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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Kategorie - Wirtschaft & Ökonomie

Wahlprogramm 2013: SPD will »Kapitalismus« mit Kapitalismus bändigen

Bundestagswahl 2013

Panem et circenses: linksschenk, marsch!

Selbst der SPIEGEL bescheinigt dem neuen SPD-Wahlprogramm für Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: Linksschwenk, marsch! Nun, was anderes war unter Parteichef Gabriel nicht zu erwarten. Was soll die SPD auch sonst tun?

»Der Westen« indes hat folgendes über das neue SPD Wahlprogramm zu berichten:

SPD will Kapitalismus bändigen
Höhere Steuern für Reiche, Mindestlohn und Volksabstimmungen über Gesetze sollen im Wahlprogramm stehen. SPD-Chef Gabriel will die „Kumpanei des Staates mit den Banken“ beenden. Das Wahlziel: Mindestens 30 Prozent.

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Ich, Bleistift!

Bleistift

Graphit, Holz und Gummi | birgitH / pixelio.de


Eines der Lieblingsbeispiele der klassisch Liberalen bzgl. der Funktionsweise einer echten, also unbehinderten Marktwirtschaft, ist die Parabel von Leonard Reads I, pencil, ich Bleistift. Sie führt exemplarisch vor, wie weltweit verzahnt und außerordentlich komplex bereits die Herstellung eines einfachen Bleistiftes ist. Trotz der Kompliziertheit all jener einzelnen Prozesse die für die Bleistiftproduktion notwendig sind, ist diese nicht etwa von einer zentralen Stelle oder einer allwissenden Kommission gesteuert, sondern geschieht von ganz alleine. Nicht zuletzt zu einem unschlagbaren Preis.

Ich, Bleistift will aufzeigen, dass es Dinge gibt, die mit menschlichem Sachverstand – geschweige denn mit starren Regeln aka »politischer Regulierung« –, nicht zu bewerkstelligen sind. Die klassisch Liberalen begreifen es nachgerade als Anmaßung, zu denken man könne unendlich komplexe Mechanismen wie etwa wirtschaftliche Prozesse planen, regulieren oder in gewünschte Bahnen lenken; ganz zu schweigen davon, Missbrauch, Klüngel, Machtakkumulation und Vetternwirtschaft im Zuge dessen verhindern zu können.

Der Sozialphilosoph und Ökonom Friedrich August von Hayek nannte diese Anmaßung »konstruktivistischer Rationalismus«. Ein Konstrukt, welches davon ausgeht, das Gewollte sei plan- und lenkbar – und notfalls mit Gewalt durchzusetzen: sei es nun die bereits erwähnte Marktwirtschaft, die Entwicklung neuer Technologien, »soziale Gerechtigkeit« oder der Weltfrieden. Doch unsere politische Apologeten denken das nicht.

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Sag’s mit Anthony de Jasay

Umverteilung ist die Belohnung, die Gewinnerkoalitionen für die Ermächtigung einer bestimmten Regierung erhalten.

Oder, ganz aktuell zum Thema »Umfairteilung«:

[…] Vor einigen Jahren machte ein Professor aus Tübingen dazu ein erhellendes Experiment. Er lud seine Studenten in ein Restaurant ein, zahlte die Getränke und sagte: „Essen zahlt jeder selbst.“ Daraufhin nahm die Mehrheit das preiswerteste Gericht. Ein paar Wochen später wiederholte er das Ganze – nur mit einem entscheidenden Unterschied: Jetzt legte er das Essen auf alle um. Und plötzlich bestellten seine Studenten die teuersten Gerichte. Irgendwie logisch. Denn warum soll man sich zurückhalten, wenn die Last auf die Gemeinschaft verteilt wird. Das ist ein Hauptgrund, weshalb unser Wohlfahrtsstaat scheitert. […]

Ganzer Text bei der Achse: Umfairteilung

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Sag’s mit Peter Sloterdijk

»Es gehört zu den desinformierenden Wirkungen der üblichen Sprachspiele über das »Soziale«, zu suggerieren, die heutige »Gesellschaft« bewege sich auf das äußerste Stadium des Beutekapitalismus zu, während wir unserem faktischen Modus vivendi zufolge […] längst in einem Semisozialismus bzw. einem socialism au ralenti angelangt sind, der seinen Namen nicht zu nennen wagt.«

Peter Sloterdijk
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ESM-Vertrag: Genossin Merkel zum Rapport

ESM-Vertrag: Genossin Merkel zum Rapport

Mit freundlicher Genehmigung Götz Wiedenroth


Sozialnetz:

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Gehaltsvorstellungen à la ESM

Leben wird unser Programm

Leben wird unser Programm | olga meier-sander / pixelio.de


Die Welt am Sonntag veröffentlichte gestern die inoffizielle Gehaltsliste der sozialistischen ESM-Adepten. Wie nicht anders zu erwarten, erhalten die ESM-Mitarbeiter einen Hungerlohn. Am schlimmsten sind die Hilfskräfte dran, ihnen winken dernach Gehälter zwischen 22.000 und 72.000 Euros. Arme Schweine. Der zukünftige »geschäftsführende Direktor« des Selbstbedienungsladens sackt gerade mal ein Grundgehalt von 324.000 Euro in die eigenen Taschen und verdient somit zwar mehr als Bundeskanzlerin Merkel, welche auf 190.000 Euro kommt, aber für einen Kolchos, der gerichtlich immun bleibt und keine Verantwortung für seine Produktionsgenossenschaft tragen muss, ist das ja nicht sooo viel. Zum Glück gibt es da noch Aufwandentschädigungen und Sonderbezüge.

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Der Kritisator stellt Antrag auf EU-Hilfen

EUDSSR

EUDSSR

Der Privatstaat Der Kritisator schlüpft unter den europäischen Rettungsschirm. Das Kleinstland ersucht seine europäischen Partner um Hilfe aus den Krisenfonds EFSF oder ESM, wie die Regierung des Kritisators am Montag mitteilte. Als Begründung verwies der Staat auf die Auswirkungen des Kaputtsparens und der Griechenland-Krise.

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