KARSTADT steht auf der Kippe. Nun bin ich der letzte der um Kaufhäuser bettelt, doch Saarbrücken ohne sein KARSTADT – das kann ich mir nicht vorstellen. Ein Paradoxon leuchtet sofort auf, zumindest aus Sicht eines Saarbrückers; denn ein Kaufhaus zu schließen welches nur so brummt, wie kann das denn sein? Die drohende Schließung hat dennoch berechtigte Hintergründe und diese liegen, wie so oft in letzter Zeit, woanders: Im Spekulationsnirvana des Börsenkapitalismus.
21
2009
13 Minuten Olivier Messiaen
Anmerkung
Heute der Versuch über etwas zu schreiben, worüber ich immer schon mal schreiben wollte: über Musik. Oder über ein bestimmtes Musikstück. Keine Ahnung ob mir das gelingt und in welche Richtung es gehen wird. Ich probier’s einfach mal.
Ebenso bin ich kein Musikwissenschaftler. Die können bisweilen ja die Stücke immer ganz gut auseinander nehmen und interpretierend beschreiben … manchmal aber auch nerven und manchmal auch zu wissenschaftlich sein und somit für den interessierten Laien unverständlich.
Eine für mich interessante Möglichkeit dem geneigten Leser Werke, Komponisten oder Musik überhaupt vorzustellen. Inspiriert für sowas in der Art wurde ich durch den Blog eines Astronomen, der als Wissenschaftler dem Laien die Astronomie näher bringt ohne ins Unverständliche oder Langweilige abzudriften.
Turangalîla-Symphonie – VI (Jardin du sommeil d’amour)
Ich weiß nicht wie oft ich dieses Stück gehört habe. 50 Mal, 100 Mal, keine Ahnung. Manchmal stelle ich es auch einfach auf Endlosschleife, so endlos wie das Stück in sich. Es handelt sich um den 6. Satz der 10-sätzigen Turangalîla-Symphonie von Olivier Messiaen.
21
2009
Deppenapostroph N°3
Heute: Kita´s
Ich dachte immer, die Apostrophe, bzw. die Zusatzmarotte das ohnehin falsch eingesetzte Apostroph auch noch mit einem falschen Zeichen, sprich dem Akut-Zeichen zu setzten, wäre vor allem ein Vergehen der Schildermacher und Gelegenheitsschreiber.
21
2009
Totobad Saarbrücken eröffnet Badesaison! Wie lange noch?
17
2009
Studiengebühren: Ab in die Palz
Ab in die Palz
, so werden viele anssässige Saarländer zu sich sagen und letztendlich auch so handeln; jedenfalls dann, wenn’s ums Studium geht. Ergo Tier statt Saarbrücken. Das liegt nich daran, dass die Uni in der Pfalz besser ist. Nein, es liegt am Bezahlstudium. Im CDU-Land Saarland ist das Studium nämlich seit dem WS 2007/2008 kostenpflichtig. Bereits nach knapp einem Jahr belegt eine aktuelle Studie des Saarbrücker Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft das, was vorher schon jeder Grundschüler prognostizierte. Seit Einführung der Studiengebühren schrieben sich 6,2 Prozent weniger Studenten ins erste Semester ein als im Jahr zuvor. Trier hingegen verbuchte mit 13,5 Prozent Mehreinschreibungen eine Rekordhöhe an Erstsemestern.
14
2009
OECD: Deutschland schröpft Geringverdiener
Deutschland liegt im Vergleich mit 30 europäischen Ländern auf dem zweiten Platz – leider nur wenn es darum geht, Geringverdiener zur Staatskasse zu bitten. So die aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
DIE ZEIT schreibt: Deutschland nimmt von denen am meisten, die am wenigsten haben: In einer Studie kritisiert die OECD, dass der Staat wie kaum ein anderes Industrieland bei den Gering- und Normalverdienern zulangt.
Besonders weit über dem OECD-Durchschnitt
liege die Abgabenlast für Alleinerziehende mit geringem Einkommen.
12
2009
Ordnungsamt demontiert Plakate der FDP
Die Stadtverwaltung hat 500 Wahlplakate der FDP abgehängt. Aus Gründen der Gleichbehandlung
. Oh Menno.
Zu den am 7. Juni 2009 statt findenden Kommunal- und Europawahlen ist es erlaubt, im Stadtgebiet 480 Plakate aufzuhängen. Man hätte alleine in der Kernsatdt 1082 Plakate der FDP gezählt, so das Ordnungsamt. Nach Adam Riese musste das Ordnungsamt also mehr davon abhängen, als eigentlich erlaubt sind; auf Kosten der FDP vesteht sich, da die Partei der Aufforderung es selbst zu tun, nicht nach gekommen ist.
08
2009
Deppenapostroph N°2
Heute: Nur Freitag´s und Samstag´s
Gesehen auf einer Speisekarte im Saarbrücker »Deutsch-Französischen-Garten«.
Bon appetit avec accent aigu.
Info:
Deppenapostroph
06
2009
Das Haus von Steve Jobs
Seit Jahren schwelt ein Streit zwischen Steve Jobs und der Gemeinde Woodside in Kalifornien, welcher bis zum State Supreme Court vorgedrungen ist. Es geht um ein Haus – das sogenannte Jackling House. Das Haus, 1928 erbaut, steht auf Jobs Grundstück und gehört diesem von der Fußmatte bis hin zum Schornstein. Es ist eine zum niederknien schöne Villa in spanischem Kolonialstil (siehe Fotos), erbaut von dem Industriellen Daniel Jackling. Richard Nixon war einmal Gast des Hauses und die Clintons wohnten später direkt nebenan. Das Haus hat Geschichte, Charm und sonst sehr viele Dinge die man weder kaufen noch konstruieren kann. Doch, und nun zum Stein des Anstosses, Steve Jobs will das Haus komplett abreißen lassen um sich einen kleineren Neubau hinzustellen. Sozusagen eine iVilla. Klein und modern …








