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Interview mit Roland Baader

Interview mit Roland Baader aus der Reihe »Streiflichter des Lebens«.

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Archiv Schlagworte: Sozialismus

Sag’s mit Peter Sloterdijk

»Es gehört zu den desinformierenden Wirkungen der üblichen Sprachspiele über das »Soziale«, zu suggerieren, die heutige »Gesellschaft« bewege sich auf das äußerste Stadium des Beutekapitalismus zu, während wir unserem faktischen Modus vivendi zufolge […] längst in einem Semisozialismus bzw. einem socialism au ralenti angelangt sind, der seinen Namen nicht zu nennen wagt.«

Peter Sloterdijk
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Wahlkampf anno 1932: »Gemeinnutz geht vor Eigennutz«

Gemeinnutz geht vor Eigennutz

Öffentlich statt privat

Dieses Foto habe ich in der Chronik 1932 entdeckt. Jener Nazi-Wahlslogan »Gemeinnutz geht vor Eigennutz« war mir bis dato unbekannt und unterstreicht einmal mehr die Gegebenheit, wie sozialistisch, antikapitalistisch und somit politisch links die Nazis doch waren; lügenstrafend all jener Umstände, dass das opportune Gros unserer politischen Lager es weder einsehen kann, noch gewillt ist dies zu wollen.

Im modernen Jetzt, im Wohlfahrts-Sozialismus heißt die Losung schlicht: »Öffentlich geht vor Privat«. Wer findet den Unterschied?


Sozialnetz:

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Occupy the Feuilleton!

Feuilleton

Occupy the Feuilleton!

Das konservative Jugendmagazin Blaue Narzisse will die linke Polithoheit der Straßenlaternen ein wenig aufmischen und hat dazu eine Reihe von Aufklebern kreiert. Aufkleber wider dem Trend in die Gleichmacherei, Meinungsdiktatur, Scharia und Sozialismus; kurz: wider der Schönen neuen Welt. Ich selbst habe eine Fotoserie in Arbeit, mit Laternenaufklebern. Diese Arbeit ist weniger politisch motiviert. Dennoch fällt ins Auge, welch krasse Politpropaganda dort zu finden ist, nicht selten gewaltaffin. Laternenhoheit bildet die sog. Antifa.

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»Belegschaftseigentum«: Oskar Lafontaines Polemik

Schwarze Schafe

Schwarze Schafe

Es ist an der Zeit, mich mal wieder um eine meiner anderen »populistischen« Seiten zu kümmern. Gerne hole ich dazu einen in der Mainstreampresse so titulierten »Populisten« bzw. »Linkspopulisten« aus dem Köcher namens Oskar Lafontaine. Über das Weblog Spiegelfechter bin ich auf einen Artikel im Tagesspiegel gestoßen. Lafontaine, offensichtlich wieder bester Gesundheit, schreibt dort einen Aufsatz zum Thema »Sozialisten sind die wahren Liberalen«.

Bei dem Wort »Sozialismus« zucke ich zwar unwillkürlich zusammen, aber dennoch zeigt sich in diesem Aufsatz mal wieder, dass Lafontaine mit Beständigkeit einer der wenigen ist, die am System des Wirtschaftsfeudalismus rütteln. Die Argumente sind einleuchtend und schreien zum Himmel. An Hand der aktuellen Situation der FDP beschreibt Lafontaine die ursprüngliche Idee des Liberalismus und beleuchtet diesen im Bezug zu den Menschen am wirtschaftlich unteren Ende der Systemstufe. Ich bin zwar nicht mit allem d’accord, – zum programmhaften Pazifismus habe ich eine andere Meinung – doch ist es wohltuend mit welcher Stringens und Direktheit Lafontaine dem System die Rechnung macht.

In der Person Lafontaine zeigt sich ebenso exemplarisch wie unsere Gesellschaft von Politik und Einheitspresse gehirngewaschen wird. Personen die nicht ins Dogma des Political Correctness passen werden stigmatisiert und mit der Etikette des Populismuses versehen. Ich habe offenkundig ein Fable für solch schwarzen Schafe. Seien mit der linken oder rechten Ecke abgestempelt, heißen sie Oskar Lafontaine oder Oskar Freysinger. Da bin ich ganz Freigeist.

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Wahlen: Die Junker von der Saar

jkl

Fabrique en monnaie

Die Wahl an der Saar ist gelaufen und das Votum des Bürgers war eindeutig. Wie ich nun dem Saar Report entnahm, machte Wendelin von Boch, nach der defacto-Wende bei der Landtagswahl, mit einer Androhung Stimmung gegen ein linkes Regierungsbündnis. Da bekommt jemand nasse Füße. Schöner oder besser kann man die wahren Zugehörigkeiten von politischen Lagern und Gesellschaftsschichten nicht mehr beschreiben. Käme denn Die Linke zu einer Regierungsbeteiligung, so würde er, Wendelin von Boch, mit seinem Laden Villeroy & Boch nach Luxemburg umziehen. Prima, passen würde das ja perfekt. Soll er den Müller Peter gleich mitnehmen. Dieser wird vom aktuellen Premierminister, mit dem passenden Namen Juncker, sicherlich wohlwollend aufgenommen.

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