Okt
31
2009
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Denglischdoofness N°6 – H&M Magazine

hmDas H&M Magazine also; nicht Magazin, sondern »Mähgesein«. Uhhh. OK, gesehen, drin rumgeblättert, über »geniale« Texte gestolpert, mitgenommen. Inhaltlich braucht man natürlich nichts von einem Reklameblatt eines Bekleidungshauses erwarten, nein, hab ich auch nicht und darum soll’s auch nicht gehen. Doch die Sprache ist es – und die ist zitierenswert.

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Okt
28
2009
0

Vorbild Apple: Ein Umzug vom G5 zum Mac mini

Kinderleicht

Kinderleicht

Lobhudeleien über Apple verkiff ich mir bisher, eher schrieb ich etwas kritisches. Doch nachdem ich heute meinen alten Rechner ausgemustert hatte, um diesen durch einem neuen Mac mini zu ersetzen, schien mir die Art und Weise, wie einfach so ein Umzug sein kann, einen lobenden Eintrag wert; frei nach dem Motto: zeig mir das mal jemand auf einem PC.

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Verfasst von Der Kritisator in: Computer & Technik |
Okt
25
2009
5

Polen kastriert Sexualverbrecher

Maria hat geholfen!

Maria hat geholfen!

Die neuste Meldung aus Polen hat mir nicht nur abermals die Sprache verschlagen, sie ist schlichtweg skandalös: Polen will Sexualverbrecher zur Strafe zwangskastrieren. Nun liegt Polen nicht irgendwo in China, sondern in Europa und ist zudem noch EU-Mitglied. Und dabei verwundert es, dass diese Meldung (noch) keine europaweite Empörung hervorgerufen hat. Hierzulande ging sie jedenfalls im Zuge des schwarz-gelben Koalitionsvertrages unter.

Ein Land jedenfalls, welches mittelalterliche Strafmethoden anwendet, hat meiner Meinung nach nichts in der EU verloren.

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Okt
18
2009
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Salome in Saarbrücken oder: Applaus im Theater und der typische Frühklatscher

Kulturbürgertum

Kulturbürgertum

Die Unkultur des allzu frühen Applauses in Konzerten und Oper. Neulich mal wieder erlebt im Saarländischen Staatstheater, bei Salome von Richard Strauss.

Es war diese eine Minute, die alles entschied. Als bei Christian Thielemanns grandiosem Gastauftritt als Dirigent der Dresdner Staatskapelle die letzten Töne von Bruckners Achter verklungen waren, da herrschte eine unendliche Minute lang, bevor dann der Applaus gewitterartig losbrach, ein vielhundertfaches Schweigen. In genau dieser Schweigeminute für die Schönheit der Musik, am 13. September in der Semperoper, hat sich Thielemann vermutlich entschieden, als Chefdirigent nach Dresden zu ziehen – und München zu verlassen. Nicht nur wegen des Orchesters also, sondern auch wegen des Publikums.

Das, was DIE ZEIT hier so schön beschreibt, gibt es offenbar nicht nur nicht in München, sondern auch nicht in Saarbrücken.

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Verfasst von Der Kritisator in: Kultur & Bildung, Musik |
Okt
13
2009
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Hubert Ulrich: Die Ypsilanti der Saar – Der Wahlbetrug der Grünen im Saarland

veranderung

Die grüne Veränderung

Andrea Ypsilanti wurde vor Monaten für ihren Wortbruch, nicht mit den Linken koalieren zu wollen, öffentlich hingerichtet. Ihre politische Karriere ist somit quasi zu Ende. Völlig zu Recht. Hubert Ulrich tat nicht nur prinzipiell das gleiche, sondern legte in Sachen Unverschämtheit noch eins drauf. Doch im Gegensatz zu Ypsilanti kommt Ulrich mit der billigen Ausrede davon, eine persona non grata, nämlich Oskar Lafontaine sei an allem schuld. Das alles wird von Presse und Politik kommentarlos hingenommen.

Für mich ist die Koalitionsaussage der Grünen, mit der abgewählten CDU und der FDP eine Koalition eingehen zu wollen, der größte politische Skandal seit Hessen; ganz abgesehen von der grünen Posse um das Bürgermeisteramt für Kajo Breuer im Saarbrücker Stadtrat. Ein Skandal der insofern schwerer wiegt, dass es kein (öffentlicher) Skandal ist. Eine weitere Steigerung zur Superlative, ist auf der anderen Seite die abgewählte CDU. Peter Müller und Konsorten warfern derweil schon mal alle politischen Standpunkte über Bord, für die sie seit Jahren gerade gestanden haben. Ihre Ämter waren ihnen wichtiger.

Am elendesten aber war Ulrichs Gewimmer, die Linke hätte im Wahlkampf Stimmung gegen die Grünen gemacht. »Aus dem Landtag kegeln …«. Wie bitte? Seit wann werfen sich die Parteien im Wahlkampf Wollknäuel zu? Heul doch Hubert Ulrich!

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Okt
11
2009
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Jamaika an der Saar: Ein Skandal

Gutes Essen und prima Pöstchen

Öko-Kaviar und prima Pöstchen

Die Parole die Lafontaine im Landeswahlkampf ausrief hat sich nun bewahrheitet: Wer Grün wählt, wird sich schwarz ärgern!

Sobenen wurde bekannt, dass sich der Vorstand der Grünen Saar, allen voran Landescheft Hubert Ulrich, mit deutlicher Mehrheit für ein Bündnis aus CDU, FDP und Grünen ausgesprochen hat. Das ist nicht nur ein Tritt in den Hintern der wohl meisten Wähler die für die Grünen votiert haben, sondern auch gegen die Mehrheit der Saarländer, welche sich eindeutig gegen ein Weiterregieren von Peter Müller ausgesprochen haben. Wer hinter die Kulisse schaut, wird schnell fündig. Um Inhalte kann es bei dieser Entscheidung wohl kaum gegangen sein. Persönliche Präferenzen und Abneigungen, sowie ein Pöstchen hier und ein Zugeständnis da; dies waren die entscheidenden Punkte und die Strippenzieher haben obsiegt.

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Okt
03
2009
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Deutsche Sprache: Lob für Westerwelle

FDP Plakat

FDP Plakat

Ich bin sicherlich kein großer Freund von Guido Westerwelle und seiner FDP. Trodzdem aber, soviel Ehrlichkeit muss sein, muss ich Westerwelle einmal loben. Als jener nämlich diese Woche auf der ersten Pressekonferenz nach der Wahl in Berlin von einem Reporter eine Frage auf englisch gestellt bekam, antwortete Westerwelle auf deutsch.

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