Jonathan Meese
Kunst: Pissen mit Dolce & Afghaner in Wien

Pissen für den Weltfrieden
Der Name ist halbwegs witzig: Dolce & Afghaner. Dahinter steckt ein Künstlerduo, welches brandaktuell in Wien eine Pärformenz mit dem Namen »HAMAM statt DAHAM« begeht und für Aufsehen, ja Aufregung gesorgt hat. Ein Jonathan Meese würde sicherlich vor Neid erblassen; nicht der Aufmerksamkeit, sondern der Ausdruckskraft halber.
Grob beschreiben lässt sich das Kunstwerk folgendermaßen:
Die zwei Künstler D&G agieren mit Schwert um die Hüfte vor der Karlskirche in Wien mit affigen Verrenkungen unter der Begleitung mehrerer Frauen und Männer. Alle sind in ritterzeitlichen Fummel gehüllt. Zwei der Frauen sind vermummt und nehmen – soweit dies anatomisch möglich ist – ihre Muschi aus der Hose und pinkeln in das Wasserbecken vor der Kirche.
0Jonathan Meese kann gar nix
Das wollte ich schon lange mal loswerden. Hallo Welt:
Jonathan Meese geht mir total auf den Sack. Dieser Möchtegern-Künstler der offenbar (zumindest äußerlich) wie der große Albrecht Dürer daher kommen möchte, ist eine totale Null. Meese kann gar nix. Nur die Klappe aufreißen und Leute zutexten. Das kommt halt gut an bei Schickeria und Sponsoren, die sich gerne mit (Pseudo-)Kunst schmücken und solche Heinis erst salongfähig machen.
Ey Meese – geh baden und kauf’ Dir mal anständige Klamotten!
Kunst kommt von können, sonst müsste es ja Wunst heißen.
[Karl Valentin]


