Political Correctness

Dialog für Deutschland: ZDF betreibt Agitprop gegen Bürgerbegehren

Aktuelle Kamera

Aktuelle Kamera (ehemals ZDF)


Merke: Die Meinung des Bürgers ist gut und wichtig, aber selbstverständlich nur dann, wenn er nicht seine Meinung sagt, sprich, eine andere Meinung als die öffentlich-rechtliche hat. Weicht er von dieser ab, so ist er entweder Links- oder Rechtspopulist oder wie in diesem Falle sogar »rechtsextrem«. Dieser Meinung ist zumindest das ZDF.

Um was geht es? Im letzten Artikel machte ich auf die Bürgerseite der Bundeskanzlerin aufmerksam. Ich berichtete auch darüber, welche Themen dort auf den vorderen Rängen liegen. Und diese passen dem Politbüro des ZDFs nun nicht in den Kram und man belügt den gutgläubigen Leser nun damit, »rechtspopulistische Weblogs« hätten die Ergebnisse verzerrt. Das stimmt aber nicht und ich kann es bezeugen.

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Wurstkrieg um Dirk Nowitzki

Wurstteller

Damit du groß und stark wirst! (pixelio.de)


Da ich nicht besonders empfänglich für Klatsch und Tratsch bin, stolperte ich erst heute über einen »Skandal« welcher sich in den letzten Wochen zugetragen hat. Das neuste Neudeutsch dazu lautet: Shitstorm. Dieser Begriff würde glatt in meine Rubrik für Denglsihdoofness passen. Um was geht es? Es geht um die Wurst. Mehr noch, um Wurstkrieg. Vegetarier rüsten gegen Fleischfresser auf. Gestärkt durch die Political Correctness fühlen sie sich stärker denn je. Oh Heimatland! Da muss ich als langjähriger Vegetarier doch gleich mal Partei für die alliierte Fleischfraktion ergreifen.

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»Döner-Morde« Unwort des Jahres 2011 | Sind Gutmenschen gut oder böse?

Dönerbude

Döner-Restaurant – pixelio.de

Das Unwort des Jahres 2011 ist »Döner-Mord«. Die Jury ist der Meinung, dass es als Schlagwort die Mordserie an den acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer verharmlose. Darüber kann man streiten, ob es verharmlosend ist oder nicht, ebenso, ob es gar als Unwort des Jahres taugt. Unstrittig hingegen ist, dass es für mich von vornherein »alternativlos« schien, es zum Unwort des Jahres zu schaffen.

Begründung der Jury

Mit Döner-Morde wurden von Polizei und Medien die von einer neonazistischen Terrorgruppe verübten Morde an zehn Menschen bezeichnet. Der Ausdruck steht prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde: Die Unterstellung, die Motive der Morde seien im kriminellen Milieu von Schutzgeld- und/oder Drogengeschäften zu suchen, wurde mit dieser Bezeichnung gestützt. Damit hat Döner-Mord(e) über Jahre hinweg die Wahrnehmung vieler Menschen und gesellschaftlicher Institutionen in verhängnisvoller Weise beeinflusst. Im Jahre 2011 ist der rassistische Tenor des Ausdrucks in vollem Umfang deutlich geworden: Mit der sachlich unangemessenen, folkloristisch-stereotypen Etikettierung einer rechtsterroristischen Mordserie werden ganze Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt und die Opfer selbst in höchstem Maße diskriminiert, indem sie aufgrund ihrer Herkunft auf ein Imbissgericht reduziert werden.

Auf Platz zwei landete »Stresstest«, dann »Rettungsschirm« und vier: »Tagesrandzeit«. Mein Favorit wäre eher sowas wie »krude« gewesen, aber soweit ist ja alles noch im grünen Bereich. Was mich aber auf die Palme bringt: Extra negativ hervorgehoben – hier musste die Jury nachhelfen, denn es wird ja nach Anzahl der Einsendungen gemessen – wurde das Wort »Gutmensch«. O-Ton:

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Alle Migranten sind gleich, aber mache sind gleicher

Animal Farm

»Zweibeiner gut, Vierbeiner schlecht«

Gestern stolperte ich über ein Video der Clown-Union. Es ist zwar schon einen Monat alt aber nicht weniger aktuell. Der Clown thematisiert an Hand eines aktuellen Falls das Thema Gewalt gegen Migranten. Nichts ungewöhnliches, lamentiert die Presse doch ständig darüber. Der Clown hat in seinem Vortrag aber einen kleinen Stachel eingebaut: Was ist, wenn der Opfer-Migrant plötzlich die »falsche« Hautfarbe und Religion hat und vor allem was ist, wenn die Täter ebenso Migranten sind? Nun, dann kommt es immerhin noch darauf an, ob die Herkunft der Täter ebenso »falsch« oder »richtig« ist. In diesem Falle war sie »falsch« … und was dann ist, kann sich der frei denkende Bürger an zwei Fingern abzählen und fühlt sich nicht ganz unzutreffend an die Fabel »Farm der Tiere« erinnert, welche früher sogar noch in der Schule gezeigt wurde. Wie heißt es dort doch so schön: »Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher!«

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Prost inkorrekt!

Meine Silvesterbotschaft!

(mit frerundlicher Genehmigung des Autors Daniel Haw)




© 2011 by Daniel Haw

Daniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband“Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn”.

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Breivik und die Propaganda – Eine Gegenanalyse bei Freie Wähler Frankfurt

Joseph Goebbels

Meister der Propaganda

Liest man die gängige Presse von FAZ über ZEIT bis taz, so fühlt man sich des öfteren eines verbotenen Gedankens ertappt. Es dauert, bis man dahinter steigt woher diese Umstände rühren; doch das ist ein anderes Thema.

Insbesondere bei heiklen Themen wie dem Massaker des Breivik, sollen, bei »falscher« Meinung, sowas wie Schuldgefühle projiziert werden – wenn man es unreflektiert auf sich wirken lässt. Da es dank Internet glücklicherweise alternatve Meinungs- und Informationsquellen gibt, steht einer pluralistischeren Meinungsbildung nun nichts mehr im Wege und so gab es neben den Einheitsdenkformeln auch viele lesenswerte Kommentare und Analysen freier Autoren zu diesem Thema. Nichts davon aber erscheint mir tiefgründiger als der Aufsatz von Andreas Kämmerer, eine hintergründige Analyse welche den effektivsten Propagandafeldzug seit Goebbels, die Politische Korrektheit nämlich, in ihrem Kern entlarvt.

Der Artikel erschien am 5. August 2011 auf der Webseite der Freie Wähler Frankfurt:

Der lange Arm des Teufels – oder das Unerklärbare erklären

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