Krieg

Bombentricher: Mahnmale werden zugeschüttet

Gelöschte Erinnerungen

Gelöschte Erinnerungen

Ein Alltagsbild in den Saarbrücker Wäldern sind die Bombentricher aus dem Zweiten Weltkrieg. 65 Jahre überdauerten diese Mahnmale und sie hätten die Kraft es für weitere 65 zu tun. Doch nun werden sie vom Saarforst zugeschüttet.

Wer kennt sie nicht, die zum Teil noch rießigen Löcher im Saarbrücker Waldboden, bzw. überall im Umland von Großstädten; von Wien bis Königsberg. Wie es dort und sonstwo Usus ist weiß ich nicht, doch in Saarbrücken kann man seit etwa zwei Jahren zunehmend beobachten, wie diese Erinnerungen nach und nach durch Zuschüttung gelöscht werden. Warum?

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Weltkulturerbe: Dresdens Aberkennung durch UNSECO

Elbtal (Quelle: Wikipedia)

Elbtal (Quelle: Wikipedia)

Nun ist es offiziell. Wie zu erwarten, hat die Unesco heute in Sevilla das Dresdner Elbtal von der Liste des Weltkulturerbes gestrichen. Im Grunde zu Recht. Stein des Anstoßes, ist der in Angriff genommene Bau einer Brücke. Den gierigen Investoren und Nutznießern dürfe die Aberkennung gerade recht sein, nun können sie das Elbtal weiter zubauen; bis der Hals voll ist. Für dieses einzigartige Kulturerbe haben diese Verbrecher wohl genau so wenig übrig, wie seinerzeit die Bomben des Churchill. Dieses Beispiel zeigt in deutlicher Weise den Zustand der Republik, wenn Gesellschaft und selbst Teile der Politik, machtlos gegen die Interessen einiger weniger Oligarchen sind.

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Walters Eck weg – Jetzt endlich jugendstilfreie Innenstadt

walter

Weg mit dem Jugendstil

Saarbrücken wurde im Krieg zerbombt. Da mussten in den 50ern schnell mal ein paar billige Bauten her. So heißt es immer. Ja, stimmt, doch dass Saarbrücken mittlerweile so hässlich ist, hat vor allem andere Gründe.

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