Urbanität & Umwelt
Energie SaarLorLux und der Atomstrom

In fast jedem Editorial der monatlich erscheinenden Postille, dem sog. Blauen Magazin der Energie SaarLorLux behauptet der Geschäftsführer Dr. Jochen Starke frisch und geradeaus, dass die Kunden der Energie SaarLorLux (ESLL) mit 100 prozentiger Sicherheit keinen Atomstrom in ihrem Strommix beziehen. Dass das mit fast 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit gelogen ist, ist das eine. Das andere ist, dass Herr Starke dies offensichtlich darf, ohne dabei rechtlich in Bedrängis zu geraten. Ich ging der Sache nach, und in einem Mailwelchsel mit Greenpeace kamen interessante Tatsachen zu Tage.
1Kilez More – Klimawandel (Klimalüge, Klimaschwindel) – was ist dran?
Hierzu habe ich (noch) keine eindeutige Meinung. Bis dato glaube ich ja an den Klimawandel und wenn ich ehrlich bin, glaube ich nur deswegen daran, weil ich es tagaus, tagein zu hören bekomme. Nie habe ich mich ernsthaft mit den Fakten beschäftigt. Man glaubt eben das, was man ständig hört und immer dann, wenn mir etwas über den Klimaschwindel über den Weg lief, verschloss ich die Augen. Kann nicht sein, darf nicht sein.
4Werben gegen Werbung – Les déboulonneurs
Du gehst vor die Tür und fällst über einen Stapel Werbung der auf der Treppe liegt, dein Briefkasten ist vollgestopft mit Wochenblättern obwohl auf ihm steht »Bitte keine Werbung!«, der nächste Bus der an Dir vorbeifährt ist von oben bis unten mit Werbung zugekleistert, die Stadtbahn ist ein einziger Werbebandwurm. An jeder Ecke, auf jeder freien Fläche ein Werbeplakat. Selbst Deine Ohren sind nicht mehr sicher vor den einlullenden Botschaften – ob im privaten oder im öffentlichen Raum. Das Fußballstadion in welches du geht, heißt nicht mehr Volksparkstadion sondern Hamburg-Mannheimer-Arena. Neuerdings flackern überall Videoleinwände mit schlecht gemachten Animationen in den Tag und in die Nacht. 24/7. Das Fernsehn ist nur noch bei den Öffentlich-Rechtlichen halbwegs sicher vor Werbung, Radio ebenfalls und das Web ist nur benutzbar mit Flash-Blocker, – – – man muss schon in den tiefen Wald gehen, um all dem zu entfliehen.
1Auto: Das Haus als Garage
Zugegeben. Ich bin ein bekennender Autohasser. Dabei kann ich durchaus ins schwärmen geraten, wenn ich einen Klassiker wie etwa eine DS, einen w/123 oder insbesondere einen Ro80 zu Gesicht bekomme, doch ich frage mich immer, was uns das Auto letztendlich gebracht hat. Und so komme ich meistens zu einem negativen Fazit. Doch davon soll hier und heute nicht die Rede sein. Hier geht es um SUG – Sports Utility Garage. Die Garage als Symbol und Zurschaustellung des persönlichen Wertesystems und Dekadenz. 0
Weltkulturerbe: Dresdens Aberkennung durch UNSECO
Nun ist es offiziell. Wie zu erwarten, hat die Unesco heute in Sevilla das Dresdner Elbtal von der Liste des Weltkulturerbes gestrichen. Im Grunde zu Recht. Stein des Anstoßes, ist der in Angriff genommene Bau einer Brücke. Den gierigen Investoren und Nutznießern dürfe die Aberkennung gerade recht sein, nun können sie das Elbtal weiter zubauen; bis der Hals voll ist. Für dieses einzigartige Kulturerbe haben diese Verbrecher wohl genau so wenig übrig, wie seinerzeit die Bomben des Churchill. Dieses Beispiel zeigt in deutlicher Weise den Zustand der Republik, wenn Gesellschaft und selbst Teile der Politik, machtlos gegen die Interessen einiger weniger Oligarchen sind.
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