sich am liebsten mit bis zur Brustwarze aufgeknöpftem Hemd und Schlafzimmerblick ablichten lässt?

Dabei schadet es ja nichts, dass es sich in diesem Falle um einen Stargeiger der Klassikszene handelt. Das, und die abgebildete Stradivari soll man sich einfach einmal wegdenken. Im übrigen, ich kenne mich zwar mit klassischer Musik aus, doch diesen Typen kannte ich bis dato auch nicht.

Ich bitte um eifriges Beruferaten in den Kommentaren.

P.S.
David ist im übrigen auch in Saarbrücken im Rahmen der Musikfestspiele Saar live zu erleben.

Mrz
08
2009
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Jessye Norman kommt nun doch!

Ludwigskirche meets Jessye Norman

Ludwigskirche meets Jessye Norman

Saarländische Lösung mal im positiven.

Nachtrag zum Artikel Saarmerika. Die Zusage des Weltstars Jessye Norman für ein Konzert in der Saarbrücker Ludwigskirche musste wieder zurückgezogen werden, da ihre Agentur DEAG sie aus irgendwelchen Gründen, trotz bereits abgeschlossenem Vertrag nicht zuließ. Wahnsinn, selbst Weltstars stehen bei ihren Agenturen unter der Fuchtel. Schade, dachte man.

Doch jetzt kommt alles anders. Dank saarländischem Pragmatismus.

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