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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Archiv Schlagworte: Nazis

Der Sozialismus und seine Bedienung des Neides

Brudermord

Kain erschlägt Abel | pixelio.de

Auf welt.de ist ein Artikel über den Konflik in Korea, bzw. über die speziellen Eigenschaften in Nordkorea erschienen. Zwischen beiden Staaten herrscht momentan gespenstische Funkstille ob der Muskelspiele von nördlicher Seite. Nicht, dass ich dem Artikel besondere Bedeutung zumessen möchte, aber der erste Leserkommentar hat mir so gut gefallen, dass ich ihn hier zitiere:

Leser »CernanSchmidt« schreibt:

Obwohl es erklärtes Ziel des Sozialismus war, eine ideale Gesellschaft zu schaffen, kam immer nur Mord und Terror raus – aber das ist zwangsläufig, wenn mann eine so negative Eigenschaft wie den Neid zur Maxime seiner Weltanschauung macht.

Die 100 Mio. Tote unter Lenin, Stalin, Mao, PolPot, Kims und Konsorten sind der empirische Beweis für den barbarichen Charakter des Sozialismus. Beim nationalSozíalismus kam der Hass zum Neid dazu – er war ideologisch und empirisch barbarich.

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Propagandaschmiede Wikipedia lügt libertäres Monatsmagazin »eigentümlich frei« in »rechte Ecke«

Schwuler Hitler

Rechtsextreme Ecke

Das mittlerweile unseriöse Online-Lexikon Wikipedia schlägt erneut zu. Diesmal bei meinem libertären Lieblingsmagazin eigentümlich frei (ef), herausgegeben von André F. Lichtschlag. Liest man die Einträge über ef, fühlt man sich unweigerlich an George Orwells »1984« erinnert:

Winston Smith arbeitet im »Ministerium für Wahrheit« in London. […] Seine Arbeit besteht zum größten Teil darin, im Sinne der Partei Geschichtsklitterung zu betreiben, das heißt unbequeme Fakten und Daten zu manipulieren oder zu löschen und so die historische Wahrheit für die Öffentlichkeit und Nachwelt zu verfälschen …

Bereits in der Einleitung über ef schreiben die linken Blockwarte folgendes:

eigentümlich frei (kurz: ef) ist eine politische Monatsschrift, die seit 1998 erscheint und Positionen vertritt, die von Herausgeber und Chefredakteur André F. Lichtschlag als individualistisch, kapitalistisch und libertär bezeichnet, von Politikwissenschaft und Publizistik hingegen in der Neuen Rechten verortet werden.

ef, dazu in einer seiner Stellungsnahmen: Schon in der ersten Zeile werden gegen den Neutral Point of View verstoßende Wertungen eingeschoben, die zudem nicht der Wahrheit entsprechen.

ef steht völlig konträr zu den Massenmedien und stellt, insofern auch radikal, das Individuum über jedweden Kollektivismus: sei es der braune oder rote Sozialismus. ef ist somit gewissermaßen der größte Feind aller Etatisten und Sozialisten. Wer dieses Magazin nun, die Speerspitze der Libertären in Deutschland, mit Nazis in einen Topf wirft, der kennt entweder ef oder die Nazis nicht – oder wahrscheinlicher, er will ideologisch motiviert Rufmord begehen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie Menschen die gleichen Methoden derjenigen anwenden, von denen sie eigentlich vorgeben, diese zu bekämpfen. Die bloße Metapher »rechts« ist mittlerweile die totale Mundtotmacherwaffe, noch totaler als wir sie uns jemals hätten vorstellen können. Nun sind nach den Konservativen sogar schon die Vertreter des klassischen Liberalismus an der Reihe. Sowas kann nur im Gulag, im KZ oder unter der Guillotine enden.

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Deutschlands Meinungsgestapo prescht weiter voran

Neusprech

Neusprech | Mit freundlicher Genehmigung – © Götz Wiedenroth

Die linke Meinungsgestapo, außerordentlich gut bestückt mit den Waffen von Political Correctness und Strafkolonie gesellschaftlicher Ausbürgerung, agiert immer regieder. Die intellektuellen Säuberungen machen ganz nach Stalins Vorbild nicht einmal mehr vor den eigenen Reihen halt. Wer es wagt auch nur spontan oder ansatzweise gegen die Gesetze der Political Correctness zu verstoßen, macht sich par ordre du stasi des Gedankenverbrechens schuldig und wird mit den Mitteln der beruflich/bürgerlichen Existenzvernichtung bestraft. Wie praktisch. Es braucht dazu weder Gulag, noch eines Gestapo-Folterkellers – bis dato.

Nachdem bereits vor Wochen im Umfeld der PRO-NRW-Kundgebungen ein Polizist vom Dienst suspendiert wurde, weil er Mitglied jener vermeintlichen »Nazipartei« war oder noch ist, wurde nun ein Leher seines Dienstes entbunden, weil er es gewagt hatte auf einer Kundgebung von PRO-Köln gegen den Salafismus, spontan das Wort zu ergreifen. Unter anderem erwähnte er, dass er als Homosexueller mehr Angst vor dem Islam als vor Nazis hätte. Vielleicht war es den Wächtern der Gesinnungsreinheit auch bloß zuviel, dass besagter Abweichler (ein Wähler der Grün_innen) der rechtgläubigen Meinungsdoktrin, während seiner Schandtat mit einem Antifa-T-Shirt bekleidet war.

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Wahlkampf anno 1932: »Gemeinnutz geht vor Eigennutz«

Gemeinnutz geht vor Eigennutz

Öffentlich statt privat

Dieses Foto habe ich in der Chronik 1932 entdeckt. Jener Nazi-Wahlslogan »Gemeinnutz geht vor Eigennutz« war mir bis dato unbekannt und unterstreicht einmal mehr die Gegebenheit, wie sozialistisch, antikapitalistisch und somit politisch links die Nazis doch waren; lügenstrafend all jener Umstände, dass das opportune Gros unserer politischen Lager es weder einsehen kann, noch gewillt ist dies zu wollen.

Im modernen Jetzt, im Wohlfahrts-Sozialismus heißt die Losung schlicht: »Öffentlich geht vor Privat«. Wer findet den Unterschied?


Sozialnetz:

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SPD fordert: Deutsche Gastwirte, verkauft nicht an »Rechte«!

Kauft nicht bei Juden

Deutsche wehrt euch!

Wie sehr Deutschland zunehmend dabei ist, wieder den Weg in Richtung Totalitarismus einzuschlagen, sieht man insbesondere an »Kleinigkeiten«, die es noch nicht mal (mehr) in die Mainstreampresse schaffen. Eine öffentliche Disskusion findet dann auch deshalb nicht statt, weil kaum jemand davon Nottz nimmt. So sind viele Dinge bereits zum Normalzustand geworden, die es eigentlich, von der Warte eines freiheitlich-demokratischen Grundverständnisses ausgehend, gar nicht sein dürften. Anders herum werden Dinge dergestalt verpackt, dass sie im Geschenkpapier des Wohlwollens und der Gerechtigkeit daherkommen, sich aber nach Abnehmen der Verpackung als Bestie entpuppen. So nun der neuste Vorschlag der SPD, im Kampf gegen Rechts™, Andersdenkenden (die SPD nennt sie zweckgebunden »Rechte«) die Bewirtung in Gaststätten zu erschweren. Was heute die Kneipen sind, ist morgen das Benutzen der Parkbank.

Die SPD begibt sich damit in die Tradition jener unheilvollen Ideologie der nationalen Sozialisten, die sie eigentlich vorgibt zu bekämpfen. Wie passt das zusammen? Damals hieß es eben: »Kauft nicht bei Juden!« und nun: »Verkauft nicht an Rechte!«. Der Antrag der SPD (Drucksache 17/9577) an den deutschen Bundestag lautet: Mehr Unterstützung für Initiativen gegen Rechts in der Gastwirtschaft.

Hier drängen sich vordergründig vier Fragen auf; nämlich: Was genau ist »rechts« und wenn man zu Gunsten der SPD unterstellt, Rechtsextremismus zu meinen, die Frage, warum nicht auch links bzw. Linksextremismus? Und Drittens: warum verbieten und mundtot machen, wenn man doch angeblich die besseren Argumente hat?

Die wichtigste Frage aber ist: Wer bitte bestimmt denn nun genau, was »rechts« ist? Die Anwort darauf ist einfach: Die SPD natürlich, mitsamt ihrer grundsatzgenormten Politkumpanen von der Linkspartei ausgegangen, übergangslos bis inmitten der Reihen der CDU. Und so soll all das mundtot gemacht werden, was rechts der mittlerweile linken CDU steht, nämlich das konservative, freiheitlich-demokratische oder liberale Denken. Mit dem Mittel des allseits beliebten und ausgiebig getesteten Superinstrument der Nazikeule, einer Wunderwaffe die längst nicht mehr ihrem eigentlichen Namensgeber gilt.

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NPD vs DIE LINKE am Beispiel Grass

LINKE vs NPD

Schwarz Weiß Rot – Finde den Unterschied


Oh Mann, nicht schon wieder Grass. Doch das, was ich nach kurzer Recherche gefunden habe, passt nur allzu gut zu meinem Lieblingsthema des wesensgleichen Links/Rechts-Radikalismus – und so möge Grass mir als Fahnenträger dienen.

Natürlich geht es um »Das Gedicht« und wenn man gezielt recherchiert, was echte Linke und echte Rechte zu Grass‘ Was gesagt werden muss zum besten geben, so kommt man zu süffisanten Ergebnissen. Ich schrieb bereits einen Artikel über diese Thematik: Waren die Nazis links?

Während sich der Mainstream und somit das linksliberale Feuilleton (noch) zurückhaltend bis äußerst kritisch gegenüber Grass verhält, zeigen die Außenbezirke der politischen Lager ein ganz anderes Resultat. Man ist nicht nur per se einer Meinung quit, sondern klatscht unverholen laut Beifall. Man muss sich nicht mit dem Buschmesser durch den Urwald schlagen um fündig zu werden. Schon nach wenigen Minuten kommen interessante Ergebnisse zu Tage. Ein Vergleich bloß zweier Internetseiten fördert eine peinliche Verwandtschaft zwischen Links- und Rechtsaußen ans Tageslicht; eine Verbundenheit im Geiste, die beide Seiten natürlich weit von sich weisen:

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Was gesagt werden muss:

Stalin Hitler

Finde 10 Unterschiede

Wenn Günter Grass über Israel dichtet, schließt sich der Kreis wieder. Anfang und Ende kommen dort wieder zusammen, wo sie nun mal den gleichen Punkt haben: Im Links- und/oder im Rechtsextremismus. Finde den Unterschied!

Der Dichter mit der feuchten Hand
Dichten zugrunde das Vaterland
Das Ungereimte reimen sie
Die Wahrheitssucher leimen sie
Dies Pack ist käuflich und aalglatt
– die hab ich satt!

Wolf Biermann in »Die hab ich satt!«

Infos:
FAZ: Was Krass uns sagen will (Schirrmacher)
Die Welt: Nicht ganz dicht, aber ein Dichter (Broder)

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Waren die Nazis links?

Politische Milieus

Wo stehen die Nazis?

Erika Steinbach hat was gesagt, bzw. getwittert:

Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI.

Der pawlowsche Reflex der Leitmedien auf die Person Steinbach ließ nicht lange auf sich warten. Pflichtbewußt wurde sich empört. Auch die Parteien standen sogleich Spalier und das Schaf, welches sich am meisten angesprochen fühlt, blöckt bekanntlich als erstes zurück. DIE LINKE: absolute frechheit! absurd! nix begriffen! ich glaub es hackt!, so Parteivize Halina Wazyniak ebenfalls via Twitter. Parteichef Klaus Ernst auf Facebook, Steinbach sei in Sachen Geschichtsrevisionismus eine Wiederholungstäterin. Es dürfe mit gutem Recht bezweifelt werden, ob sie (Steinbach) in die Reihe der Demokraten gehört. Außerdem wisse doch jeder, dass die Nazis keine Linken waren.

Die Nazis links? Das geht gar nicht. Das stimmt ja überhaupt nicht. Die Nazis SIND rechts und zwar eindeutig. Die Nazis definieren ja quasi das Rechts. Je rechter desto naziger.

Ist das so? Sind Nazis denn bloß rechts? Oder etwa doch auch links?

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Berlin Biennale: Bücherverbrennung 2.0

Deutschland schafft es ab

Recyclen für den Führer

„DEUTSCHLAND SCHAFFT ES AB“ – BUCHSAMMELAKTION

Der tschechische Künstler Martin Zet veranstaltet zur 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst eine tolle Kunstaktion gegen rechtes Gedankengut. Er ruft alle Besitzer von Thilo Sarrazins Bestseller Deutschland schafft sich ab! dazu auf, das Buch an einer spziell eingericheten Sammelstelle nahe des August-Bebel-Platzes abzugeben, um es dort zeitgemäß zu schreddern, neudeutsch recyclen. Das ist doch mal eine sinvolle und zugleich mutige Aktion. Und Kunst obendrein. »Zeitgenössisch«, soviel Kritik muss sein, ist es aber leider nicht mehr so ganz, da bereits ein anderer Künstler an gleicher Stelle eine ähnliche Aktion durchgeführt hat. Doch sicherlich will Martin Zet bloß seinen Tribut an den großen Führer Künstler und Urinitiator zollen; außerdem ist das ganze ja auch schon eine Ecke her und sollte nicht in Vergessenheit geraten. Ich habe immer wieder großen Respekt davor, wieviel Zivilcourage manche Zeitgenossen aufbringen, um unsere Demokratie vor solch rassistischen Zeitgenossen wie diesem Sarrazin zu schützen.

Es könnte in etwa so klingen:

Wir übergeben dem Schredder die Schriften von Thilo Sarrazin!

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